Einige unserer Schüler der REVIVAL SCHOOL Mongolia sind letztes Jahr im Winter nach Bayan Ulgii gefahren. Dieses Gebiet ist die am westlichst gelegene von den 21 Provinzen der Mongolei. Die meisten Bewohner dort sind Moslems kasachischer Abstammung.

Als Walter Heidenreich mit einem Team der FCJG 1992 das erste Mal in die Mongolei fuhr, um das Evangelium von Jesus zu predigen, kamen sie zuerst nach Bayan Ulgii. Es geschahen damals viele übernatürliche Dinge - Heilungen, Zeichen und Wunder durch die Kraft des Heiligen Geistes. Ein blinder Mann wurde auf dem Marktplatz geheilt und viele Menschen nahmen daraufhin Christus als ihren Erlöser an. Danach konnten wir in dieser Region eine HELP Base starten.

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Nun hat sich im Winter 2018 ein fünfköpfiges Einsatzteam aufgemacht, um die Gute Nachricht nach Bayan Ulgii zu bringen und den diesjährigen Sommereinsatz vorzubereiten. Was die Studenten in dieser Zeit so erlebt haben - da wollen wir euch jetzt einmal mit hineinnehmen!

Jesus liebt die Kasachen

Unser Einsatz dauerte ca. 15 Tage und war voller Abenteuer. Wir waren rund 30 Stunden auf verschiedenen, ziemlich unwegsamen Straßen unterwegs. Manchmal kämpften wir gegen unbequeme Wetterverhältnisse an (Schnee und Wind), und mehr als einmal mussten wir unseren Bus anschieben, damit es weiterging. Wir wurden freundlich von Munkhuu und Ichko aufgenommen, die seit Sommer 2018 mit ihren Kindern in Ulgii sind und unseren dortigen Dienst leiten. Sie wollten wir tatkräftig unterstützen.

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In der ersten Woche waren wir evangelisieren und sind auf einen Berg gestiegen, um Gott anzubeten. Dort haben einige Menschen Jesus in ihr Herz aufgenommen, weil sie die Gegenwart Gottes an diesem Ort real erlebten. Wir fuhren weiter nach Ulaan-Had, wo ca. 100 Familien mit ihren Tierherden leben. Dieses kleine Dorf liegt nahe der chinesischen Grenze. Die meisten Leute dort hatten noch nie etwas von Jesus gehört. Aber viele von ihnen waren offen und nahmen ihn bereitwillig in ihr Leben auf.

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Heilung in Altai 

Auf der Rückfahrt besuchten wir das Dorf Altai. Hier waren wir bei verschiedenen Familien zu Gast und predigten ihnen das Evangelium. Eine alte Frau meinte etwas skeptisch: »Sollen doch die jungen Menschen glauben.« Für sie wäre das nichts! Ich sah ihr an, dass sie gesundheitliche Probleme hatte und fragte sie danach. Daraufhin klagte sie über Schmerzen in den Beinen. Ich fragte sie, ob ich für sie beten dürfte, und nach einigem Zögern stimmte sie zu. Ich spürte, wie meine Hände, die ich auf ihre Knie gelegt hatte, ganz heiß wurden. Dann ermutigte ich die Frau, im Zimmer auf und ab zu laufen, um zu schauen, ob es ihr besser ginge. Sie stand auf, ging etwas umher, ihre Schritte wurden immer kühner. Schließlich fing sie an zu weinen und sagte, sie hätte schon lange nicht mehr so schmerzfrei und ganz ohne fremde Hilfe laufen können. Auch eine Gehhilfe, die sie vorher gebraucht hatte, war nicht mehr nötig. Der liebende Vater im Himmel hatte sich über sie erbarmt und sie geheilt.«

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Die Geschichte geht weiter ...

Nach Burning Hearts Mongolia im Juni 2019 wollen wir Teams aussenden, um das Feuer des Heiligen Geistes nach ganz Bayan Ulgii zu bringen und es dort freizusetzen. Haben dich beim Lesen die Berichte von dem, was Gott unter den Kasachen tut, angesprochen und hat dein Herz Feuer gefangen? Lass das konkret werden und melde dich an – sei ein Teil von Burning Hearts und lass dich in die Erntefelder dieser Welt senden - vielleicht nach Bayan Ulgii oder wo Gott dich hinführt.
Bist DU dabei?

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