Mich begeistern die Geschichten aus dem Leben der früheren Glaubenshelden immer wieder aufs Neue. Die Idee, darüber eine Predigtserie zu machen, kam mir während des Lockdowns in Thailand. Martin Luther, Graf Zinzendorf, William Seymour, John G. Lake, Smith Wigglesworth, Kathryn Kuhlman - sie alle eint ein brennendes Herz für das Wirken des Heiligen Geistes in und durch ihr Leben. Ich konnte mir nur zu gut vorstellen, dass Zuhörer durch ihre Beispiele inspiriert würden und selbst erfassen würden, dass sie Gott auf gleiche Weise nachfolgen können! Ich kontaktierte zwei Bibelschulen und eine befreundete Gemeinde wegen dieser neuen Predigtserie - und alle luden mich umgehend ein! Folgendes passierte dann:

In den Bergen

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Die erste Bibelschule gehört zu dem Stamm der Karen in den Bergen im hohen Norden Thailands. Die Studenten dort zeigten einen ganz kindlichen Glauben und eine tiefe Liebe zu Jesus. Sie erlebten die Kraft des Heiligen Geistes so unkompliziert und zwei Schüler empfingen erstmalig die Geistestaufe. Während einem Einsatz in ein Karendorf konnten wir einer Gruppe drogen- und alkoholabhängigen Jugendlichen von Jesus erzählen und für sie beten. Die Offenheit für das Wirken Gottes unter den Karen zeigte mir einmal mehr auf, wie besonders dieser Volksstamm ist.
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An der Küste

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Die nächste Station lag im mittleren Süden Thailands am Meer, bei einer Bibelschule der Pfingstler. Hier erwarteten über 60 Teilnehmer unser Team und über 200 Leute verfolgten unseren Livestream online. Als ich über Smith Wigglesworth lehrte, begann der Heilige Geist plötzlich souverän zu wirken: Ohne, dass ich darüber gelehrt oder gesprochen hatte, begangen Teilnehmer Sünden zu bekennen und um Verzeihung zu bitten - allen voran demütigte sich der leitende Pastor und bat seine Gemeinde um Vergebung. Der Heilige Geist hatte seine ganz eigenen Pläne für dieses Treffen und es hätte nicht besser kommen können! Denn anschließend wurden sowohl im Konferenzraum als auch über den Livestream Menschen körperlich von Krankheiten geheilt!

Im Landesinneren

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Die dritte Lehreinheit fand dann in einer nordöstlichen Provinz statt. Unser Seminar fand am jüdischen Neujahrsfest - Rosh Hashanah - statt und die Gust Gottes war überall spürbar. Obwohl das Stromnetz, und damit die Klimaanlage, immer wieder ausfiel und es wirklich heiß wurde, wurde der Hunger der Besucher nicht gehemmt. Erneut wirkte der Heilige Geist unter uns: Manche Besucher erlebten Befreiung von dämonischen Kräften, während andere Besucher persönliche Offenbarungen vom Heiligen Geist empfingen.

Als nächstes: Bangkok

Bisher war jeder dieser Stopps anders, auch wenn der Lehrinhalt immer ähnlich gewesen war. Dafür schätze ich den Heiligen Geist so sehr: Er kam spontan und führte Menschen in eine tiefe Ruhe, aber sein Wirken war nie vorhersehbar. Ich bin dankbar, Ihn geradezu beobachten zu dürfen, denn ganz offensichtlich ist all das Wirken nicht mein Verdienst. Die letzte Lehreinheit in diesem Jahr werde ich in Bangkok abhalten und ich erwarte das ganz kostbare: Dass der Heilige Geist sich unter bewegt und tut, was Er auf dem Herzen hat.
Trujit Niederer
     
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