Sibirien – wir denken an bitterkalte, lange Winter, an Tundra und Taiga mit ihrer vielseitigen Flora und Fauna. Mit 38 Mio. Einwohnern ist Sibirien nur schwach besiedelt, endlose Steppengebiete entfalten sich vor unseren Augen, strahlen jedoch eine einzigartige rauhe Schönheit aus. Lasst uns nun einen kurzen Trip in diesen abgelegenen Teil der Welt machen und teilhaben an den Abenteuern, die Gott für einige von uns vorbereitet hat.

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Im fernen Osten Russlands

Unser HELP Dienst hat es sich zur Aufgabe gemacht, in der Republik Burjatien eine Pionierarbeit aufzubauen. Im fernöstlichsten Teil Russlands befindet sich ein Zentrum von Buddhismus und Schamanismus. Ein fünf Meter hoher Leninkopf aus Granit steht auf einem Marktplatz und prägt das Stadtbild.

Ulan Ude 07

Wir haben im letzten Jahr in diesen Teil des Landes eine mongolische Familie ausgesandt, die sich dafür entschieden hat, in diesem geistlich sehr schwierigen Gebiet Gott zu dienen und den Menschen das Evangelium von Jesus Christus nahezubringen. Wir wollen jetzt aus erster Hand erfahren, was unsere Geschwister dazu gebracht hat, ihr Leben für Gott hinzulegen und wie es ihnen bisher ergangen ist:

Ulan Ude 06

Gute Nachricht ... aus Deutschland

»Ich bin vor mehreren Jahren vom Land nach Ulan Bator gekommen und war ohne Hoffnung, völlig am Boden zerstört und sehr deprimiert. Mein Lebensstil war sehr buddhistisch gesprägt; ich machte bestimmte Rituale und habe sogar im Tempel gearbeitet. Ausserdem hatte ich gesundheitliche Probleme.

Ein Einsatzteam aus Deutschland hat mir das Evangelium von Jesus erzählt. Da wusste ich, dass mir etwas fehlte. Ich ging daraufhin einmal in den Gottesdienst mit meinem behinderten Sohn. Normalerweise litt er unter häufigen epileptischen Anfällen – aber in diesem Gottesdienst war er ganz ruhig und schlief friedlich in meinem Arm. Da wusste ich, dass Gott da war, und an diesem Abend habe ich mein Leben Jesus gegeben.
Kurz danach wurde ich von Hepatitis C geheilt – auf einer christlichen Veranstaltung erlebte ich Befreiung. Ich ging zum Arzt und ließ meine Blutwerte kontrollieren. Die waren sehr gut - die Heilung wurde ärztlich bestätigt. Ich bin sehr dankbar für alles, was Gott in meinem Leben getan hat.

Gott hat mich mit meiner Familie nach Sibirien gerufen. Ich bete viel für dieses Land, dass die Gemeinde in Sibirien aufsteht und das Reich Gottes anbricht. Die Menschen sollen frei werden von Bindungen und den wahren Gott anbeten. Dafür brennt mein Herz.« (N.)

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Frei

»Ich weiß genau, wann ich mein Leben Jesus gegeben habe – das war am 14. Februar 2006. Mein ganzes Leben hat sich verändert. Innerhalb einer Woche war ich frei vom Rauchen und nach 10 Tagen vom Alkohol. Seitdem habe ich keine einzige Zigarette mehr angerührt und auch nicht mehr getrunken. Darüber hinaus litt ich häufig unter Kopfschmerzen. Nach meiner Bekehrung waren die weg und ich brauchte die Kopfschmerztabletten nicht mehr, ohne die ich sonst nie ausgekommen bin.

Früher war ich oft depressiv, hatte keine Freude und lachte nie. Seit ich Jesus kenne, bin ich total verwandelt – ich bin ein fröhlicher Mensch geworden. Meine Freunde sagen mir, dass sie gar nicht wussten, dass ich so schöne weiße Zähne habe. Sie haben sie ja nie gesehen. Wo ich früher den Rückzug gesucht habe, spreche ich heute so gerne mit Menschen und möchte jeden ermutigen.

Gott hat mich in die Mission gerufen. Jetzt lebe ich in Sibirien und lerne erst einmal Russisch, denn ich möchte sie schnell wie möglich mit den Menschen sprechen können und ihnen die Gute Nachricht erzählen.« (P.)

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Spendenaufruf

Wenn du diesen wertvollen und wichtigen Dienst und damit auch diese Familie unterstützen möchtest, kannst du das im Gebet und auch finanziell tun. Gerne kannst du dich direkt mit HELP Mongolei direkt in Verbindung setzen. Unsere Mitarbeiter melden sich gerne bei dir zurück.

     
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