Diese Worte kamen mir immer wieder, als wir für die vor uns liegenden Wochen beteten. Gespannt und voller Vorfreude wie dieser »Wunder-Monat« wohl aussehen würde, trafen wir die letzten Vorbereitungen, um unsere Gäste herzlich in Emfang zu nehmen.

Asiatische Teenager

Kurz darauf waren sie da: 12 chinesische Kinder/Teenager aus Austin, für die das Leben auf dem Land etwas ganz Besonderes und Aufregendes war. Lachen, Spielen, Leben, viel Schutz, offene Herzen und fleißige Hände, tiefe Begegnungen sowohl untereinander und mit Gott. Viel zu schnell mussten wir uns wieder von unseren neuen Freunden verabschieden.

Miracle March 07a No Compromise 03

Und der Heilige Geist

Das nächste Team, das für eine Woche in unser gemeinsames Leben eintauchen wollte, kam aus Kalifornien. Einige Erwachsene, mehrere Teenager, die Hälfte von ihnen mit asiatischem Hintergrund. Zusammen versuchten wir uns in Gartenarbeit, lernten eine Menge über Kakteen und Agaven - und gemeinsam machten wir uns auf den Weg, den Heiligen Geist kennen zu lernen und ihm unser Herz zu öffnen. Was dann geschah, ist einfach »typisch Heiliger Geist«: Herzen, umgeben von Schutzmauern und Abwehr, wurden eingeweicht in Liebe und Annahme. Offenheit und echte Gemeinschaft statt Masken und Verstecken. Der Heilige Geist verbindet mit Gott und dann auch untereinander. Die Zeiten, in denen wir bewusst Raum machten für die Gegenwart Gottes, erlebte jeder ganz individuell.

Miracle March 05a

Er ist erlebbar

J., 14 Jahre alt, sagte: »Ich habe mich wie so hochgehoben gefühlt.« Und C., 12 Jahre alt erzählte: »Ich habe so einen Frieden gespürt!« B. sah einen Engel vor unserem Lifehouse und malt ein Bild über die niemals endende Liebe Gottes. Diese fand ihren Höhepunkt am letzten Abend, als wir dem Impuls des Heiligen Geistes nachgingen und einander die Füsse wuschen. Jeder spürte, dass dabei etwas ganz Besonderes geschah.

Miracle March 04a Miracle March 03a

Er macht frei!

Gabi aus Österreich, die uns für einige Wochen unterstützte, schreibt: »Ich habe gehofft, Gott würde etwas Großes und Spektakuläres in meinem Leben tun. Genau das hat er auch getan – nur in einer anderen Art und Weise als gedacht. Gegen Ende meiner Zeit hier hat mir der Heilige Geist gezeigt, welche Dinge in meinem Herzen sind ... vieles, was Jesus nicht ehrt, sondern ihn eigentlich ausschließt, weil ich tief im Innern alles alleine schaffen möchte. Mit Angelina als Zeugin und Unterstützung konnte ich Buße tun darüber und alles vor Gott aussprechen. Das war etwas Großes. Nicht weil es sich toll angefühlt hat, sondern weil es ein Gehorsamsschritt war.«

Miracle March 08 

Menschenherzen

So viele unterschiedliche Menschen, unterschiedliche Geschichten, doch nur ein Gott, der sie schreibt. Gibt es etwas Kostbareres als Menschen und ihre Herzen? Gibt es ein größeres Wunder als Menschenherzen - verwandelt durch den Heiligen Geist? Was für ein Privileg, einen Ort bauen zu dürfen, an dem junge Menschen für immer verändert werden. Und während ich über diese Wunder nachdenke, fällt mir ein, dass wir im März auch eine Spende von US$ 5.000 bekommen haben. Ein Wunder auf eine andere Art! Wow. Danke, Jesus!
Eine Missionarin aus Asien, die nach Amerika geht, um dort das Evangelium zu verkündigen? Das kann doch nur von Gott kommen!

In Manila

Mariana kommt aus den Philippinen und bereitet sich gerade vor, unser Team in Texas für die nächsten Jahre zu verstärken. Sie war selbst drogenabhängig und lebte auf den Straßen Manilas. Durch die Reha unseres Dienstes auf den Philippinen wurde sie frei und erlebte, wie Jesus ihr Leben komplett erneuert hat. Diese Hoffnung und Liebe zu Jesus wollte sie sofort weitergeben. Zunächst als Mitarbeiterin und später als Leiterin invesitierte sie über 20 Jahre in hunderte von Kinder, Teenager und junge Leute, die im Father's House ein neues Zuhause gefunden haben.

Neue Abenteuer

In einem Alter, in dem die meisten an die Rente denken und sich zur Ruhe setzen, hörte Mariana den Ruf Gottes nach Texas. Sie ist bereit, einen neuen Schritt im Glauben zu gehen, alles Vertraute hinter sich zu lassen und in ein fremdes Land zu ziehen. Nimm dir zwei Minuten und höre dir ihre Geschichte an:

Betet und helft

Und wenn du es auf dem Herzen hast, sie finanziell, im Gebet oder auf andere Art und Weise zu unterstuetzen, dann schreib uns einfach eine eMail.

Wir freuen uns riesig über unsere Teamverstärkung aus Asien und darauf, gemeinsam als Jung und Alt das Reich Gottes voranzubringen.

Ende August 2017. Man kommt in den Nachrichten an Texas nicht vorbei. Mit enormer Geschwindigkeit raste Hurrikan Harvey auf die texanische Küste zu und hat binnen Minuten Verwüstung gestiftet. Die Regen- und Wassermassen haben alles weggerissen, was ihnen in den Weg kam - Häuser, Autos, Menschen. Nicht nur kleine Ortschaften sind betroffen, sondern auch große Städte. Housten - eine Stadt nur ca. drei Auto-Stunden von unserem Standort Austin entfernt - steht unter Wasser. Über eine halbe Million Menschen haben alles verloren, sie stehen vor dem Nichts. Tragischerweise haben manche dabei auch ihr Leben verloren ...
Die Behörden sprechen davon, dass Harvey eine der schlimmsten Naturkatastrophen sei, die die USA in ihrer Geschichte erwischt hat und voraussichtlich auch mit die teuerste werden wird.

Harvey 04

... aber Gottes Pläne sind größer

»Trotz allem weiß und glaube ich, dass Gott gute Pläne für Texas hat«, sagt Merisha Janke (Leiterin von HfaN). Ja, die jetzige Situation ist sehr tragisch, aber dennoch eine Möglichkeit, hoffnungslosen, verletzten und verzweifelten Menschen die gute Botschaft von Jesus zu bringen, für sie zu beten und die Liebe Gottes praktisch zu demonstrieren. In aller Hoffnungslosigkeit ist Jesus der Fels, auf dem wir sicher stehen, und wir wissen: unser Erlöser lebt und er ist mächtig! Und er möchte nach wie vor alle zu sich ziehen - gerade jetzt! Wir sind so dankbar, dass wir als Team vor Ort sind und nicht nur beten, sondern auch ganz praktisch und aktiv mithelfen können ... und ihr könnt auch mithelfen. Schaut euch das Video an, darin sagen wir euch, was ihr tun könnt:

Video


Texas braucht Hilfe

Wie gesagt, eine halbe Million Menschen haben ihre Häuser verloren, Hunderttausende haben buchstäblich nur noch das, was sie am Leib tragen. Die Stadt Austin hat entschieden, Evakuierte aus den Notgebieten aufzunehmen und Ersthilfe zu leisten. Gemeinden und Kirchen in Texas packen und verteilen »Survivor Kits« - kleine Pakete, die Basisversorgung beinhalten: Handtücher, Hygiene-Artikel, Basisversorgung. Ein »Survivor Kit« hat einen Wert von US$ 38 (ca. € 32). So viel braucht es, um einem Menschen derzeit zu helfen. Wir packen auch solche »Survivor Kits«, bestücken es mit Ermutigungen und beten, dass jedes einzelne dem Empfänger zum Segen wird. Darüber hinaus kennen wir persönlich Leute und Organisationen, die direkt in den Notgebieten arbeiten, und sie möchten wir gerne finanziell unterstützen. Vielen Dank, dass ihr uns helft, damit wir Menschen in Not helfen können. Wir sind euch von Herzen dankbar für alles, was ihr gebt, für jede Unterstützung!

Harvey 03

Spenden

Wenn du aus Deutschland bzw. Europa spendest, dann verwende bitte dieses Konto (für deine Spende über dieses Konto bekommst du Anfang 2018 eine Spendenbescheinigung):

Deutsche Bank PGK Hagen

IBAN: DE23 4507 0024 0262 6265 01
BIC: DEUT DE DB450
Verwendungszweck angeben: HfaN Texas - Hurrikan Harvey

Du kannst aber auch über PayPal USA direkt an HELP for all Nations spenden - dann bist du hier richtig:
PayPal klein
»Komm und folge mir«, so rief Jesus seine ersten Jünger vor 2000 Jahren. Und heute ruft er DICH!

Die Jünger wagten den entscheidenen Schritt, alles hinter sich zu lassen und Jesus sofort nachzufolgen, wo auch immer er hin ging ... und sie taten die gleichen Dinge, die er auch tat. Willst du auch das tun, was Jesus getan hat?

No Compromise 06

Hunger nach mehr

Wenn da ein JA in deinem Herzen wiederhallt, du Hunger nach Mehr und den Wunsch hast, wie ein Missionar zu leben, dann bist du genau richtig und herzlich willkommen zu unserem dreimonatigen Training in Austin (TX). Auf dich wartet eine Zukunft und eine Bestimmung, die schon lange im Herzen Gottes auf dich wartet.

No Compromise 09

Training für etwas Neues

In diesen drei Monaten wirst Teil unserer internationalen Familie und globalen Missionsbewegung. Auf unserer Base im Herzen Texas trainieren wir dich praktisch und du erlebst Jüngerschaft. Und wir werden gemeinsam - wie die erste Gemeinde - zuerst »nach dem Reich Gottes trachten«, indem wir gemeinsam beten, arbeiten und zu den Menschen gehen. Wir teilen unser Leben miteinander in der Kraft des Heiligen Geistes. BIST DU BEREIT?

No Compromise 08

Informationen und Bewerbung

Über diese Links bekommst du weitere Infos und kannst dich bei uns bewerben. Bitte beachten: Alle Bewerber müssen Englisch sprechen können!

mail       like       email
... überfüllte Straßen, ohrenbetäubende Musik, hunderte Bands, die hoffen, entdeckt zu werden, Hundertausende junger Menschen aus aller Welt auf der Suche nach Sinn und Leben, 14 Tage eine einzige Extreme-Party. Im März während des »South by Southwest Festivals«, Amerikas größtem Musik- und Filmfestival, war Austin im Ausnahmezustand. Die beste Möglichkeit, das Evangelium dorthin zu bringen, wo es hingehört: auf die Straße, direkt zu den Menschen. Gesagt, getan mit einem buntgemixtem Team aus unserer FCJG-Gemeinschaft und Leitern unserer HELP-Stationen (Wien, Thailand, Mongolei, Philippinen) haben wir genau das gemacht. In aller Einfachheit, aber voller Glauben und Kühnheit. Und wenn wir so gehen, passiert auch immer etwas.

Heisses Pflaster 05

Grace

Grace, ein junges Mädchen, das freiwillig bei SXSW mitarbeitete, kannte Jesus noch nicht. Aber sie öffnete sich sofort, als wir anfingen mit ihr zu reden. Wir erklärten ihr, was die Bedeutung ihres Namens ist und erzählten ihr unsere Lebenszeugnisse - sie war sehr interessiert und hörte aufmerksam zu. Jemand hatte noch ein Wort der Erkenntnis, das sehr gut in ihre Situation passte. Als wir sie dann fragten, ob sie Jesus kennen lernen möchte, antwortete sie: »JA!«, sie betete und gab Jesus ihr Herz und Leben zum allerersten Mal! Was für ein Wunder. DANKE, JESUS!

Heisses Pflaster 03

Devil's Dancefloor

»Es fühlt sich an wie Devil's Dancefloor. Aber es ist einfach stark, Licht zu sein an solchen Orten. Jesus anzubeten, die Herrschaft Gottes auszurufen und die Stadt geistlich in Besitz zu nehmen. Die Finsternis ist gewaltig, aber das Licht ist noch gewaltiger. Jeden Tag wurden Menschen von der Gegenwart Gottes angezogen und sie erlebten den Heiligen Geist auf unterschiedliche Art und Weise. Manche wurden geheilt, andere befreit. Einige gaben ihr Leben Jesus. Einfach nur der Hammer.« (Thomas, Deutschland)

Heisses Pflaster 04

Auf Jesus fixiert

»Für mich persönlich war es so gut zu erleben, wie Gott mich nutzen und gebrauchen kann, besonders in der Anbetung. Ich lernte, nicht auf mich und auf die Dinge zu schauen, die noch nicht sind, sondern meine Augen auf Jesus zu fixieren und zu erwarten, dass er redet. Und während der ganzen Zeit spürte ich immer stärker, wie er mich in Anbetung führt und lenkt, das war so cool.« (Anna, Deutschland)

»Auch, wenn es sehr wild war, habe ich Gottes Gegenwart oft sehr stark erlebt und einen offenen Himmel über Austin gesehen.« (Trujit, Thailand)

Heisses Pflaster 08

Ein ganzes Heer

»Was Austin braucht, ist ein Heer von Anbetern und Evangelisten auf den Straßen, die für Kranke beten und Menschen segnen. Die Stadt steht vor einem geistlichen Aufbruch, einer Erweckung. Jetzt ist die Zeit zu investieren. Gott hat Großes vor hier in Texas! Merisha und ihr Team leben eine radikale Hingabe an Jesus und die Vision. Deshalb sollte diese Arbeit voll unterstützt werden, unabhänging des Aufwandes. Ermutigt und bereichert kam ich von dem Einsatz zurück und werde wiederkommen. Das war erst der Anfang.“ (Tom, Mongolei)

Heisses Pflaster 06

Ja, das glauben wir auch und sind gespannt, was Gott noch Großes in Austin vorhat. Und vielleicht bist du ein Teil davon?
Das Leben schreibt Geschichten, hinter denen immer ein Mensch steht. Wir möchten euch gerne Jonathon vorstellen, der seit einiger Zeit mit uns zusammenlebt:

Irgendwo in Texas

Jonathon wurde in Galveston geboren, ein Texaner durch und durch. Seine Eltern kommen aus Mexiko, aber sein Vater verließ die Familie als er noch sehr jung war. Deshalb wuchs er ohne Vater auf. Trotz dieser Situation gab die Mutter ihr Bestes, um ihre beiden Söhne zu erziehen, und so wurde Jonathon zu einem jungen Mann, den die Welt als normal bezeichnen würde. Er arbeitete und lebte sein Leben: Ging auf Partys, nahm Drogen und trank Alkohol, um sein Leben zu genießen. Trotz allem war da diese Leere in ihm, die auch noch größer wurde, als er nach Austin zog und in der Party-Szene der Sixth Street Anschluss fand. Tief im Herzen wusste er, dass das nicht das Leben ist, das er eigentlich leben wollte. Er begann nach etwas zu suchen ...

Follow me 03

Wendepunkt

Vor vier Jahren fing er an, in die Kirche zu gehen und erkannte schließlich wonach er eigentlich suchte: Das Leben mit und für Jesus. Er gab Jesus sein Leben, hörte auf mit den Partys und wusste endlich, dass er auf dem richtigen Weg war.
Ein Freund nahm ihn mit zu einer unserer Revival Nights, zu denen wir junge Menschen einladen, die hungrig nach Gott sind, um gemeinsam Jesus anzubeten. Er spürte die Gegenwart Gottes so sehr und kam deshalb immer wieder. Er verbrachte Wochenenden mit uns auf dem Grundstück, um zu arbeiten, Jesus zusammen mit uns anzubeten oder evangelistische Einsätze auf der Sixth Street zu machen.

Follow me 04   Follow me 05

Erste Schritte aufs Wasser 

Jonathon merkte, dass er hier gefunden hatte, was er in seinem Herzen suchte – Jesus im Mittelpunkt zu haben. Darum geht es. Doch wollte er jetzt den Preis dafür bezahlen? Er entschied sich dafür. Schnell kam der erste Test. »Komm, verlasse deine Netze und folge mir nach«, sagte Jesus den ersten Jüngern in Matthäus 4,19. Jonathon wusste, dass Gott hier zu ihm persönlich sprach. Nach viel Gebet kündigte er seinen Job und zog im Dezember zu uns. Mit der tiefen Sehnsucht in seinem Herzen, Gott noch mehr kennen zu lernen. Da ließ sich der Heilige Geist nicht zweimal bitten. Schon nach der ersten Woche erlebte Jonathon sein erstes finazielles Wunder und wusste, dass er auf dem richtigen Weg ist. Parallel wurde in ihm mehr und mehr der Wunsch wach: das Evangelium den Verlorenen zu predigen.
»Und er sprach zu ihnen: Folgt mir nach, ich will euch zu Menschenfischern machen. Und sie verließen ihre Netze und folgten ihm nach.« (Mt. 4,19-20)

Follow me 06
Mit Jesus zu gehen und ihm alles hinzugeben, ist keine einmalige Angelegenheit! Es ist ein lebenslanger Prozess, ihn, seine Gnade und Liebe immer tiefer kennenzulernen und uns immer wieder mit ganzem Herzen hinzugeben. Es gibt Momente, in denen Gott uns herausfordert, konkrete Schritte zu machen. Und das kann überall sein. Rico, ein junger Mann aus unserer Gemeinschaft in Deutschland, war für drei Monate bei uns in Austin und hat folgendes erlebt:

Simple Obedience 04

Du bist mein Sohn

»Schon bevor ich nach Amerika gegangen bin hat Gott zu mir darüber geredet, mich noch mal taufen zu lassen. Als ich 15 war, wurde ich getauft, aber irgendwie bewegte mich schon länger der Gedanke, diesen Schritt noch einmal zu machen. Wie das manchmal so ist, habe ich es dann etwas aus den Augen verloren. Als ich allerdings in Texas ankam, spürte ich, dass Gott mich wieder damit konfrontierte und mich herausforderte, mich mit der Taufe auseinanderzusetzen. In dem ersten Gottesdienst, den ich in Texas besuchte ging es um ... Taufe. Ich wusste innerlich, dass es an der Zeit war diesen Schritt noch mal zu machen und sagte JA zu Gott. Ich wollte ihm mein Leben und mein Herz ganz hingeben. Ich merkte, dass ich Jesus brauche. Also stieg ich ins Taufbecken! Als ich mit noch geschlossenen Augen im Wasser stand hörte ich Gott sagen: “Du bist mein Sohn, den ich liebe und an dem ich gefallen habe!” Nachdem ich dieses Wort empfangen hatte, betete ein guter Freund, der neben mit stand, genau dieselben Worte über mir aus und bestätigte so das, was Gott mir gesagt hatte. Ich spürte die Gegenwart Gottes und seine Güte so stark auf meinem Leben. Danke, Jesus!«


Stolz

Gott schenkt uns diese Momente, in denen er an unser Herz klopft und uns herausfordert, ihm alles hinzugeben. Auch wenn es uns alles kostet und oft gegen unseren Stolz geht, trägt uns einfacher Gehorsam über unsere eigenen Limits hinweg tiefer in Gottes Gegenwart. Und dort wartet er mit offenen Armen, um uns als Söhne und Töchter willkommen zu heißt. Ist das nicht so viel besser und tiefer als an unseren Vorstellungen und an unserem Stolz festzuhalten?
»Geht hin in alle Welt ...« Mit dieser Aufforderung Jesu im Gepäck, jeder Menge Erwartung und Herzen voller Liebe für Gott und Menschen, machten sich 15 Leute der FCJG Lüdenscheid auf nach Austin. Es war ein richtiges Familientreffen. Junge und Jüngere rückten mit großen Koffern und voller Tatendrang an. Was wird wohl passieren? Es war eine so starke Zeit - für die Lüdenscheider, die uns auf dem Grundstück, bei der Arbeit, mit Gebet, Anbetung und bei Einsätzen so super unterstützt und mit uns überall hingegangen sind, genauso wie für uns. Es ist halt etwas ganz Besonderes, wenn die »Familie« kommt ... Das Team war wirklich zu allem bereit ... herrlich!

Tagebuch 03

Capitol und University of Texas

Donnerstag, 12.10.2017 – Das Capitol (Regierungsgebäude) in Austin ist der Ort, wo Entscheidungen getroffen werden; sie betreffen nicht nur Texas, sondern beinflussen ganz Amerika und sogar die Welt. Am Mittwoch waren wir in einem Park in der Nähe des Capitols und haben dort Jesus angebetet und gebetet. Wir glauben, dass unsere Gebete und unsere Anbetung wichtige Werkzeuge sind, damit Städte und Nationen die Pläne und den guten Willen Gottes empfangen und verändert werden zum Wohle der Einwohner. In dieser Zeit gab Gott uns Eindrücke, z.B. dass durch Anbetung Götzen niedergerissen werden und Gott auf seinem Thron erhoben wird, der IHM alleine gebührt. Wir spüren, dass Gott an diese Ort beständige Anbetung platzieren möchte und die sogar aus dem Inneren des Gebäudes nach außen schallt. Zum Schluss hatten wir eine starke Fürbittezeit. Gott zeigte uns durch ein Bild, dass er das Capitol it der Ausgießung von Öl und Feuer (beides symbolisiert den Heiligen Geist) segnen möchte – Öl, um zu heilen und wiederherzustellen, und Feuer, um zu reinigen und zur Umkehr zu führen.

Tagebuch 08

Am Nachmittag beteten wir an der Universität (UT), einer der einflussreichsten Universitäten weltweit mit insgesamt 80.000 Studenten aus allen Nationen. Wir spürten die Vaterliebe Gottes für die Studenten. Er möchte ihnen seine Weisheit, seine Pläne und seine Wege für ihr Leben offenbaren. Die Uni soll ein Ort sein, an dem junge Menschen Jesus kennen lernen und die Kraft des Heiligen Geistes erleben. Gott wird ihren Hunger und ihre Suche nach Sinn und Leben beantworten.

Tagebuch 04

6th Street

Freitag, 13.10.2017 – Das gesamte Einsatzteam freute sich sehr auf den Abend an der 6th Street mitten im Zentrum Austins. Wir hatten Geschichten über diese berühmte Party-Meile gehört und waren gespannt darauf, was der Heilige Geist tun würde ... und wir mussten nicht lange warten. Wir fingen an, in neuen Sprachen anzubeten und waren sehr schnell in tiefer, himmlischer Anbetung mitten auf der Party-Meile. Gottes Gegenwart lagerte sich an diesem Ort, der Himmel öffnete sich und wir wurden von einer Welle seiner Liebe und Heiligkeit nach der anderen getragen. Leute, die zu Fuß oder im Auto vorbeikamen, konnten nicht anders als stehen zu bleiben und fragten, was hier los sei. Ihr Verstand konnte nicht erfassen, worauf ihr Geist reagierte. Auch Christen blieben stehen und erkundigten sich, was wir da machten, denn so etwas hatten sie noch nie auf der Straße gesehen. Wir hatten gute Gespräche, aber auch seltsame Begegnungen. Verrückte Gestalten tauchten auf und versuchten uns abzulenken ... aber, »wenn das Licht kommt, muss die Dunkelheit fliehen« oder schweigen ... und so war's auch. Wir nehmen die 6th Street für Jesus ein; »Schritt für Schritt geh'n wir vorwärts«.

Tagebuch 05

Revival Night

Samstag, 14.10.2017 – Gott liebt es, wenn Christen unterschiedlicher Denominationen zusammenkommen, mit dem einen Ziel: um Jesus im Geist und in der Wahrheit anzubeten! Und so war’s bei der Revival Night. 50 Amerikaner, Deutsche, Schweizer und Österreicher, Finnen und Filipinos kamen im Lifehouse zusammen und alle hatten das Verlangen, Gott in der der Anbetung zu begegnen! Manche hatten noch nie in anderen Sprachen angebetet und wurden an diesem Abend zum ersten Mal mit dem Heiligen Geist getauft. Gottes Gegenwart breitete sich im ganzen Raum aus. Manche knieten nieder, andere erhoben ihre Hände, wieder andere erlebten, wie der Heiligen Geist ihr Leben ganz neu erfüllte. Unser Team konnte einigen mit prophetischen Worten dienen, die sie tief bewegten. Andere reagierten auf Merishas Aufruf, Jesus das ganze Leben auszuliefern und IHM kompromisslos nachzufolgen. So etwas sollte öfter geschehen ... so bricht sich Erweckung Bahn!

Tagebuch 06

San Marcos Community Church

Montag, 16.10.2017 – Was für ein Privileg zum Missions-Gebetsabend der San Marcos Community Church eingeladen zu sein. Wir sollten nicht nur Zeugnisse erzählen, sondern den gesamten Abend gestalten. Als Petra den Abend mit Sprachengesang eröffnete, öffnete sich in der himmlischen Welt ein geistlicher Raum für diese Leute. Wow ... auf einmal war die Gegenwart Gottes spürbar da und Herzen öffneten sich weit für das Wirken des Heiligen Geistes. Es herrschte absolute Stille, als wir von unserer internationalen Gemeinschaft erzählten und persönlich Zeugnis gaben. Unabhängig voneinander hatte unser Team zuvor prophetische Worte für die Gemeinde empfangen und wir merkten, dass alles auf eines hinaus lief: Das Feuer des Heiligen Geistes für die Nationen! Eine Frau sagte, dass sie Engel bei uns auf der Bühne gesehen hat. Als wir uns später zum Gebet für Einzelne in der Kirche verteilten, kamen etliche, um Gebet oder prophetische Worte zu empfangen ... manche gingen sogar von einem zum anderen! Normalerweise ist so ein Abend nach einer Stunde zu Ende, aber diesmal blieben die Leute einfach. Sie waren so hungrig nach einer Berührung, Erfrischung, Bestätigung oder Ausrichtung von Gott. Als wir gingen, waren wir die Gesegneten, Erfüllten und Ermutigten – wir »flogen« förmlich nach Hause auf den Flügeln unseres geliebten Heiligen Geist.

Galerie

Wir sind als Team ins Kino gegangen, um einfach Spaß und Gemeinschaft zusammen zu haben und uns einen guten Film anzugucken - was man eben so macht, wenn man ins Kino geht :). Aber natürlich wissen wir, dass Jesus überall mit uns ist und dass er überall Menschen sieht, die er liebt und segnen will, egal wo wir sind ... auch im Kino. Also haben wir nach dem Film angefangen uns mit Leuten zu unterhalten und dabei tolle Sachen erlebt.

Gott im Kino

Für einen Mann hatten wir einen sehr konkreten prophetischen Eindruck und der hat so in sein Leben gepasst, dass er auf einmal völlig offen war und wir ihm von unserem persönlichen Leben mit Jesus erzählen und am Schluss auch noch mit ihm beten konnten.
Mit einem anderen Mann, der nach einem Autounfall eine gebrochene Hand hatte, konnten wir für Heilung beten. Seine Schmerzen waren nach dem Gebet ganz weg! Wir begegneten auch einem Mädchen, das an Krücken lief. Als wir für sie beteten, spürte sie, wie ein Ruck durch ihren Fuß ging - nach dem Gebet fühlte sich der Fuß leichter an! Eine einzige Begegnung mit Gott geht mehr rein als jedes Drama oder jede Action.


Eine Berührung von Gott - bewegender als jeder Liebesfilm!

Gott will mit uns, mit DIR, Geschichte schreiben und hat die besten Ideen für das originellste Drehbuch. Er sucht nach Leuten, die bereit sind, seine Liebe ganz praktisch auszuleben und die Gute Nachricht anderen weiterzugeben. Er hat uns dazu berufen, Licht zu sein und Hoffnung zu bringen, wo wir gehen und stehen. Wenn das unser Lebensstil ist, wird es Tag für Tag spannender als in jedem Film - probiere es selber aus!
... oder: Wie Glaube zunimmt! Sie wussten nicht, was sie tun sollten, als sie herausfanden, dass der Ort, an dem die geplante Jugendfreizeit stattfinden sollte, voller Bettwanzen war. Was auf den ersten Blick wie eine große Enttäuschung schien, verwandelte sich in ein lautes und lustiges Abenteuer voller Segnungen und unvergesslicher Erfahrungen.

Für zwei Tage kamen die 16 Teenager und Mitarbeiter der San Marcos Community Church auf unser Grundstück, halfen uns ganz praktisch beim Streichen eines Hauses sowie bei anderen Arbeiten und erlebten fast wie nebenbei die heilende und verändernde Kraft Jesu.

Bettwanzen 03

Während der Arbeitszeit hatten wir viele gute und tiefe Gespräche mit unseren Ehrengästen. Ein Junge meinte während des Streinchens, er fühle die Gegenwart Gottes so stark, wie schon lange nicht mehr.
Rachel, die schon bei so vielen Jugendfreizeiten dabei war, sagte: »Durch diese Zeit hier fange ich an, meine Beziehung zu Jesus anders zu sehen als ich es bis jetzt erlebt habe. Ich fange an, ihn als meinen besten Freund zu sehen.«

Es ist so einfach

Während des gemeinsamen Lebens, Jesus anbeten und Bibellesen, wurden viele der Jugendliche berührt, ermutigt und erlebten Gott in einer tieferen Art und Weise als zuvor. Genau das ist es, wie wir unsere Bestimmung und Vision hier leben wollen: durch tiefe Gemeinschaft und Liebe, Gebet, Anbetung und Jüngerschaft als Lebensstil kreieren wir einen himmlischen Ort, an dem andere Menschen ganz natürlich Gott erleben, so wie es auch bei den ersten Christen war.

Glauben wächst durchs Tun

Gemeinsam lernten wir, wie wir unseren Glauben trainieren und für Kranke beten können. Da war z.B. dieser Junge mit ganz schlimmen Kopfschmerzen. Wir alle beteten für ihn, aber nichts veränderte sich wirklich. Kurz darauf fingen wir an, Jesus anzubeten und während dieser Anbetungszeit hatte jemand aus der Gruppe den Eindruck, nochmal für diesen Jungen zu beten. Er tat es und die Kopfschmerzen waren sofort weg! Ihr hättet mal sein Gesicht sehen sollen. Er war voller Ehrfurcht, weil Gott ihn so plötzlich und vollständig geheilt hatte. Insgesamt erlebten acht Leute körperliche Heilung. DANKE, JESUS!

Bettwanzen 04

Der Jugendpastor schrieb ...

»Wir sind so dankbar für den Dienst und das Grundstück von HELP for all Nations. Es ist so ein starker Friede zu spüren auf dem Land. Sobald unsere Schüler auf das Grundstück kamen, waren sie erfüllt von Liebe und Freude. Euer Team war so zuvorkommend, voller Freude und gesalbt für den Dienst. Unsere Schüler empfingen wertvolle Lehren, die sie nie vergessen werden. Am liebsten wären sie für die ganzen drei Tage da geblieben. Ich kann euch nicht genug Danke sagen für eure Treue und die Arbeit, die ihr tut. Wir freuen uns sehr, weiter mit euch zusammen zu arbeiten.«
Jon Zmikly
Jugendpastor, San Marcos Community Church

Bettwanzen 05

Video

Die Jugendgruppe - das Camp - und hier das passende Video dazu. Einfach klicken und los geht's!
Seit einem Jahr sind wir dabei, auf unserem Grundstück Renovierungs- und Umbauarbeiten zu verrichten - Schritt für Schritt und Stück für Stück. Bei manchen Dingen, die gemacht werden müssen, kommen wir an die Grenzen unserer praktischen Fähig- und Möglichkeiten. Was machen wir in so einem Moment? Wir beten für Helfer in der Ernte ...

Segen pur

Vor kurzem hatten wir alle Finanzen für einen neuen Boden im Lifehouse zusammen, doch nun war die Frage: Wer kann diesen verlegen? Da bekamen wir Hilfe von einem Team aus Lindale, eine Stadt im Osten von Texas. Vier gestandene, handwerklich begabte Männer rückten übers Wochenende bei uns an, um unseren Boden zu verlegen. Sie haben so eine tolle Arbeit gemacht und uns damit schon sehr gesegnet! Aber nicht nur ihre Hände waren aus Gold, sondern auch ihre Herzen.


Reflektoren der Liebe Gottes

Schon morgens kamen sie mit strahlenden Gesichtern zum Frühstück, ermutigten jeden, dem sie begegneten und strahlten so viel Leben, Freude und Gelassenheit aus. Neben Worten der Ermutigung waren sie auch jederzeit bereit uns praktisch zu segnen. Einer der Männer fuhr spontan zum Baumarkt, um uns einen neuen Grill zu kaufen, den wir uns schon länger gewünscht hatten. Sie waren echte Reflektoren von Gottes Vaterherzen, und das gemeinsame Wochenende war für uns alle so ermutigend. So ist unser Gott - wir bitten ihn um Hilfe beim Bodenverlegen und er gibt uns Ermutigung auf allen Ebenen. Wenn wir uns ihm zur Verfügung stellen, gebraucht er nicht nur unsere Hände, sondern auch unsere Herzen, sodass sie anderen zum Segen werden. Hände, Herzen und unser ganzes Sein aus Gold!
     
Nach oben
Wir setzen für eine komfortable Webseitennutzung Cookies ein. Mit der Nutzung unserer Webseite erklärst du dich damit einvestanden, dass wir Cookies verwenden.