Notschlafstelle geöffnet
In der mongolischen Hauptstadt Ulan Bator sinken die Temperaturen nachts schon auf minus 20 Grad Celsius. Da bei solchen Temperaturen Obdachlose schon oft erfroren sind, haben wir die Türen in unserer Notunterkunft 3x pro Woche geöffnet. Jetzt heißt es für das Mitarbeiterteam anpacken. 3 bis 5 Helfer sind jeweils beschäftigt mit Tee kochen, Wunden verbinden,
Lebensbericht aus unsere Alkohol-Reha
Amraa, 35 Jahre, erzählt:
"Mein Großvater war buddhistischer Lama, und man sagte, ich hätte auch die Bestimmung dazu. So besuchte ich eine religiöse Kunst- schule, lernte tibetisch, studierte die Schriften und wurde Schüler eines berühmten Götzenbildhauers. Doch innerlich zweifelte ich, brach schließlich aus diesem Umfeld aus und
Eine Einsatzteilnehmerin berichtet
Ilona (Krankenschwester) beim Wundenverbinden von Obdachlosen:
"Solche Wunden sieht man in Deutschland gar nicht und wenn, werden sie operiert. Einmal musste ich am Kopf Fäden ziehen, die aussahen wie Paketschnur ... Und trotzdem heilen die Wunden ab und die Menschen dort schenken uns ihr Vertrauen. Während unserer Zeit in Ulanbaatar hat sich eine Frau für eine Therapie entschieden."








