Durch meine zweijährige Amöben-Geschichte (tropische Darmerkrankung, die durch verunreinigtes Wasser übertragen wird) wurde ich sehr vorsichtig im Umgang mit Wasser. Obwohl ich die letzten vier Jahre keine Amöben mehr hatte und gesund war, trank ich immer mein spezielles Wasser, das ich extra in einem der vielen Wassergeschäften hier kaufte. Ich trank nicht mehr vom Wasser hier im Haus. So war ich immer mit »meiner« Trinkflasche unterwegs ...

Die Schlacht im Kopf

Die letzten Monate merkte ich, wie mich wieder Gedanken an diese Krankheit einholten. Ich hatte Bauchschmerzen und auch Durchfall. Meine Gedanken kreisten wieder ängstlich um diese Amöben.
Ende April hatten wir als ganze HELP-Gemeinschaft vier Gemeinschaftstage an einem anderen Ort außerhalb unseres Zentrums. Ich stand vor der herausfordernden Frage: »Kann ich das Wasser dort nun wirklich trinken?« Es war sehr heiß und ich brauchte viel Wasser ... Etwas in mir ermutigte mich, das »Trinkwasser« dort einfach zu trinken.

Endlich frei 03

Frei von Angst

Am nächsten Morgen beteten wir für Heilung, weil einige körperlich krank waren. Ich wusste, dass ich auch Heilung brauchte und zwar für meine Gedanken bezüglich der Amöben. Vor vier Jahren hatte ich Heilung erfahren und wurde körperlich frei von Amöben. Nun spürte ich, dass Gott mich von der Angst vor Amöben freisetzen will.
Ich streckte mich aus nach kompletter Heilung und durfte sie erleben. Das war ein einmaliges Erlebnis. Halleluja! Seitdem fühle ich mich so frei. Bei jedem Schluck normalen Trinkwassers werde ich erneut an diese Heilung erinnert. Nicht mehr ständig mit der eigenen Flasche unterwegs sein zu müssen fühlt sich herrlich an.
Jeannine
     
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