Covid-19 konnte das treue Handeln Gottes in unserem Rehadienst an drogen- und alkoholabhängigen Männern nicht aufhalten. Trotz den widrigen Umständen hatten wir viele Anfragen und einige Neuaufnahmen. Gerade in der vergangenen Zeit haben drei Männer ihre Therapie erfolgreich abgeschlossen. Get, einer dieser Männer, berichtet:

Hallo

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Hallo, mein Name ist Get und ich bin 23 Jahre alt. Ich bin in Bangkok bei meiner Großmutter und meiner Tante aufgewachsen. Meine Eltern hatten sich getrennt, als ich noch sehr klein war. Später, im Teenageralter, war ich oft alleine zu Hause, sodass ich viel Zeit bei meinen Freunden verbrachte. Ich fing an zu rauchen und auszugehen. Dann versuchte ich es mit Drogen. Ich wurde immer stärker abhängig und mit 19 Jahren spritzte ich mir regelmäßig Heroin. Von da an ging es erst recht abwärts mit meinem Leben. Ich schaffte die Versetzung nicht und musste dann die Schule verlassen. Ich hatte viele Beziehungen und mit 21 wurde ich Vater. Leider hielt unsere Beziehung nicht und wir gingen getrennte Wege. Sie und ihre Verwandten sorgten sich um das Kind. Das alles machte es für mich nur noch schlimmer.

Hoffnungsschimmer

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In der Zeit brachte mich meine gläubige Großmutter zum „The Shelter“, die Reha von HELP International in Bangkok. Als ich ankam, ging ich von einem schmerzhaften Heroinentzug aus, der zu meinem Erstaunen aber ausblieb. Das war ein Wunder! Im Shelter hat sich mein Leben wirklich verändert. Ich konnte einen Neuanfang machen und lernte mit Jesus zu leben. Gott offenbarte mir seine Liebe und segnete mich mit vielen gute Dingen. Zum Beispiel war ich in der Reha umgeben von Leuten, die sich wirklich für mich interessierten und mir eine neue Chance gaben.

Neues Leben

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Später konnte ich mich bei meiner Mutter und Verwandten für meine Fehler in der Vergangenheit entschuldigen. Sie vergaben mir, was mich ermutigte, mich weiter zu verändern und weitere Macken zu korrigieren. Von nun an wollte ich ein korrektes Leben führen. Ich wollte die richtigen Dinge tun, das was ich vorher nie geschafft hatte. Nach dem Abschluss meiner Therapie, zog ich ins “House of Friends” um. Hier bin ich für ein weiteres Jahr im Nachbetreuungsprogramm und unterstütze bei HELP International den Slumdienst und die Reha. Im Slum kümmere ich mich gerne um die Kinder. Das macht mir Freude. Ich helfe auch gerne in der Reha, weil ich dort das weitergeben kann, was ich selber empfangen habe. Zusätzlich unterstütze ich den Verkauf von Second Hand Klamotten in unserem Verkaufsprojekt zur Unterstützung der Dienste und hole gleichzeitig auch meinen Schulabschluss nach. Ich bin wirklich gespannt, was Gott zukünftig für mich bereit hält.
     
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