Heute nehmen wir euch mit auf eine kleine Geschichts- und Weltreise. Zu einem kleinen Fischerdorf an der Südküste Thailands, umsäumt von 3 km weißem Sandstrand. Ein Ort, der bekannt war für seine Idylle, wenn der Wind über das Meer säuselte und gute Bedingungen für die Fischer schuf. Hört sich an wie ein tropisches Paradies, oder?
Dass war Pattaya vor vielen Jahren. Ein Ort der Ruhe, der dazu gedacht war, der thailändischen und später amerikanischen Armee eine Oase der Erfrischung zu sein. Doch mit dieser Aufmerksamkeit ging auch die Idylle des kleinen Städtchens verloren. Die jungen Männer, gezeichnet von der Grausamkeit des Krieges, waren auf der Suche nach Liebe und Geborgenheit. Die jungen Thaimädchen, die sie am Ufer empfingen, wollten ihren Familien helfen und ihre Gastfreundschaft anbieten. So fand eines der größten Rotlichtviertel der Welt seinen Ursprung und breitete sich nicht nur in einem Viertel, sondern in der ganzen Stadt aus. Bis heute ist es ein beliebtes Ziel für Sextourismus und ein Ort der Verlorenheit - denn sowohl die Menschen die dort Leben als auch die Touristen, die sich angezogen fühlen, sind eigentlich auf der Suche nach echtem Leben.

 

Über die Berge und das Meer

Es ist ein Ort, der uns schon länger bewegt und in dem wir die Herrlichkeit Gottes aufleuchten sehen wollen. Egal wie unmöglich das erscheint! Wir empfinden stark, dass in Pattaya offene Türen für uns sind und wollen dem nachgehen. Wir möchten auch unsere internationale Gemeinschaft daran Anteil geben und mit hineinzunehmen. So entstand ein Team aus Mitarbeitern und Leitern unserer Gemeinschaft, das kam, um in Pattaya mit uns anzubeten, Jesus hochzuheben und nach offenen Türen Ausschau zu halten. Und das machten wir, wo immer wir auch hinkamen! Ob inmitten des Trubels der “Walking Street” im Herzen Pattayas, wo wir Gottes Liebe und sein Herz für die Menschen stark spürten, oder auf verschiedenen “Höhen”, in Form von Dächern oder Hügeln. Dort waren uns die Not und zugleich die Hoffnung auf eine bevorstehende göttliche Transformation dieser Stadt zum Greifen nahe und zog sich durch unsere Anbetungszeiten. Ein anderes Mal gingen wir zum Strand, dorthin wo die Soldaten ankamen und von wo aus die Entwicklung dieses riesen Rotlichtviertels seinen Lauf nahm. Dort, wo die Berufung Pattayas, ein Ort des Friedens und der Ruhe zu sein, pervertiert wurde, beteten wir für Pattaya und proklamierten, dass es eine Stadt sein soll, die Wiederherstellung für ihre Besucher bringt und wo Gott hochgehoben wird. Gemeinsam mit anderen Christen, die schon länger in der Stadt sind und für Erneuerung beten, trafen wir uns im Gebetshaus von Jugend mit einer Mission, das mitten im Zentrum Pattayas steht und beteten zusammen an. In allen Anbetungszeiten haben wir immer wieder eine starke Einheit als Team erlebt und es war eine Freude zusammen zu gehen. Auch wenn wir oft nicht wussten, wo es genau hingeht oder was Gott vorbereitet hatte, haben wir seine Führung und Leitung im Gehen erleben dürfen. Durch Anbetung wird immer etwas im geistlichen Raum freigesetzt, das Herzen öffnet und bereit macht, die Gute Nachricht zu hören. So sind wir auch mit ein paar Prostituierten ins Gespräch gekommen, mit denen wir die Liebe Gottes teilen durften.

  

Jesus ist immer noch derselbe

Jesus hat es geliebt, mit den Menschen Zeit zu verbringen, die von allen anderen verachtet waren, und er scheute sich nicht in Häusern mit schlechtem Ruf zu essen. Er brachte sein Licht und seine Vergebung an die dunkelsten Orte. Und er hat uns dazu berufen, das gleiche zu tun.
Wie können wir Licht in die Finsternis bringen? Indem wir den Namen Jesus und seine Herrlichkeit hochheben und damit in die sichtbare und unsichtbare Welt hinein proklamieren, dass ER stärker ist als alle Mächte der Finsternis. Wir sind davon überzeugt, dass Anbetung ein Schlüssel ist, den Gott uns anvertraut hat und damit wollen wir weitergehen - um die Tore weit aufzumachen für den König der Herrlichkeit!

     
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