Bei uns im Set Free Center, wo Drogen- und Alkoholabhängige Hilfe suchen, erleben viele Erneuerung, werden frei von verschiedensten Süchten und empfangen ganz neues Leben. Eines ermutigt uns ganz besonders: Wenn Ehemalige weiter mit Jesus leben. Besonders berührt uns, wenn sie ihr früheres »Zuhause« und ihre »erweiterte Familie« besuchen und Gemeinschaft mit uns haben. Während der Weihnachtszeit kamen gleich fünf vorbei und brachten gleich Geschenke und Pizza mit. Manch lustige Begebenheit wird dann hervorgeholt und viel gelacht. Sie sind so dankbar, dass Jesus ihnen begegnet ist und darum kommen sie immer wieder vorbei und sagen »Dankeschön«.

Ein dankbares Herz 07

Vielen Dank!

Diese »Dankeschön« möchten wir auch euch für eure Liebe und finanzielle Unterstützung zum Ausdruck bringen, denn ihr helft uns diesen Dienst zu tun, der dazu da ist, dass Gottes Kinder mit dem Vater im Himmel versöhnt werden.

Men of Revival (Männer der Erweckung)

Letzten November riefen wir viele der ehemaligen Set-Free-Crew der letzten fünf Jahre zusammen, um Gemeinschaft zu haben und zusammen Jesus anzubeten. Erfreulicherweise kamen viele und zeigten großes Interesse, regelmäßig an so einem Treffen teilzunehmen, wo offen über Herausforderungen ausgetauscht wird, man auf ein offenes Ohr stößt und Gebet empfängt. Zusammen verspeisten wir noch eine Mitternachtsmahl, wo das Gespräch lebhaft weiter floss und viele gingen ermutigt und mit neuer Hoffnung. Dieses Treffen nenne wir MORe – Men Of Revival. Wir glauben, dass gerade unter Abhängigen Erweckung ausbrechen wird. Gott sucht nach Männern, die aufstehen und Jesus von ganzem Herzen im Geist und in der Wahrheit anbeten.

Ein dankbares Herz 03

Das vergesse ich nie

»Vor zwei Jahren zog ich in ein anderer Stadtteil Manilas. Ich vergas jedoch nie, wo ich herkam und wer mich mit Jesus bekannt machte. Bei HELP lernte ich Jesus kennen. Ich werde diesen Ort nie vergessen!« (Percy)
Wir wussten nicht wirklich, wer unser neuer Besuch eigentlich sein würde und dachten, dass wir sie »Ate« (Schwester) Cynthia nennen. Das machen wir in der Regel bei Frauen so. Doch schon bei der ersten Begegnung wussten wir alle, dass wir sie »Lola« (Großmutter) nennen wollen.

Göttliche Begegnung

Gott hat sie genau im richtigen Moment zu uns geschickt! Sie selbst hat rund 20 Jahren gewartet und gebetet, um auf die Philippinen kommen zu können. Gottes Wege sind einmalig und wir waren alle berührt, wie er uns zusammen geführt hat. Wir haben zusammen viel Zeit mit Lobpreis verbracht, da Lola Cindy genau in unserer Fasten- und Gebetswoche kam. So konnten wir sie noch nicht einmal zu einem guten Essen einladen ... wir waren ja alle am Fasten! Dafür haben wir viel Zeit mit Gott verbracht, was wir alle so lieben und brauchen!

Lola 10

Lola Cynthia

Einer der schönsten Momente war, als Cynthia über unseren Kindern und Jugendlichen prophezeite. Es war für uns Mitarbeiter eindrücklich zu sehen, wie Gott unsere Kinder sieht. Er hat so viel Liebe für jeden einzelnen, er hat eine Leidenschaft für jeden ... gewaltig!
Herzlichen Dank, Lola Cynthia für deinen Besuch bei uns. Danke für jede Umarmung und deine Liebe, mit der du uns begegnet bist. Durch deinen Besuch haben sich einige wieder neu in Jesus verliebt! Ja, du bist genial, herzlich und eine liebenswürdige Großmutter für uns. Wir freuen uns schon auf deinen nächsten Besuch ... zusammen mit »Lolo« (Großvater).

... und das ist erst der Anfang ... »Ja, ich weiß, dass Gott mich ruft, aber ich weiß nicht wie ich monatlich € 200 zahlen soll – es ist ein zu großer Berg.« Das war das Statement eines Filipinos nur kurze Zeit bevor die REVIVAL SCHOOL starte. Er zweifelte, als er erfuhr, wie hoch die Schulkosten sind und war ... entmutigt. Doch Gott zeigte ihm etwas sehr Entscheidendes; nämlich dass er BESSER ist ALS GEDACHT ... Strahlend strecke er mir pünktlich vor dem Start der Schule einen Umschlag entgegen – ERSTER MONAT BEZAHLT!
Ein anderer Student dachte, ich wolle ihn veräppeln, als ich ihm sagte, dass jemand für ihn einen Monat bezahlt hatte ...

Wunder 06

Ein neues Kapitel

Wir sind am Beginn eines neuen Kapitels! REVIVAL SCHOOL heißt: Gott erweckt Glauben in uns und ruft uns in neue Dimensionen und in eine neue Freiheit. Ja, es ist möglich, 100% aus Glauben zu leben, denn GOTT versorgt. Und das hängt nicht von der Nationalität ab!
Persönlich zog ich in das Schulgebäude ein, hatte einen Löffel im Küchenhaushalt und stellte fest, dass ohne Messer oder Schäler eine Karotte schwer zu essen ist ☺. Bevor wir die Schule starteten, hatten wir ein paar einfache Möbelstücke, die Küche war jedoch so gut wie leer – DOCH BEI GOTT IST ALLES MÖGLICH!

Wunder 04

Übernatürliche Versorgung fing an zu fließen ...

... Besteck, Behälter und Küchengeräte wurden von der erweiterten Gemeinschaft vorbeigebracht. Geld für Becher und Bettwäsche kam zusammen, Hände zum Putzen meldeten sich. Plötzlich hatte ein Student das doppelte Schulgeld und er erzählte, wie Gott ihm sagte: »Ich segne dich und habe dich zum Segen gesetzt – sei ein Segen.« Wir sehen, wie hier in den Filipinos eine neue Identität wächst, sich entfaltet. Eines der größten Wunder ist, wenn ein Filipino sagt: »Ja, ich habe etwas zu geben!«

Wunder 05

Wir glauben an Wunder

Es war ein Wunder, dass wir Anfang August mit fünf Studenten die Schule starten konnten ... und wir sind weiter auf Wunder angewiesen. Es ist für uns alle ein Abenteuer, in dem Neuen zu gehen, nur von Gott abhängig zu sein, ihm alles zuzutrauen und zu sehen, wie menschlich Undenkbares bei Gott möglich wird.

Wunder 03

Das ist erst der Anfang von Gottes Bestätigung und Versorgung. In den nächsten Wochen werden wir verstärkt auf die Straße gehen und diesen Segen weiter fließen lassen. Tondo (der riesige Müllberg in Manila) soll den Reichtum Gottes erfahren und wir werden seine Liebesboten sein, denn wir sind gesegnet, um ein Segen zu sein. Wir werden auf die umkämpfte Insel Mindanao fliegen zu UPRISING, um zu beten und zu fasten und für das Land im Gebet aufzustehen! Keine Revolution, sondern REVIVAL!
Tag 3 unseres Tondo-Einsatzes. Hier machen wir wöchentlich Einsätze und haben ein kleines Apartment gemietet, um auch mal mehrere Tage vor Ort zu sein – ganz nahe am Geschehen und an den Menschen. Diese »special Einsätze« dauern jeweils zwischen drei bis fünf Tage. Eine echte Herausforderung in dieser Umgebung zu leben, zu atmen, aber auch ein Vorrecht, das machen zu dürfen.

Tag 3

Also, Tag 3 ... Wir haben oben auf der Müllhalde angebetet und gebetet und waren auf dem Rückweg zu unserer Base, als uns dieser Mann über den Weg lief. Er ist ganz alleine, verlassen von Familie und Verwandtschaft. Alles, was er besitzt, ist eine Hängematte, die er zwischen ein paar kleinen Bäumen irgendwo in einem Hinterhof aufhängt. Als wir ihn sahen, sagte Gott uns, dass wir zu ihm gehen und ihm das Evangelium verkündigen sollten. Was Gott sagt, das tun wir!

For the one 03

Wir geben, was wir haben

Es war so kostbar zu sehen, wie dieser Mann sein Herz für das Evangelium öffnete. Wir fragten ihn, ob er Jesus in sein Leben einladen möchte, und »Ja!« das wollte er. Gemeinsam baten wir Jesus, in das Leben dieses Mannes zu kommen und beteten dann gleich weiter für Heilung seiner vielen Wunden an Körper, Seele und Geist. Uns fiel auf, dass er wirklich gar nichts hatte – kein Essen und auch kein Geld, um sich etwas zu Essen zu kaufen. Wir gaben ihm, was wir hatten.

For the one 05

Das Evangelium muss gepredigt werden

Bevor wir gingen, fragten wir ihn, ob ihm jemals zuvor jemand das Evangelium erklärt habe - »Nein«, war seine Antwort. Kein Wunder, dass Gott uns zu ihm geschickt hat. Jesus ließ die 99 Schafe zurück, um das eine verlorene zu suchen. Für uns ist es schrecklich, etwas Kostbares zu verlieren. Wie muss es Gott gehen, der uns geschaffen und uns so geliebt hat, dass er sogar seinen Sohn für uns gab. Wir sind so dankbar, dass Gott uns gefunden hat und uns nun gebraucht, die Verlorenen zu finden und ihnen die Gute Nachricht zu bringen.
Durch meine zweijährige Amöben-Geschichte (tropische Darmerkrankung, die durch verunreinigtes Wasser übertragen wird) wurde ich sehr vorsichtig im Umgang mit Wasser. Obwohl ich die letzten vier Jahre keine Amöben mehr hatte und gesund war, trank ich immer mein spezielles Wasser, das ich extra in einem der vielen Wassergeschäften hier kaufte. Ich trank nicht mehr vom Wasser hier im Haus. So war ich immer mit »meiner« Trinkflasche unterwegs ...

Die Schlacht im Kopf

Die letzten Monate merkte ich, wie mich wieder Gedanken an diese Krankheit einholten. Ich hatte Bauchschmerzen und auch Durchfall. Meine Gedanken kreisten wieder ängstlich um diese Amöben.
Ende April hatten wir als ganze HELP-Gemeinschaft vier Gemeinschaftstage an einem anderen Ort außerhalb unseres Zentrums. Ich stand vor der herausfordernden Frage: »Kann ich das Wasser dort nun wirklich trinken?« Es war sehr heiß und ich brauchte viel Wasser ... Etwas in mir ermutigte mich, das »Trinkwasser« dort einfach zu trinken.

Endlich frei 03

Frei von Angst

Am nächsten Morgen beteten wir für Heilung, weil einige körperlich krank waren. Ich wusste, dass ich auch Heilung brauchte und zwar für meine Gedanken bezüglich der Amöben. Vor vier Jahren hatte ich Heilung erfahren und wurde körperlich frei von Amöben. Nun spürte ich, dass Gott mich von der Angst vor Amöben freisetzen will.
Ich streckte mich aus nach kompletter Heilung und durfte sie erleben. Das war ein einmaliges Erlebnis. Halleluja! Seitdem fühle ich mich so frei. Bei jedem Schluck normalen Trinkwassers werde ich erneut an diese Heilung erinnert. Nicht mehr ständig mit der eigenen Flasche unterwegs sein zu müssen fühlt sich herrlich an.
Jeannine
Vor kurzem sind wir mit 30 jungen Leuten aus unserer Gemeinschaft in den Süden der Philippinen nach Davao geflogen, um an der Gebetskonferenz UPRISING (United Prayer Rising) teilzunehmen. Für unsere Jugendlichen und einige der Mitarbeiter war es der erste Flug überhaupt. Die Konferenz wurde von vielen verschiedenen Kirchen und Gemeinden gemeinsam organisiert. Auch wir von HELP Philippinen waren im Organinsations-Team. Dass auf dieser Insel ein Krieg ausbrechen würde, ahnten wir beim Vorbereiten im Januar noch nicht ...

Davao 03

Befreiung einer Stadt

Dass wir mit so vielen Jugendlichen dorthin gehen konnten, war ein Wunder, denn jeder musste für seine Ausgaben (Flugticket und Unterkunft) selber beten und glauben. Was haben wir gejubelt und uns gefreut, als zum Schluss 30 junge Leute durch viele Wunder Geld bekamen und alle Kosten gedeckt wurden, damit sie an diesem wichtigen Event dabei sein konnten. Die vier Tage in Davao waren gefüllt mit vielen guten Inputs über GEBET und EINHEIT. Als Nation und Leib Christi in Einheit zusammen zu stehen und als JUNG UND ALT gemeinsam vorwärts zu gehen, war die Vision der Konferenz. Der Höhepunkt war dann, als wir am vierten Tag zusammen mit 1.500 Menschen aus allen Provinzen der Philippinen 10 Stunden fasteten und gemeinsam für unser Land beteten und Buße taten. Trotz geltendem Kriegsrecht in Davao, war es die ganze Zeit über ruhig. Viele Soldaten, Feuerwehr und Sanitäter waren auf dem Platz um das Geschehen als Wachposten beordert. Viele von ihnen waren berührt von Gottes Gegenwart und wir konnten für sie beten. Mitte Oktober, nur einen Monat nach der Konferenz, konnte der philippinische Präsident Duterte nun die Befreiung der Stadt Marawi verkünden. Danke, Jesus!

Davao 04

Arise!

Diese Konferenz war für viele das Erlebnis des Jahres schlechthin. Alle kehrten ermutigt, erfüllt, gestärkt und mit viel Vision zurück. UPRISING war nicht einfach eine Konferenz, sondern es war ein Anfang zum »Aufstehen«.
Jeannine Specht
Als ein junger philippinischer Mitarbeiter unseres Dienstes nach einer Deutschland-Tour zurückkam, sagte er: »Europa braucht Missionare!« Er hatte immer gedacht, dass einzig die Philippinen ein Missionsland sei – doch nun sah er Gottes Herzschlag für die Nationen und die zerbrochenen Menschen außerhalb der Philippinen. Und dann: »Wir Filipinos haben eigentlich so viel zu geben!«

Sprungbrett 08

REVIVAL SCHOOL Philippines

Im Gegensatz zu vielen Filipinos, die noch in Minderwertigkeit, Familienbindungen, Drogen oder Armut feststecken, hat er nicht nur den Ausstieg durch Jesus geschafft, sondern dient jetzt seinem Land und will sich zurüsten lassen, um in die Nationen zu gehen. Gott möchte Filipinos auf den Philippinen zurüsten und senden. Deshalb richten wir aktuell ein Schulgebäude ein und starten am 1. August 2017 die REVIVAL SCHOOL (one the Move) – eine sehr praktische Jüngerschaftsschule für hungrige Nachfolger Jesus, die seinem Ruf folgen wollen: »Geht hin und macht zu Jüngern alle Völker und lehrt sie alles zu halten, was ich euch geboten habe!« (Matth. 28,19)

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Learning by doing

Wir werden zusammen wohnen und unser Leben miteinander teilen - so wie Jesus und seine Jünger. Jesus hat seine Jünger überall mit hingenommen und Vieles haben sie im Gehen gelernt - learning by doing.
Das bedeutet, wir haben gemeinsame Lehrzeiten, Zurüstung, Gebet und Anbetung im Schulgebäude oder auf dem Müllberg und in den Slums. Die Schüler lernen einem verlausten Straßenkind oder Drogenabhängigen genauso zu dienen, wie ihrem Zimmerkollegen in der Schule und dabei in der Kraft des Heiligen Geistes zu leben und zu gehen. Es geht nicht um Methode, Struktur und trockene Theorie, sondern um ein Leben, das vom Heiligen Geist bestimmt ist. Wie Jesus, werden wir hören und tun, was wir den Vater tun sehen - egal was es kostet und wohin er uns führt. Auf diese Art lernten auch die Jünger, wurden stark in der Kraft des Heiligen Geistes, Menschen wurden gerettet, befreit, geheilt, befähigt und ausgesandt.

Im August 2017 starten wir mit einem dreimonatigen Trainingsblock mit Filipinos und deutschen Schülern. In 2018 werden wir ganzjährig ein internationales und nationales Training anbieten. Wenn du Interesse hast dabei zu sein, melde dich bei uns per eMail!
Außerdem kannst du die REVIVAL SCHOOL on the Move in Lüdenscheid besuchen und von dort aus in die Nationen springen - Thailand, Texas, Mongolei und auf die Philippinen.

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Unterstützung

Unser Ziel ist, dass die Schule ab 2020 selbsttragend ist. In der jetzigen Pionierphase sind wir jedoch noch auf Partner angewiesen. So suchen wir spezifisch Gebetspartner und Sponsoren für die neue REVIVAL SCHOOL. Zum Beispiel benötigen wir eine Waschmaschine, einen Drucker, einen Rasentrimmer, eine Mikrowelle, einen Reiskocher sowie weitere Einrichtungsgegenstände. Hinzu kommt die monatliche Miete und monatliche Nebenkosten.

Sprungbrett 04

Die Philippinen - eine sendende Nation!

Willst du Anteil daran haben? Schick uns eine eMail, wenn du ein Gebetspartner werden oder/und uns finanziell unterstützen möchtest. Es ist Zeit, dass Arbeiter aus der Ernte für die Ernte zugerüstet werden und losgehen!

»Der Größte unter euch soll sich auf eine Stufe stellen mit dem Geringsten, und wer in führender Stellung ist, soll sein wie der, der dient. Wer ist denn höhergestellt ... Ich aber bin unter euch als der, der dient!« Lukas 22,26-27 (NGÜ)

Diener 04

Normalerweise sitzt der Meister am Tisch und wird von seinen Dienern bedient. Hier ist es anders! »Denn ich bin euer Diener«, sagt Jesus im Lukas-Evangelium. Und dass das Evangelium im Alltag ganz praktisch anwendbar ist, buchstabieren wir gemeinsam tagtäglich durch ... mit den Großen und den Kleinen. Was für eine Freude und ein Vorrecht ist es doch, Brüdern und Schwestern zu dienen und dabei auch gleich noch persönlich etwas zu lernen.

Diener 03

Learning by Doing

Da uns das Thema gerade beschäftigt und wir nach Möglichkeiten der praktischen Anwendung suchten, beteten wir mit unseren Kids und Teens im Father’s House. Der Heilige Geist zeigt uns den Oval – der kleine Park direkt vor unserer Haustür – und sagte zu uns, dass wir ihn aufräumen und säubern sollen. Das ganze Father’s House war begeistert und zusammen haben wir die Gelegenheit ergriffen, unserer Nachbarschaft zu dienen. Vor allem die Kinder waren begeistert dabei, einen »Clean up the Drive« zu veranstalten – auf Deutsch würden wir sagen: »Unsere Gegend soll schöner werden!«

Diener 05

Bedeckt und ausgestattet

Bedeckt mit dem Blut Jesu und ausgestattet mit Besen, Kehrblech, Schaufel, Schubkarre und Müllsäcken ging’s los. Die Leute im Park schauten uns zu – manche lächelten, andere sahen verwundert aus. Auf die fragenden Gesichter antworteten wir mit einem breiten Lächeln, ohne irgendetwas erklären zu müssen. Wahrscheinlich hätte diese Aktion eine Person alleine mehrere Tage Arbeit gekostet. Gemeinsam schafften wir es in nur vier Stunden und erlebten und lernten, was es bedeutet, in Einheit, voller Freude und Liebe etwas zu tun, was anderen dient. Liebe Gott, liebe seine Kinder und liebe seine Schöpfung.
»Jeder soll den anderen mit der Gabe dienen, die er von Gott bekommen hat. Wenn ihr das tut, erweist ihr euch als gute Verwalter der Gnade, die Gott uns in so vielfältiger Weise schenkt. Redet jemand im Auftrag Gottes (...). Übt jemand einen praktischen Dienst aus, soll er die Kraft in Anspruch nehmen, die Gott ihm dafür gibt. Jede einzelne Gabe soll mit der Hilfe von Jesus Christus so eingesetzt werden, dass Gott geehrt wird.« 1. Petr. 4,10-11 (NGÜ)

Diener 06
Manila, eine Stadt gefüllt mit Millionen von Menschen. Ein Ort, an dem unzählige Geschichten aufeinander treffen. Eine Stadt, in der die Reichen reicher und die Armen ärmer werden. Die Hauptstadt eines Landes, das immer noch auf der Suche nach seiner Identität ist. Eine Stadt, in der viele das Eigene suchen und doch bitter enttäuscht werden. Eine Stadt, deren Straßenbilder von Ungleichheit, Ungerechtigkeit, Schein und Entwicklung geprägt sind ... auf den ersten Blick.
Aber es ist auch eine Stadt, die Gott uns gegeben hat. Ein Erbe, das ER uns anvertraut hat. Geschichten, die ER schreiben will. Dunkelheit, die ER erleuchten will. Menschen, die ER senden will.

20 km - 6 Stunden - 1.000 Eindrücke

Die Philippinen sind eine Nation, die eine starke Berufung hat, Menschen in die Mission zu senden und andere Länder für Jesus einzunehmen. Als HELP Gemeinschaft ist es unser Herzensanliegen, dies noch viel mehr freizusetzen. Einmal für unseren Dienst, unsere Zeltpflöcke weit zu stecken und nicht nur Manila, sondern auch die umliegenden Inseln einzunehmen. Aber auch in Filipinos zu investieren, damit sie in ihre Berufung kommen und selbst losgehen. Wir empfanden, dass Gott uns herausfordert, AKTIV zu werden und uns tatsächlich und symbolisch in Bewegung zu setzen. Herausforderung angenommen - mit einem Großteil unserer Gemeinschaft, egal ob Teenies, Rehagäste oder Mitarbeiter, machten wir uns auf den Weg durch unsere Stadt. Zu Fuß. 20 km. 6 Stunden. 29°C (im Schatten). 1.000 Eindrücke.


Das war erst der Anfang ...

Wir liefen die Hauptverkehrsstraßen entlang, beteten an Kreuzungen, erhoben den Namen Jesus, wo wir hinkamen und proklamierten seine Wahrheiten über Manila. Wir beteten für die verschiedensten Schichten unseres Landes. Für die Regierung und die Business-Leute genauso wie für die nachwachsende junge Generation. Ein symbolischer Siegeszug für das, was Jesus schon lange am Kreuz vollbracht hat und was auch für Manila gilt. Wir gingen buchstäblich bis ans Ende der Stadt, wo das Meer anfängt und sich Weite auftut. In Deutschland ist es ein Hobby spazieren zu gehen. In Manila geht man nur im Notfall zu Fuß - kein Filipino würde auf die Idee kommen, freiwillig 20 km durch die Hitze, den Regen und den Smog zu laufen. Aber wir haben es getan und haben das prophetisch in Anspruch genommen: So wie wir durch die Stadt marschiert sind bis zur Küste, allen Umständen zum Trotz, so sollen Filipinos freigesetzt werden zu gehen, sich aufzumachen und Licht zu werden. Bis an das Ende ihrer Stadt, hin auf die anderen Inseln, bis an die Enden der Erde. Auch wenn dies erst der Anfang war, war es ein Meilenstein - definitely a walk to remember!

Jeder von uns sehnt sich nach Familie, Schutz und dem Gefühl von Sicherheit. Diejenigen, die all das haben, sind sich oftmals nicht bewusst, wie glücklich sie sich schätzen können. Aber diejenigen, denen es fehlt, tendieren dazu Neid, Bitterkeit und sogar Hass mit all seinen hässlichen Nebenwirkungen zu entwickeln ...

Das tiefe Loch

Timothy, 22 Jahre alt, ist ohne Vater aufgewachsen. Als er noch sehr klein war, haben sich seine Eltern getrennt, weil sein Vater drogenabhängig war. Seine Mutter stand alleine da und musste ihn und seinen Bruder großziehen und versorgen. Nie hat Timothy den Rückhalt und Schutz eines Vaters erlebt. Nicht ein einziges Mal kam sein Vater zur Familie, um mal einen Abend mit ihnen zu verbringen. Mit der Zeit entwickelte Timothy Ärger, Bitterkeit und Hass seinem Vater gegenüber, weil dieser weder als Vater noch als Ehemann seine Verantwortung wahrgenommen hatte. Schließlich wurde Timothy auch drogenabhängig und von der Polizei für Drogenbesitz festgenommen ...

Reconciled 03

Abba, Vater!

Er kam ins Gefängnis, wurde aber bald wieder entlassen und entschied, ins Set Free Center zu gehen und eine Therapie zu machen. Timothy kam zur Ruhe, fand Frieden, Hoffnung und erlebte die Liebe Jesu. Er ist Abba Vater begegnet ... Dann kam eines Sonntags ganz überraschend sein Vater zu Besuch. Timothy war so erstaunt als er merkte, dass der ganze  Äger und alle Bitterkeit verschwunden waren. Stattdessen war da pure Begeisterung! »Als ich meinen Vater sah und mit ihm sprach, ist es mir richtig durchs Herz gegangen, dass es die Liebe Gottes ist, die mich lehrt, meinen Vater zu lieben, obwohl er uns alle verlassen und sich nie um uns gekümmert hat.«

Reconciled 05

Bald geht für Timothy das einjährige Reha-Programm im Set Free Center zu Ende. Sein Vertrauen in Gott ist sehr gewachsen und er hat gelernt, dass seine Identität alleine in Abba Vater ist. Er wird immer mutiger, Zeugnis zu geben und Menschen zu begegnen.

Brauchst du Hilfe?

Wir haben noch freie Plätze in der Reha und wenn du mit Süchten irgendwelcher Art kämpfst, dann melde dich bei uns. Alle Infos sind auf der Webseite des Set Free Centers.
Im November hatten wir allen Grund zu feiern - unser HELP-Dienst ist 25 Jahre alt geworden! Wir blicken voll Dankbarkeit zurück auf 25 Jahre, gefüllt mit Gottes Versorgung, Herzen, die verändert und berührt wurden, Leben, das wiederhergestellt wurde, Freundschaften, die entstanden sind und vieles mehr.

Wir hätten diesen Weg nicht alleine gehen können und sind deswegen sehr dankbar für jeden von euch, der mit uns gebetet, Geld investiert oder mit uns gelebt und gearbeitet hat! Wie in dem biblischen Gleichnis, sind es die einen, die den Boden vorbereiten, die anderen, die säen und wieder andere, die ernten. Diese Prinzipien haben wir immer wieder er- und durchlebt. Es ist so kostbar zu sehen, wie viel wachsen kann, wenn wir unseren Platz ausfüllen und den Part übernehmen, den Gott für uns hat.

Egal, ob nah oder fern - jede Investition ist Teil der Ernte und den veränderten Leben! DANKE!
Und natürlich sind wir vor allem unserem König und Herrn Jesus dankbar, denn er ist der einzige Weg durch den neues Leben hervorkommen kann! Und da man Partys auf philippinisch nicht in Worte fassen kann, haben wir hier ein paar Eindrücke zusammengestellt:
     
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