Drei Jahre lang hatten wir dafür gebetet ... und jetzt war es soweit! Die Set Free Crew zusammen mit einem Team der City Mission von HELP Philippines ist auf die Insel Cebu gegangen, um Jesus bekannt zu machen und ihn anzubeten. Dieser Einsatz ist ein einziges Zeugnis von Gottes Gunst, denn er hat unablässig seine vollkommende Versorung über uns ausgegossen. Wir hatten Gunst bzgl. Finanzen, bei der Regierung, in Gemeinden, bei unseren Gastgebern und sogar Gunst, was das Essen anging.

Wir hatten die Möglichkeit, Drogenabhängigen in vielen Teilen Cebus und der Camotes Islands dienen zu dürfen, indem wir unsere Zeugnisse erzählten und davon, wie Jesus uns von Süchten freigemacht hat. Überall, wo wir hinkamen, haben wir die Botschaft der Hoffnung, die man nur in Jesus findet, bekanntgemacht.

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Erweckung hinter Gittern

Im Gefängnis ist Erweckung, besonders im Cebu City Jail, in dem 6.000 Gefangene einsitzen. Die Gefangenen werden gerettet und empfangen neue Hoffnung in Jesus. Viele wollen mit unseren Brüdern hinter Gittern nichts zu tun haben, aber ich sage euch etwas: Ihr Hunger nach Gott wird euch inspirieren und euch dienen. Wir sind auch in kleinere Gefängnisse gegangen, um unsere Zeugnisse zu erzählen.

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»Ich war überrascht und überwältigt, was Gott im Gefängnis tut. In jeder Zelle gibt es eine Bibelgruppe - das sind ja mal »Zellgruppen« im wahrsten Sinn des Wortes. In den Anbetungszeiten, die komplett von einem Anbetungsteam bestehend aus Gefangenen gemacht wurden, kam die Gegenwart Gottes so stark. Der ganze Raum war vollgepackt mit Menschen, die ihre ganze Hoffnung auf Jesus gesetzt haben. Wir haben unsere Zeugnisse erzählt und unsere Brüder ermutigt, doch am Ende waren wir noch ermutigter als sie. Ich sah Leute, die schon seit Jahren im Gefängnis sitzen. Wenn die entlassen werden, gehen sie als Pastoren, sind ein Segen und geben andere die Hoffnung, die sie auch haben!«

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In der Schule

Wir sind auch in Schulen gegangen, da man uns dort die Türen aufgemacht hat, um das Evangelium zu verkündigen. Viele der Kids hörten zum ersten Mal das Evangelium und waren sehr aufmerksam dabei. Wir möchten all den Lehrern unseren Dank aussprechen, die uns die Möglichkeit gegeben haben, in ihren Schulen zu evangelisieren.

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»Für uns waren Aufklärung über Drogenmissbrauch und seine Folgen die Tür, die uns Zutritt zu den Schulen gewährt hat. Während ich die Schüler vor mir sah, die dem Programm aufmerksam folgten, sprach der Heilige Geist zu mir, dass ich etwas sagen sollte: »Begrenzt euch nicht selbst, nur weil ihr auf einer einfachen Insel lebt, weil die Möglichkeiten eurer Familien begrenzt sind, weil hier die Fischerei und Anbei die einzigen Möglichkeiten sind, die ihr habt. Für Gott ist nichts unmöglich. Seine Wege sind viel höher als ihr es euch jemals erträumen oder vorstellen könntet.« Ich kann nur darauf vertrauen, dass Gott etwas von der Saat, die wir ausgesät haben, die Herzen und Zukunft der Schüler berührt.«

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Ein Blick in die Gemeinden

Wir konnten auch einige Gemeinden in Cebu besuchen und waren so erstaunt zu sehen, wie begeistert sie Jesus anbeten. In einer Gemeinde hatten wir die Freiheit zu tun, was wir empfanden. Wir haben die Anbetung geleitet, in neuen Sprachen gesungen und im Geist angebetet ... wir haben den Leuten die Hände aufgelegt und prophetische Worte über ihnen ausgesprochen. Bei einem Gottesdienst hat jemand aus unserem Team sein Zeugnis erzählt und wurde hinterher eingeladen, zu den 200 jungen Leute der Jugendgruppe zu sprechen.

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CHOP

Nach mehreren Tagen Einsatz, sind wir ins CHOP (Cebu Gebetshaus) gegangen und haben dort bei einer »Harp and Bowl«-Fürbittesession mitgemacht. Wir sind weiter an andere Ort gegangen und ahben dort Jesus prophetisch angebetet. Cebu gehört Jesus und er regiert über dieser Insel.
Das sind nur einige der Dinge, die bei diesem Einsatz passiert sind. Wir haben die ganze Zeit des Einsatzes über 500 Menschen das Evangelium erzählt und mehr als die Hälfte haben ihr Leben Jesus gegeben. Türen sind aufgegangen, wir haben Kontakte geknüpft und das Evangelium gepredigt.

»Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht. Es ist eine Kraft Gottes, die jedem Rettung gibt, der glaubt ...« (Römer 1,16)

Zeugnisse

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Total verändert

Wir durften Darwin in Camotes Islands besuchen, der erfolgreich die Set Free-Therapie im vergangenen Jahr abgeschlossen hat. Es war eine Freude, ihn wieder vereint mit seiner Frau und seiner Familie zu sehen. Zusammen aßen wir bei ihm zu Hause, hatten eine super Zeit und konnten vielen dienen. Darwin ist Co-Pastor, leitet Anbetung und predigt ab und zu. Seine Mutter erzählt, die Darwin ja noch als Süchtigen kannte, dass seine Verwandlung ein einziges Wunder ist. Wir sind so stolz, dass er jetzt Lehrer wird und Verantwortung übernimmt.

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11 Leute im Shopping Center gerettet
Wir haben in Plaza Independencia angebetet und dort die Herrschaft Jesu über dieser wunderschönen Insel ausgerufen. Als wir für zwei junge Frauen beteten, gaben beide ihr Leben Jesus und eine von ihnen wurde von Depressionen befreit. Wir machten eine kurze Pause und gingen dann zu Magellan's Cross, um weiter Jesus anzubeten. Ich erstaunt über den herzlichen Empfang der Leute. Selbst Touristen wurden von unserer Anbetung angezogen! Ich nutzte die Chance und erzählte mein Zeugnis und das Evangelium mithilfe der Geigen-Geschichte. 11 Leute gaben daraufhin ihr Leben Jesus.

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Die Frauen
Da die Männer den Großteil unseres Teams ausmachten, sind wir hauptsächlich in Gefängnisse gegangen, um dort die Drogenabhängigen zu erreichen. Als ich darüber betete, ob ich überhaupt bei diesem Einsatz dabei sein sollte, empfand ich, dass ich einigen Frauen dienen sollten, ganz besonders einer, die ich sogar namentlich kannte. So betete ich bereits im Vorhinein und fragte den Heiligen Geist, ob ich ein Geschenk oder extra Geld mitnehmen sollte. Eine Frau war schwanger und ich empfand, süße lila Babysocken einzupacken, in der Hoffnung, dass sie ein Mädchen bekam. Am Tag unserer Ankunft machte die Nachricht die Runde, dass es ein Mädchen werden würde. So gab ich ihr das kleine Geschenk mit einem breiten Lächeln. Einige Tage vergingen. Ich hatte ein paar Gespräche, wartete aber auf einen guten Augenblick, um Fragen zu stellen und für zwei Frauen zu beten. Für eine konnte ich nach einem Gottesdienst beten und ihr eine Prophetie sagen. Die andere war sehr, sehr busy ... Ich habe alles Gott gegeben und ihm gesagt, dass ich mein Bestes geben würde. »Wenn es dieses Mal nicht klappt, dann hast du einen anderen Weg, um sie zu erreichen und andere Menschen in ihr Leben zu bringen.« Schließlich - völlig unerwartet an unserem Abreisetag konnte ich mit dieser Mama sprechen, sie umarmen und ihr die Liebe Gottes nahebringen. Und nicht nur ihr, sondern allen in ihrem Haus. Ich will immer und immer wieder dem Heiligen Geist vertrauen und tun, was er sagt.

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