Sommerferien in Manila! Die Father’s House-Kinder wollten wünschten sich so sehr in dieser Zeit zu campen ... und ihr Wunsch wurde Wirklichkeit! Eigentlich ist Aufstehen um 3:00 h am frühen Morgen nicht so spaßig, aber die Begeisterung und Vorfreude darauf, Neues zu erkunden, rückte alles in ein anderes Licht. Wow – was für Blick, was für ein Segen, die Berge im Norden der Philippinen erklimmen zu können!

Bergabenteuer 07

Eine besondere Erfahrung

Wir sind aber nicht nur durch die Bergwelt der Philippinen geklettert, sondern haben auch unter anderem auch eine echte Bergbau-Firma besucht und gelernt, wie Gold, Silber und Kupfer gewonnen werden. Die Bergbau-Crew wer so herzlich, sie haben uns alles gezeigt und erklärt. Ihre Gastfreundschaft und das alles zu sehen und persönlich zu erleben war eine besondere Erfahrung!

Bergabenteuer 09

Noch nie erlebt

Eine schwankenden Hängebrücke überwinden, eine 9 km lange Bergstrecke wandern und die drei Bergspitzen auf 1.846 m über dem Meeresspiegel erklimmen, einen 80 %en Abhang absteigen, den Nebel berühren, den eigenen Atem sehen, Kieferbäume riechen und ertasten, Wildbeeren sammeln und kosten, in einem großräumigen Klassenzimmer übernachten, in dem man von einem Platz zum anderen springen und sich in jede Richtung herumrollen kann, ebenso wie in einem kleinen Haus zu campen, in dem man aufpassen muss, dass man nicht auf jemanden tritt, das ungewöhnliche und erfrischend kalte Wetter genießen, in der sogenannten Salatschüssel der Philippinen wandern, in einen erfrischenden Kaltwasserpool eintauchen, neue Menschen treffen, unbekannten Dialekten lauschen und vieles mehr ... die meisten unserer Kinder haben so etwas noch nie zuvor gesehen oder erlebt.

Bergabenteuer 04


Es war einfach begeisternd zu sehen, wie die Kinder glücklich alles aufnahmen, sich nicht über Umstände beschwerten sondern voller Dankbarkeit und Freude die Zeit genossen.

Bergabenteuer 05

So groß ist der Herr

Gott ist einfach fantastisch! Er ermöglichte uns dieses großartige Bergabenteuer. Und noch genialer als die Natur und die wunderschönen Landschaften waren die Menschen und die Gemeinschaft, die Bewahrung und die Versorgung, die wir erfuhren. All unser Dank und alle Ehre gehören IHM ... und all das zu sehen, hat jeden von uns mit Ehrfurcht erfüllt!

Bergabenteuer 03

Die Berge verkünden, dass ER der HERR ist.
Die Täler verkünden, dass ER der HERR ist.
Die ganze Natur spiegelt Seine Herrlichkeit wieder,
sodass mein Herz einfach nur rufen und jubeln kann:
der HERR, unser Schöpfer, Gott ist!
Wir haben einen WUNDERvollen Gott! Er versorgte Israel in der Wüste, Jesus und seine Jünger und Er will auch dich versorgen, während du seinem Ruf folgst, in die Nationen zu gehen. Gottes Herz brennt für dich und die Nationen! Du willst dem Ruf folgen, wie Esther aus der Mongolei? Mission ist möglich – egal aus welchen Verhältnissen du kommst ...

Faith live 05

Esther

Esther G. ist eine der Schülerinnen der REVIVAL SCHOOL on the Move (RSotM) und kommt ursprünglich aus der Mongolei. Sie ist 22 Jahre alt und das ist ihre Geschichte: »Seit ich Jesus kennen gelernt habe, drängt es mich auf die Straße zu gehen und von ihm zu erzählen. Doch ich dachte nie über Mission nach, bis ich das erste Mal den Heiligen Geist erlebte und drei Mal einen prophetischen Eindruck bekam, in die Nationen zu gehen. Gott bewegte mein Herz!«

Faith live 08

Gegen alle Vernunft

»Ich dachte, dass ich nicht in die Nationen gehen kann, weil mir das Geld fehlt. Das ging so lange, bis ich meinen eigenen Gedanken sagte: »Stopp! Ihr hört jetzt auf das, was mein himmlischer Vater sagt!« Ich habe buchstäblich mein Denken erneuert, denn mein himmlischer Vater ist reich! Viele denken, dass nur Gemeinden aus reichen Ländern Missionare aussenden können und Asiaten gar nicht in Mission gehen können, weil sie das Geld nicht haben. Das stimmt aber nicht!

Jesus sagte: »Habe ich dir nicht gesagt, wenn du glaubtest, so würdest du die Herrlichkeit Gottes sehen?« (Joh 11,40) Mein Job ist es zu glauben und gemäß dem, was das Wort Gottes sagt zu handeln. Gottes Job ist es, das augenscheinlich Unmögliche zu tun ... und er belohnt diejenigen, die ihm glaubt und vertraut.«

Faith live 11

Wunder No. 1

»Nach einem Einsatz in der Mongolei, brauchte ich ca. € 300. Ich sprach am Vormittag nur mit Gott darüber, als plötzlich mein Handy klingelte und mir jemand € 300 zusagte ... Das war erst der Anfang. Danach ging es Schritt für Schritt weiter. Ich tue exakt das, was Gott mir sagt und er kommt mit Bestätigung und versorgt mich.«

Faith live 10

Wunder No. 2

Flugticket auf die Philippinen: »Ich bat Gott um weitere € 300, doch bekam weniger als diesen Betrag. Ich wollte nicht aus eigenen Kraft irgendetwas machen, sondern hörte auf den Heiligen Geist. Er sagte mir, dass ich zur Stadtbibliothek gehen soll. Ich ging hin und wartete dort, ohne zu wissen worauf und warum. Wenn du in enger Beziehung und Gemeinschaft mit Gott lebst, hörst du seine Stimme und er leitet dich ...Nachdem ich einige Zeit auf scheinbar nichts gewartet hatte, drängte es mich, die Bibliothek wieder zu verlassen. Beim Rausgehen stach mir auf der anderen Straßenseite ein Reisebüro ins Auge. Ich ging rein und ... ein Wunder: Das Reisebüro hatte noch gerade ein Flugticket für genau den Betrag, den ich bekommen hatte. Alle anderen Reisebüros hatten nur teurere Tickets.«

Faith live 16

Es geht um das Reich Gottes

»Mein Geld gehört nicht mir - es dient dazu, das Reich Gottes voran zu bringen. So oft hat Gott mir aufs Herz gelegt, mein letztes Geld zu geben, und ich bin nie zu kurz gekommen oder habe Mangel gehabt! Er gibt auf mich acht und versorgt mich ... und ich darf seine Herrlichkeit sehen!«

Faith live 13

RSotM ist der Herzschlag Gottes für Nationen

»Wenn du Missionar sein willst, musst du Gott glauben und ihm voll und ganz vertrauen – und als Belohnung wirst du seine Herrlichkeit sehen. Ich erlebe, wie Menschen frei werden, Jesus als ihren Retter annehmen, berührt werden von Gottes Liebe und dass Gott mich gebraucht. Ich habe schon so viel erlebt und viele Abenteuer liegen noch vor mir. Los ging's für mich in den Philippinen, im Mai bin ich in Deutschland und werde dann für drei Monate nach Texas gehen. Ich freue mich schon total darauf und werde bestimmt noch mehr erleben, weil Gott mich führt ... Es ist egal, was ich tue, ob ich frühstücke, Wäsche wasche, in der Lehre sitze oder einen Einsatz mache ... der Heilige Geist ist überall mit mir, lehrt und gebraucht mich.«

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»Wenn du Gottes Vaterherz kennst, brauchst du dir keine Sorgen über Finanzen oder andere Dinge zu machen. Mission ist es wert, alles zu geben! Alle Finanzen gehören seinem Königreich!«

Faith live 06

Raus aus der Box

Du weißt nicht in welches Land du langfristig berufen bist? Komm raus aus deiner Box, lass alles hinter dir. Es geht nicht darum, was du dir vorstellst, um deine Kultur, woher du kommst … es geht darum, wer Gott ist und was er sagt!
Hier findest du mehr über die REVIVAL SCHOOL in Deutschland und/oder die RSotM.
Wir wussten nicht wirklich, wer unser neuer Besuch eigentlich sein würde und dachten, dass wir sie »Ate« (Schwester) Cynthia nennen. Das machen wir in der Regel bei Frauen so. Doch schon bei der ersten Begegnung wussten wir alle, dass wir sie »Lola« (Großmutter) nennen wollen.

Göttliche Begegnung

Gott hat sie genau im richtigen Moment zu uns geschickt! Sie selbst hat rund 20 Jahren gewartet und gebetet, um auf die Philippinen kommen zu können. Gottes Wege sind einmalig und wir waren alle berührt, wie er uns zusammen geführt hat. Wir haben zusammen viel Zeit mit Lobpreis verbracht, da Lola Cindy genau in unserer Fasten- und Gebetswoche kam. So konnten wir sie noch nicht einmal zu einem guten Essen einladen ... wir waren ja alle am Fasten! Dafür haben wir viel Zeit mit Gott verbracht, was wir alle so lieben und brauchen!

Lola 10

Lola Cynthia

Einer der schönsten Momente war, als Cynthia über unseren Kindern und Jugendlichen prophezeite. Es war für uns Mitarbeiter eindrücklich zu sehen, wie Gott unsere Kinder sieht. Er hat so viel Liebe für jeden einzelnen, er hat eine Leidenschaft für jeden ... gewaltig!
Herzlichen Dank, Lola Cynthia für deinen Besuch bei uns. Danke für jede Umarmung und deine Liebe, mit der du uns begegnet bist. Durch deinen Besuch haben sich einige wieder neu in Jesus verliebt! Ja, du bist genial, herzlich und eine liebenswürdige Großmutter für uns. Wir freuen uns schon auf deinen nächsten Besuch ... zusammen mit »Lolo« (Großvater).

Vor 27 Jahren sprach Gott zu Apostel Walter Heidenreich, eine Drogen-Reha in den Philippinen zu eröffnen. Ich glaube, dass hatte Gott für mich gemacht. Er wusste, dass es für mich die einzige Möglichkeit war, nach 22 Jahren Drogenabhängigkeit frei zu werden. Als die Mitarbeiter mich zum ersten Mal sahen, trafen sie augenblicklich die Entscheidung mich aufzunehmen, obwohl die Reha offiziell noch gar nicht geöffnet war. Nach 1 1/2 Monaten im Gefängnis war ich bereit und ging in die Reha. Ich war 36 Jahre alt und dachte, dass das jetzt die Endstation für mich war; aber Gott hatte andere Pläne!
Hoffnung erfüllte mich, als ich zum ersten Mal das Reha-Gebäude betrat. Ich wusste, ich werde frei. Ich hatte endlich gefunden, wonach sich mein Herz so lange gesehnt hatte: echtes Leben ... LEBEN IN JESUS. Ich war Zuhause! Dies war der erste Tag meines restlichen Lebens … ein brandneues Leben!

Amazing Grace 03

Gottes Abenteuer

Seitdem erlebe ich ein großes Abenteuer. Weil ich Gott dienen und weitergeben wollte, was ich empfangen hatte, ging ich nach meiner Reha-Zeit für ein Jahr in die Missionsschule nach Lüdenscheid. Danach kam ich nach Manila zurück, um die wahre Reise anzutreten. Es war wundervoll, im Dienst und in der Mission zu sein, aber sogleich auch demütigend und ein Lektion, als der Heilige Geist sein Werk tat und mich rein machte. Voller Geduld reinigte und formte er mich - der dreckige, verworfene Diamant - bis seine Schönheit anfing, durchzuscheinen. Ich war wollte lernen, damit Gott mich gebrauchen konnte, um Straßenkinder zu erreichen. Ich hatte so viel Zeit verloren und wollte nicht noch mehr verschwenden.

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Eine »Mama« für viele

Ich wurde Mitarbeiterin in unserem Zuhause für Straßenkinder. Ich liebte es, für sie ein Zuhause zu bereiten und ihnen Familie zu sein. Ein paar Jahre später gab Gott mir sein Herz für Prostituierte. Auch wenn nicht viele Prostituierte kamen, wurden viele Leben transformiert, denn junge schwangere Teens suchten Zuflucht und einen Platz, um ihre Kinder zur Welt zu bringen. Im Laufe der Zeit gab mir Gott die Vision, ein Drop-in-Center für Kinder und Jugendliche von der Straße zu eröffnen ... und 2010 war es soweit! Für diesen Ort schlug mein Herz. Ich war gerade dabei, mich dort so richtig heimisch zu fühlen, als ich 2014 ins Leitungsteam von HELP Philippinen berufen wurde. Gott hatte mich aus der Asche und aus Drogenabhängigkeit an die Spitze gerufen. Nur Gott kann so eine Transformation bewirken!
Mit der Leitung kam auch mehr Druck, dem ich nicht so gut standhalten konnte. Fast unmerklich verlor ich meine erste Liebe in Jesus aus den Augen und verließ mich auf eigenen Fähigkeiten und meine Kraft. Nach zwei Jahren legte ich mein Leitungsamt nieder, um ein Sabbatjahr in unserer Gemeinschaft in Lüdenscheid zu machen. Zurück in seine Gnade. Und er enttäuschte mich nicht – das tut er niemals!

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»Ja, Herr, ich werde gehen!«

Aber stop mal ... ich bin jetzt 62 Jahre alt! Was könnte da noch kommen? Altersteilzeit? Einen Schritt zurück in den Schatten, um zu unterstützen? Ich wusste es nicht. Alles was ich nun wusste und was bedeutend war ist, dass ich zur ersten Liebe zurück musste. Kein Mitarbeiterstatus, keine Position, keine Verantwortlichkeit, kein Dienst. Ich legte alles nieder, um in Gottes Gegenwart zu sein. Das war der Ort, an dem er sagte: »Jetz kann ich ein neues Fundament bauen. Ein Fundament, das nur auf seiner Gegenwart gebaut ist.« Und er tat es: Langsam aber sicher, bis schließlich der Frühling in mir anbrach – neues Leben! Ich spürte es in meinem Herzen, auch wenn ich nicht wusste, was es bedeuten sollte. Ich machte einen Einsatz in unserer HELP-Base in Austin, Texas – HfaN, und dort hatte ich dieses mir bekannte Gefühl wieder: »Ich bin Zuhause.« Gott berief mich, das dünn besetzte Pionierteam von zwei jungen Frauen zu unterstützen. Ich sagte: » Ich? Du rufst mich - eine Rentnerin, Ex-Drogenabhängige aus einem Dritte-Welt-Land in eine Weltmacht wie Amerika? Wirklich???« Und er sagte: »Ja, das ist genau der Grund, warum ich das mache. Damit die Welt sieht, was ich tun kann.« Da blieb mir nichts anderes übrig, als voller Demut zu antworten: »Ja Herr, ich will gehen.«

Amazing Grace 06

Und so werde ich nun mit 62 Jahren zum ersten Mal mein Heimatland für einen Langzeitaufenthalt in einem anderen Land verlassen. Ich mache Schritte im Glauben wie noch nie zuvor. Herausforderungen? Sicherlich habe ich viele Herausforderungen: Visa, Emotionen, Finanzen, körperliche Kapazität … um nur ein paar zu nennen. Aber Gott weiß darum … und Er hat gesprochen … Also werde ich gehen! Ich bin sehr begeistert und beunruhigt zugleich. Einmal mehr fordert mich Jesus heraus, ihm zu vertrauen.

Verlasse dich auf den HERRN von ganzem Herzen,
und verlasse dich nicht auf deinen Verstand,
sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen,
so wird er dich recht führen.
Sprüche 3,5+6 (Luther)
Tag 3 unseres Tondo-Einsatzes. Hier machen wir wöchentlich Einsätze und haben ein kleines Apartment gemietet, um auch mal mehrere Tage vor Ort zu sein – ganz nahe am Geschehen und an den Menschen. Diese »special Einsätze« dauern jeweils zwischen drei bis fünf Tage. Eine echte Herausforderung in dieser Umgebung zu leben, zu atmen, aber auch ein Vorrecht, das machen zu dürfen.

Tag 3

Also, Tag 3 ... Wir haben oben auf der Müllhalde angebetet und gebetet und waren auf dem Rückweg zu unserer Base, als uns dieser Mann über den Weg lief. Er ist ganz alleine, verlassen von Familie und Verwandtschaft. Alles, was er besitzt, ist eine Hängematte, die er zwischen ein paar kleinen Bäumen irgendwo in einem Hinterhof aufhängt. Als wir ihn sahen, sagte Gott uns, dass wir zu ihm gehen und ihm das Evangelium verkündigen sollten. Was Gott sagt, das tun wir!

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Wir geben, was wir haben

Es war so kostbar zu sehen, wie dieser Mann sein Herz für das Evangelium öffnete. Wir fragten ihn, ob er Jesus in sein Leben einladen möchte, und »Ja!« das wollte er. Gemeinsam baten wir Jesus, in das Leben dieses Mannes zu kommen und beteten dann gleich weiter für Heilung seiner vielen Wunden an Körper, Seele und Geist. Uns fiel auf, dass er wirklich gar nichts hatte – kein Essen und auch kein Geld, um sich etwas zu Essen zu kaufen. Wir gaben ihm, was wir hatten.

For the one 05

Das Evangelium muss gepredigt werden

Bevor wir gingen, fragten wir ihn, ob ihm jemals zuvor jemand das Evangelium erklärt habe - »Nein«, war seine Antwort. Kein Wunder, dass Gott uns zu ihm geschickt hat. Jesus ließ die 99 Schafe zurück, um das eine verlorene zu suchen. Für uns ist es schrecklich, etwas Kostbares zu verlieren. Wie muss es Gott gehen, der uns geschaffen und uns so geliebt hat, dass er sogar seinen Sohn für uns gab. Wir sind so dankbar, dass Gott uns gefunden hat und uns nun gebraucht, die Verlorenen zu finden und ihnen die Gute Nachricht zu bringen.
Mit über 100 Leuten, die alle rote T-Shirts trugen, sind wir s-förmig eine Route durch Tondo gelaufen und haben Gottes Liebe und Macht zu retten laut proklamiert: «Jesus ist Herr! Hesus Hari ng Tondo! Jesus alone!« Jemand hatte den Eindruck, dass der Himmel offen sein und das Licht Gottes direkt in die Finsternis strahlt. Auf einem kleinen Transporter haben wir die Band untergebracht, die dem Marsch vorangefahren ist. Durch ein offenes Mikrofon konnt jeder die Anbetung während des Marsches mitgestalten. Da waren Jesus-Rufe ... Freude, Jauchzen und Lachen. Die ganze Zeit über haben wir Banner geschwungen, während wir durch den Slum gelaufen sind, vorbei an Marktplätzen, Wohngebäuden und kleinen Shops. Inmitten des Marschs tanzten auf einam alle fröhlich durch die Straßen und habe nicht aufgehört, Jesus als König der Könige zu erheben!

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Der Freudenzug

Nach dem zweistündigen Marsch kamen wir auf einem Basketball-Feld inmitten eines Wohngebiets von Wolkenkratzern unmittelbar neben Smokey Mountain an. Jayson erzählte sein Zeugnis, wie Jesus ihn aus den Klauen der Finsternis und schwerer Drogensucht befreit und sein Leben ganz und gar wiederhergestellt hat. Während er erzählte, wurden Leute von Furcht befreit und Hoffnung breitete sich auf dem Platz aus. Menschen unterschiedlicher Nationalität, aus verschiedenen Gemeinden und jeden Alters waren zusammengekommen, um den Namen Jesus zu erheben und gemeinsam dafür zu stehen, zu beten und zu glauben, dass Tondo verändert wird - TONDO4JESUS!

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Vor allem anderen

Als wir im Januar unsere Gebets- und Fastenwoche hatten, sprach Gott zu uns über den Tondo Worship March ... und von da aus haben wir angefangen zu planen. Wir haben uns mit Gemeinden in Verbindung gesetzt, uns eine Route überlegt und die Plätze gebucht. Wir haben geworben und Leute mobilisiert, T-Shirts und Banner gedruckt, eine PA gemietet und vieles mehr. Aber vor allem andren haben wir an der Vision im Glauben festgehalten, dass Gott Veränderungen für diesen Ort möchte und so das gesamte Event mit Gebet und Fasten vorbereitet. Und im Zuge dessen haben wir gleich noch zwei Evangelisationsabende mit Walter Heidenreich eingebaut.

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Als erstes haben wir den Platz von allem Müll befreit. Und dann ging's los: wir haben die Leute aus der Nachbarschaft eingeladen, mit den Kids gespielt, die über und über mit Dreck verschmutzt waren, aber so ein wunderschönes Lächeln haben. Keiner von uns hat je ein solches Event vorbereitet - wir waren also sehr »grün hinter den Ohren«, haben aber wunderbare Hand in Hand gearbeitet. Zusammen haben wir in einem Imbiss gegessen, dicht gedrängt mit vielen anderen auf dem Boden geschlafen. Die ganze HELP Philippines-Gemeinschaft war auf den Beinen ... nur die Wachhunde sind zu Hause geblieben. In diesen wenigen Tagen wurde Gott verehrt und wir stehen wirklich voll Ehrfurcht vor dem, was er getan hat. Seine Augen wachen wirklich über diesem Ort und er krönt die Menschen mit Schönheit.

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Einfluss

Wir glauben, dass dieser Event einen großen geistlichen Einfluss ausgeübt hat. Die Gegenwart Gottes wirkt immer Veränderung!!!
Im Eingang eines Gebäudes fragte eine Frau: »Wie geht das denn nun wirklich mit dieser Veränderung? Ich habe all diese Zeugnisse gehört und habe Hoffnung bekommen, für meinen alkoholabhängigen Mann zu glauben.« Viele haben das Gebet mitgesprochen, in dem sie Jesus ihr Herz öffnen - einige leise, andere laut. Mit unserem Gott ist gar nichts unmöglich!

Galerie

Vor kurzem sind wir mit 30 jungen Leuten aus unserer Gemeinschaft in den Süden der Philippinen nach Davao geflogen, um an der Gebetskonferenz UPRISING (United Prayer Rising) teilzunehmen. Für unsere Jugendlichen und einige der Mitarbeiter war es der erste Flug überhaupt. Die Konferenz wurde von vielen verschiedenen Kirchen und Gemeinden gemeinsam organisiert. Auch wir von HELP Philippinen waren im Organinsations-Team. Dass auf dieser Insel ein Krieg ausbrechen würde, ahnten wir beim Vorbereiten im Januar noch nicht ...

Davao 03

Befreiung einer Stadt

Dass wir mit so vielen Jugendlichen dorthin gehen konnten, war ein Wunder, denn jeder musste für seine Ausgaben (Flugticket und Unterkunft) selber beten und glauben. Was haben wir gejubelt und uns gefreut, als zum Schluss 30 junge Leute durch viele Wunder Geld bekamen und alle Kosten gedeckt wurden, damit sie an diesem wichtigen Event dabei sein konnten. Die vier Tage in Davao waren gefüllt mit vielen guten Inputs über GEBET und EINHEIT. Als Nation und Leib Christi in Einheit zusammen zu stehen und als JUNG UND ALT gemeinsam vorwärts zu gehen, war die Vision der Konferenz. Der Höhepunkt war dann, als wir am vierten Tag zusammen mit 1.500 Menschen aus allen Provinzen der Philippinen 10 Stunden fasteten und gemeinsam für unser Land beteten und Buße taten. Trotz geltendem Kriegsrecht in Davao, war es die ganze Zeit über ruhig. Viele Soldaten, Feuerwehr und Sanitäter waren auf dem Platz um das Geschehen als Wachposten beordert. Viele von ihnen waren berührt von Gottes Gegenwart und wir konnten für sie beten. Mitte Oktober, nur einen Monat nach der Konferenz, konnte der philippinische Präsident Duterte nun die Befreiung der Stadt Marawi verkünden. Danke, Jesus!

Davao 04

Arise!

Diese Konferenz war für viele das Erlebnis des Jahres schlechthin. Alle kehrten ermutigt, erfüllt, gestärkt und mit viel Vision zurück. UPRISING war nicht einfach eine Konferenz, sondern es war ein Anfang zum »Aufstehen«.
Jeannine Specht
So rief Jesus (in Matth. 4,19) Menschen aus ihrer Lebenssituation, nicht bedacht auf Schulbildung, Ansehen oder geistliche Reife. Er erwartete nicht, dass sie alles wissen. Er rief sie nicht in ein Kirchenprogramm! In der Nachfolge und IN BEZIEHUNG MIT IHM, werden Nachfolger erneuert und ausgerüstet. Aber es braucht Mut und Gehorsam, alles hinter uns zu lassen und seiner Stimme zu folgen.

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Ardens Zeugnis

Arden L. (24 Jahre), früherer drogenabhängig, ist Student der REVIVAL SCHOOL Philippines und erzählt:
»Der Müllberg in Payatas war das Zuhause meiner Familie. Wir waren so arm, dass ich noch nicht einmal eine Geburtsurkunde hatte. Ich habe meine Schulausbildung nicht abgeschlossen, da ich statt zu lernen, voll von Drogen mit meinen Freunden durch die Straßen zog. Um zu überleben, versuchte ich etwas Geld als Müllsammler zu verdienen. Ich dachte, dass das nun für immer mein Leben sei.

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ABER Gott hatte so viel bessere Pläne für mein Leben: Missionare (Mitarbeiter von HELP International CMC und ehemalige Drogenabhängige) besuchten unser Armenviertel und gaben Zeugnis von der frohen Botschaft und der Liebe Gottes. Selbst im Rausch, total benebelt von Drogen, fühlte ich bei jedem Besuch der Gruppe Gottes Liebe, seine Gegenwart und musste weinen.«

Für Gott ist alles möglich

»Aufgrund dieser Erfahrungen traf ich die Entscheidung, Jesus nachzufolgen. Ich machte die Reha im Set Free Center von HELP und erlebte dort, dass ich wertvoll bin und die Freude, Jesus mit meinem Leben anzubeten. Nach der Reha durfte ich die Schule nachholen, bekam meine Geburtsurkunde, machte einen Führerschein … und wurde Mitarbeiter im Father's House (Haus für ehem. Straßenkinder). Jetzt bin ich sogar stolzer Besitzer eines Reisepasses. Der Grund: Gott mich klar in die REVIVAL SCHOOL on the Move gerufen und in die Nationen! Ich bin so dankbar dafür, wie Gott mich verändert hat und werde jetzt trainiert, wachse in meiner Beziehung zum Heiligen Geist und mache Schritte in die Vision, die Gott mir gegen hat …« FÜR GOTT IST ALLES MÖGLICH!

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Und du?

Im Februar haben wir die REVIVAL SCHOOL 2018 mit fünf neuen Studenten aus den Philippinen sowie der Mongolei gestartet. Es ist begeisternd, wie sie Jesu nachfolgen, seine Pläne und Möglichkeiten entdecken wollen und ihm von ganzem Herzen nachfolgen.

Sei ein Teil davon, Jesus wie die ersten Jünger zu lieben, in Gemeinschaft zu leben, vom Heiligen Geist ausgerüstet und verändert zu werden, Zeuge zu sein und die frohe Botschaft auf die Straße zu den verlorenen zu bringen. FOLGE seinem Ruf bis an die Enden der Erde.

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Bete mit uns für Arbeiter für die Ernte und sei unser Partner in dem Neuen, was Gott hier tut. Gott beruft Menschen aus den einfachsten, ärmsten Lebensverhältnissen und demonstriert seine lebensverändernde Kraft! Was für die Welt schwach, nichts, unbedeutend und abgestempelt ist, erwählt Gott, um die Weisheit der Welt bloß zu stellen (die Bibel im 1. Korintherbrief).

Folge mir nach 08

»Der Größte unter euch soll sich auf eine Stufe stellen mit dem Geringsten, und wer in führender Stellung ist, soll sein wie der, der dient. Wer ist denn höhergestellt ... Ich aber bin unter euch als der, der dient!« Lukas 22,26-27 (NGÜ)

Diener 04

Normalerweise sitzt der Meister am Tisch und wird von seinen Dienern bedient. Hier ist es anders! »Denn ich bin euer Diener«, sagt Jesus im Lukas-Evangelium. Und dass das Evangelium im Alltag ganz praktisch anwendbar ist, buchstabieren wir gemeinsam tagtäglich durch ... mit den Großen und den Kleinen. Was für eine Freude und ein Vorrecht ist es doch, Brüdern und Schwestern zu dienen und dabei auch gleich noch persönlich etwas zu lernen.

Diener 03

Learning by Doing

Da uns das Thema gerade beschäftigt und wir nach Möglichkeiten der praktischen Anwendung suchten, beteten wir mit unseren Kids und Teens im Father’s House. Der Heilige Geist zeigt uns den Oval – der kleine Park direkt vor unserer Haustür – und sagte zu uns, dass wir ihn aufräumen und säubern sollen. Das ganze Father’s House war begeistert und zusammen haben wir die Gelegenheit ergriffen, unserer Nachbarschaft zu dienen. Vor allem die Kinder waren begeistert dabei, einen »Clean up the Drive« zu veranstalten – auf Deutsch würden wir sagen: »Unsere Gegend soll schöner werden!«

Diener 05

Bedeckt und ausgestattet

Bedeckt mit dem Blut Jesu und ausgestattet mit Besen, Kehrblech, Schaufel, Schubkarre und Müllsäcken ging’s los. Die Leute im Park schauten uns zu – manche lächelten, andere sahen verwundert aus. Auf die fragenden Gesichter antworteten wir mit einem breiten Lächeln, ohne irgendetwas erklären zu müssen. Wahrscheinlich hätte diese Aktion eine Person alleine mehrere Tage Arbeit gekostet. Gemeinsam schafften wir es in nur vier Stunden und erlebten und lernten, was es bedeutet, in Einheit, voller Freude und Liebe etwas zu tun, was anderen dient. Liebe Gott, liebe seine Kinder und liebe seine Schöpfung.
»Jeder soll den anderen mit der Gabe dienen, die er von Gott bekommen hat. Wenn ihr das tut, erweist ihr euch als gute Verwalter der Gnade, die Gott uns in so vielfältiger Weise schenkt. Redet jemand im Auftrag Gottes (...). Übt jemand einen praktischen Dienst aus, soll er die Kraft in Anspruch nehmen, die Gott ihm dafür gibt. Jede einzelne Gabe soll mit der Hilfe von Jesus Christus so eingesetzt werden, dass Gott geehrt wird.« 1. Petr. 4,10-11 (NGÜ)

Diener 06
Bei uns im Set Free Center, wo Drogen- und Alkoholabhängige Hilfe suchen, erleben viele Erneuerung, werden frei von verschiedensten Süchten und empfangen ganz neues Leben. Eines ermutigt uns ganz besonders: Wenn Ehemalige weiter mit Jesus leben. Besonders berührt uns, wenn sie ihr früheres »Zuhause« und ihre »erweiterte Familie« besuchen und Gemeinschaft mit uns haben. Während der Weihnachtszeit kamen gleich fünf vorbei und brachten gleich Geschenke und Pizza mit. Manch lustige Begebenheit wird dann hervorgeholt und viel gelacht. Sie sind so dankbar, dass Jesus ihnen begegnet ist und darum kommen sie immer wieder vorbei und sagen »Dankeschön«.

Ein dankbares Herz 07

Vielen Dank!

Diese »Dankeschön« möchten wir auch euch für eure Liebe und finanzielle Unterstützung zum Ausdruck bringen, denn ihr helft uns diesen Dienst zu tun, der dazu da ist, dass Gottes Kinder mit dem Vater im Himmel versöhnt werden.

Men of Revival (Männer der Erweckung)

Letzten November riefen wir viele der ehemaligen Set-Free-Crew der letzten fünf Jahre zusammen, um Gemeinschaft zu haben und zusammen Jesus anzubeten. Erfreulicherweise kamen viele und zeigten großes Interesse, regelmäßig an so einem Treffen teilzunehmen, wo offen über Herausforderungen ausgetauscht wird, man auf ein offenes Ohr stößt und Gebet empfängt. Zusammen verspeisten wir noch eine Mitternachtsmahl, wo das Gespräch lebhaft weiter floss und viele gingen ermutigt und mit neuer Hoffnung. Dieses Treffen nenne wir MORe – Men Of Revival. Wir glauben, dass gerade unter Abhängigen Erweckung ausbrechen wird. Gott sucht nach Männern, die aufstehen und Jesus von ganzem Herzen im Geist und in der Wahrheit anbeten.

Ein dankbares Herz 03

Das vergesse ich nie

»Vor zwei Jahren zog ich in ein anderer Stadtteil Manilas. Ich vergas jedoch nie, wo ich herkam und wer mich mit Jesus bekannt machte. Bei HELP lernte ich Jesus kennen. Ich werde diesen Ort nie vergessen!« (Percy)
Jeder von uns sehnt sich nach Familie, Schutz und dem Gefühl von Sicherheit. Diejenigen, die all das haben, sind sich oftmals nicht bewusst, wie glücklich sie sich schätzen können. Aber diejenigen, denen es fehlt, tendieren dazu Neid, Bitterkeit und sogar Hass mit all seinen hässlichen Nebenwirkungen zu entwickeln ...

Das tiefe Loch

Timothy, 22 Jahre alt, ist ohne Vater aufgewachsen. Als er noch sehr klein war, haben sich seine Eltern getrennt, weil sein Vater drogenabhängig war. Seine Mutter stand alleine da und musste ihn und seinen Bruder großziehen und versorgen. Nie hat Timothy den Rückhalt und Schutz eines Vaters erlebt. Nicht ein einziges Mal kam sein Vater zur Familie, um mal einen Abend mit ihnen zu verbringen. Mit der Zeit entwickelte Timothy Ärger, Bitterkeit und Hass seinem Vater gegenüber, weil dieser weder als Vater noch als Ehemann seine Verantwortung wahrgenommen hatte. Schließlich wurde Timothy auch drogenabhängig und von der Polizei für Drogenbesitz festgenommen ...

Reconciled 03

Abba, Vater!

Er kam ins Gefängnis, wurde aber bald wieder entlassen und entschied, ins Set Free Center zu gehen und eine Therapie zu machen. Timothy kam zur Ruhe, fand Frieden, Hoffnung und erlebte die Liebe Jesu. Er ist Abba Vater begegnet ... Dann kam eines Sonntags ganz überraschend sein Vater zu Besuch. Timothy war so erstaunt als er merkte, dass der ganze  Äger und alle Bitterkeit verschwunden waren. Stattdessen war da pure Begeisterung! »Als ich meinen Vater sah und mit ihm sprach, ist es mir richtig durchs Herz gegangen, dass es die Liebe Gottes ist, die mich lehrt, meinen Vater zu lieben, obwohl er uns alle verlassen und sich nie um uns gekümmert hat.«

Reconciled 05

Bald geht für Timothy das einjährige Reha-Programm im Set Free Center zu Ende. Sein Vertrauen in Gott ist sehr gewachsen und er hat gelernt, dass seine Identität alleine in Abba Vater ist. Er wird immer mutiger, Zeugnis zu geben und Menschen zu begegnen.

Brauchst du Hilfe?

Wir haben noch freie Plätze in der Reha und wenn du mit Süchten irgendwelcher Art kämpfst, dann melde dich bei uns. Alle Infos sind auf der Webseite des Set Free Centers.
     
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