Vor kurzem sind wir mit 30 jungen Leuten aus unserer Gemeinschaft in den Süden der Philippinen nach Davao geflogen, um an der Gebetskonferenz UPRISING (United Prayer Rising) teilzunehmen. Für unsere Jugendlichen und einige der Mitarbeiter war es der erste Flug überhaupt. Die Konferenz wurde von vielen verschiedenen Kirchen und Gemeinden gemeinsam organisiert. Auch wir von HELP Philippinen waren im Organinsations-Team. Dass auf dieser Insel ein Krieg ausbrechen würde, ahnten wir beim Vorbereiten im Januar noch nicht ...

Davao 03

Befreiung einer Stadt

Dass wir mit so vielen Jugendlichen dorthin gehen konnten, war ein Wunder, denn jeder musste für seine Ausgaben (Flugticket und Unterkunft) selber beten und glauben. Was haben wir gejubelt und uns gefreut, als zum Schluss 30 junge Leute durch viele Wunder Geld bekamen und alle Kosten gedeckt wurden, damit sie an diesem wichtigen Event dabei sein konnten. Die vier Tage in Davao waren gefüllt mit vielen guten Inputs über GEBET und EINHEIT. Als Nation und Leib Christi in Einheit zusammen zu stehen und als JUNG UND ALT gemeinsam vorwärts zu gehen, war die Vision der Konferenz. Der Höhepunkt war dann, als wir am vierten Tag zusammen mit 1.500 Menschen aus allen Provinzen der Philippinen 10 Stunden fasteten und gemeinsam für unser Land beteten und Buße taten. Trotz geltendem Kriegsrecht in Davao, war es die ganze Zeit über ruhig. Viele Soldaten, Feuerwehr und Sanitäter waren auf dem Platz um das Geschehen als Wachposten beordert. Viele von ihnen waren berührt von Gottes Gegenwart und wir konnten für sie beten. Mitte Oktober, nur einen Monat nach der Konferenz, konnte der philippinische Präsident Duterte nun die Befreiung der Stadt Marawi verkünden. Danke, Jesus!

Davao 04

Arise!

Diese Konferenz war für viele das Erlebnis des Jahres schlechthin. Alle kehrten ermutigt, erfüllt, gestärkt und mit viel Vision zurück. UPRISING war nicht einfach eine Konferenz, sondern es war ein Anfang zum »Aufstehen«.
Jeannine Specht

»Der Größte unter euch soll sich auf eine Stufe stellen mit dem Geringsten, und wer in führender Stellung ist, soll sein wie der, der dient. Wer ist denn höhergestellt ... Ich aber bin unter euch als der, der dient!« Lukas 22,26-27 (NGÜ)

Diener 04

Normalerweise sitzt der Meister am Tisch und wird von seinen Dienern bedient. Hier ist es anders! »Denn ich bin euer Diener«, sagt Jesus im Lukas-Evangelium. Und dass das Evangelium im Alltag ganz praktisch anwendbar ist, buchstabieren wir gemeinsam tagtäglich durch ... mit den Großen und den Kleinen. Was für eine Freude und ein Vorrecht ist es doch, Brüdern und Schwestern zu dienen und dabei auch gleich noch persönlich etwas zu lernen.

Diener 03

Learning by Doing

Da uns das Thema gerade beschäftigt und wir nach Möglichkeiten der praktischen Anwendung suchten, beteten wir mit unseren Kids und Teens im Father’s House. Der Heilige Geist zeigt uns den Oval – der kleine Park direkt vor unserer Haustür – und sagte zu uns, dass wir ihn aufräumen und säubern sollen. Das ganze Father’s House war begeistert und zusammen haben wir die Gelegenheit ergriffen, unserer Nachbarschaft zu dienen. Vor allem die Kinder waren begeistert dabei, einen »Clean up the Drive« zu veranstalten – auf Deutsch würden wir sagen: »Unsere Gegend soll schöner werden!«

Diener 05

Bedeckt und ausgestattet

Bedeckt mit dem Blut Jesu und ausgestattet mit Besen, Kehrblech, Schaufel, Schubkarre und Müllsäcken ging’s los. Die Leute im Park schauten uns zu – manche lächelten, andere sahen verwundert aus. Auf die fragenden Gesichter antworteten wir mit einem breiten Lächeln, ohne irgendetwas erklären zu müssen. Wahrscheinlich hätte diese Aktion eine Person alleine mehrere Tage Arbeit gekostet. Gemeinsam schafften wir es in nur vier Stunden und erlebten und lernten, was es bedeutet, in Einheit, voller Freude und Liebe etwas zu tun, was anderen dient. Liebe Gott, liebe seine Kinder und liebe seine Schöpfung.
»Jeder soll den anderen mit der Gabe dienen, die er von Gott bekommen hat. Wenn ihr das tut, erweist ihr euch als gute Verwalter der Gnade, die Gott uns in so vielfältiger Weise schenkt. Redet jemand im Auftrag Gottes (...). Übt jemand einen praktischen Dienst aus, soll er die Kraft in Anspruch nehmen, die Gott ihm dafür gibt. Jede einzelne Gabe soll mit der Hilfe von Jesus Christus so eingesetzt werden, dass Gott geehrt wird.« 1. Petr. 4,10-11 (NGÜ)

Diener 06
Manila, eine Stadt gefüllt mit Millionen von Menschen. Ein Ort, an dem unzählige Geschichten aufeinander treffen. Eine Stadt, in der die Reichen reicher und die Armen ärmer werden. Die Hauptstadt eines Landes, das immer noch auf der Suche nach seiner Identität ist. Eine Stadt, in der viele das Eigene suchen und doch bitter enttäuscht werden. Eine Stadt, deren Straßenbilder von Ungleichheit, Ungerechtigkeit, Schein und Entwicklung geprägt sind ... auf den ersten Blick.
Aber es ist auch eine Stadt, die Gott uns gegeben hat. Ein Erbe, das ER uns anvertraut hat. Geschichten, die ER schreiben will. Dunkelheit, die ER erleuchten will. Menschen, die ER senden will.

20 km - 6 Stunden - 1.000 Eindrücke

Die Philippinen sind eine Nation, die eine starke Berufung hat, Menschen in die Mission zu senden und andere Länder für Jesus einzunehmen. Als HELP Gemeinschaft ist es unser Herzensanliegen, dies noch viel mehr freizusetzen. Einmal für unseren Dienst, unsere Zeltpflöcke weit zu stecken und nicht nur Manila, sondern auch die umliegenden Inseln einzunehmen. Aber auch in Filipinos zu investieren, damit sie in ihre Berufung kommen und selbst losgehen. Wir empfanden, dass Gott uns herausfordert, AKTIV zu werden und uns tatsächlich und symbolisch in Bewegung zu setzen. Herausforderung angenommen - mit einem Großteil unserer Gemeinschaft, egal ob Teenies, Rehagäste oder Mitarbeiter, machten wir uns auf den Weg durch unsere Stadt. Zu Fuß. 20 km. 6 Stunden. 29°C (im Schatten). 1.000 Eindrücke.


Das war erst der Anfang ...

Wir liefen die Hauptverkehrsstraßen entlang, beteten an Kreuzungen, erhoben den Namen Jesus, wo wir hinkamen und proklamierten seine Wahrheiten über Manila. Wir beteten für die verschiedensten Schichten unseres Landes. Für die Regierung und die Business-Leute genauso wie für die nachwachsende junge Generation. Ein symbolischer Siegeszug für das, was Jesus schon lange am Kreuz vollbracht hat und was auch für Manila gilt. Wir gingen buchstäblich bis ans Ende der Stadt, wo das Meer anfängt und sich Weite auftut. In Deutschland ist es ein Hobby spazieren zu gehen. In Manila geht man nur im Notfall zu Fuß - kein Filipino würde auf die Idee kommen, freiwillig 20 km durch die Hitze, den Regen und den Smog zu laufen. Aber wir haben es getan und haben das prophetisch in Anspruch genommen: So wie wir durch die Stadt marschiert sind bis zur Küste, allen Umständen zum Trotz, so sollen Filipinos freigesetzt werden zu gehen, sich aufzumachen und Licht zu werden. Bis an das Ende ihrer Stadt, hin auf die anderen Inseln, bis an die Enden der Erde. Auch wenn dies erst der Anfang war, war es ein Meilenstein - definitely a walk to remember!

Jeder von uns sehnt sich nach Familie, Schutz und dem Gefühl von Sicherheit. Diejenigen, die all das haben, sind sich oftmals nicht bewusst, wie glücklich sie sich schätzen können. Aber diejenigen, denen es fehlt, tendieren dazu Neid, Bitterkeit und sogar Hass mit all seinen hässlichen Nebenwirkungen zu entwickeln ...

Das tiefe Loch

Timothy, 22 Jahre alt, ist ohne Vater aufgewachsen. Als er noch sehr klein war, haben sich seine Eltern getrennt, weil sein Vater drogenabhängig war. Seine Mutter stand alleine da und musste ihn und seinen Bruder großziehen und versorgen. Nie hat Timothy den Rückhalt und Schutz eines Vaters erlebt. Nicht ein einziges Mal kam sein Vater zur Familie, um mal einen Abend mit ihnen zu verbringen. Mit der Zeit entwickelte Timothy Ärger, Bitterkeit und Hass seinem Vater gegenüber, weil dieser weder als Vater noch als Ehemann seine Verantwortung wahrgenommen hatte. Schließlich wurde Timothy auch drogenabhängig und von der Polizei für Drogenbesitz festgenommen ...

Reconciled 03

Abba, Vater!

Er kam ins Gefängnis, wurde aber bald wieder entlassen und entschied, ins Set Free Center zu gehen und eine Therapie zu machen. Timothy kam zur Ruhe, fand Frieden, Hoffnung und erlebte die Liebe Jesu. Er ist Abba Vater begegnet ... Dann kam eines Sonntags ganz überraschend sein Vater zu Besuch. Timothy war so erstaunt als er merkte, dass der ganze  Äger und alle Bitterkeit verschwunden waren. Stattdessen war da pure Begeisterung! »Als ich meinen Vater sah und mit ihm sprach, ist es mir richtig durchs Herz gegangen, dass es die Liebe Gottes ist, die mich lehrt, meinen Vater zu lieben, obwohl er uns alle verlassen und sich nie um uns gekümmert hat.«

Reconciled 05

Bald geht für Timothy das einjährige Reha-Programm im Set Free Center zu Ende. Sein Vertrauen in Gott ist sehr gewachsen und er hat gelernt, dass seine Identität alleine in Abba Vater ist. Er wird immer mutiger, Zeugnis zu geben und Menschen zu begegnen.

Brauchst du Hilfe?

Wir haben noch freie Plätze in der Reha und wenn du mit Süchten irgendwelcher Art kämpfst, dann melde dich bei uns. Alle Infos sind auf der Webseite des Set Free Centers.
Im November hatten wir allen Grund zu feiern - unser HELP-Dienst ist 25 Jahre alt geworden! Wir blicken voll Dankbarkeit zurück auf 25 Jahre, gefüllt mit Gottes Versorgung, Herzen, die verändert und berührt wurden, Leben, das wiederhergestellt wurde, Freundschaften, die entstanden sind und vieles mehr.

Wir hätten diesen Weg nicht alleine gehen können und sind deswegen sehr dankbar für jeden von euch, der mit uns gebetet, Geld investiert oder mit uns gelebt und gearbeitet hat! Wie in dem biblischen Gleichnis, sind es die einen, die den Boden vorbereiten, die anderen, die säen und wieder andere, die ernten. Diese Prinzipien haben wir immer wieder er- und durchlebt. Es ist so kostbar zu sehen, wie viel wachsen kann, wenn wir unseren Platz ausfüllen und den Part übernehmen, den Gott für uns hat.

Egal, ob nah oder fern - jede Investition ist Teil der Ernte und den veränderten Leben! DANKE!
Und natürlich sind wir vor allem unserem König und Herrn Jesus dankbar, denn er ist der einzige Weg durch den neues Leben hervorkommen kann! Und da man Partys auf philippinisch nicht in Worte fassen kann, haben wir hier ein paar Eindrücke zusammengestellt:
... und das ist erst der Anfang ... »Ja, ich weiß, dass Gott mich ruft, aber ich weiß nicht wie ich monatlich € 200 zahlen soll – es ist ein zu großer Berg.« Das war das Statement eines Filipinos nur kurze Zeit bevor die REVIVAL SCHOOL starte. Er zweifelte, als er erfuhr, wie hoch die Schulkosten sind und war ... entmutigt. Doch Gott zeigte ihm etwas sehr Entscheidendes; nämlich dass er BESSER ist ALS GEDACHT ... Strahlend strecke er mir pünktlich vor dem Start der Schule einen Umschlag entgegen – ERSTER MONAT BEZAHLT!
Ein anderer Student dachte, ich wolle ihn veräppeln, als ich ihm sagte, dass jemand für ihn einen Monat bezahlt hatte ...

Wunder 06

Ein neues Kapitel

Wir sind am Beginn eines neuen Kapitels! REVIVAL SCHOOL heißt: Gott erweckt Glauben in uns und ruft uns in neue Dimensionen und in eine neue Freiheit. Ja, es ist möglich, 100% aus Glauben zu leben, denn GOTT versorgt. Und das hängt nicht von der Nationalität ab!
Persönlich zog ich in das Schulgebäude ein, hatte einen Löffel im Küchenhaushalt und stellte fest, dass ohne Messer oder Schäler eine Karotte schwer zu essen ist ☺. Bevor wir die Schule starteten, hatten wir ein paar einfache Möbelstücke, die Küche war jedoch so gut wie leer – DOCH BEI GOTT IST ALLES MÖGLICH!

Wunder 04

Übernatürliche Versorgung fing an zu fließen ...

... Besteck, Behälter und Küchengeräte wurden von der erweiterten Gemeinschaft vorbeigebracht. Geld für Becher und Bettwäsche kam zusammen, Hände zum Putzen meldeten sich. Plötzlich hatte ein Student das doppelte Schulgeld und er erzählte, wie Gott ihm sagte: »Ich segne dich und habe dich zum Segen gesetzt – sei ein Segen.« Wir sehen, wie hier in den Filipinos eine neue Identität wächst, sich entfaltet. Eines der größten Wunder ist, wenn ein Filipino sagt: »Ja, ich habe etwas zu geben!«

Wunder 05

Wir glauben an Wunder

Es war ein Wunder, dass wir Anfang August mit fünf Studenten die Schule starten konnten ... und wir sind weiter auf Wunder angewiesen. Es ist für uns alle ein Abenteuer, in dem Neuen zu gehen, nur von Gott abhängig zu sein, ihm alles zuzutrauen und zu sehen, wie menschlich Undenkbares bei Gott möglich wird.

Wunder 03

Das ist erst der Anfang von Gottes Bestätigung und Versorgung. In den nächsten Wochen werden wir verstärkt auf die Straße gehen und diesen Segen weiter fließen lassen. Tondo (der riesige Müllberg in Manila) soll den Reichtum Gottes erfahren und wir werden seine Liebesboten sein, denn wir sind gesegnet, um ein Segen zu sein. Wir werden auf die umkämpfte Insel Mindanao fliegen zu UPRISING, um zu beten und zu fasten und für das Land im Gebet aufzustehen! Keine Revolution, sondern REVIVAL!
Jesus hat uns neues Leben versprochen, Leben aus dem Geist. Und er zieht unsere Herzen dahin, ihm alles zu geben und unser Leben wirklich erneuern zu lassen. Einen Weg, den er dazu benutzt, ist die Taufe - im Geist aber auch mit Wasser. Wir durften in der letzten Zeit immer wieder erleben wie sich gerade junge Menschen aus den Slums dazu entschieden haben, ganze Sache mit Jesus zu machen und das auch durch eine Taufe festmachen wollten.

Große Freude

Taufmeetings sind immer ein Anlass zu großer Freude! Eines der jungen Mädchen, das sich taufen liess, kam gerade aus einer lesbischen Beziehung und sah von ihrem Äußeren eher wie ein Junge aus. Als sie aus dem Wasser kam, hatte eine der Einsatzteilnehmerinnen den Eindruck, dass Gott zu diesem Mädchen spricht: »Ich sehe eine wunderschöne junge Frau in dir!« Als für sie gebetet wurde, fielen ihr merklich Lasten ab und sie erzählte später, dass sie sich einfach glücklich fühlte und wirklich eine neue Identität in Jesus erhalten hatte. Da ist Freude im Himmel!


Spontan

Ein anderer junger Mann, der gerade auf Einsatz bei uns war, war schon als Kind getauft, aber es bewegte ihn schon länger, sich noch mal taufen zu lassen. Normalerweise ist er niemand, der spontane Entscheidungen trifft, sondern alles bis ins Detail durchdenkt, bevor er sich festlegt. Als das Treffen zur Taufe näher kam, merkte er ein inneres Drängen Gottes und wusste, dass es seine Zeit war, auch ins Taufbecken zu steigen. Er gehorchte diesem Drängen ohne viel nachzudenken und erlebte den Heiligen Geist in einer neuen frischen Weise. Direkt nachdem er selber getauft wurde, taufte er selber vier Jugendliche mit und durfte so an ihrer Erneuerung Anteil haben. Wenn wir Jesus gehorchen und die Schritte gehen, die er uns zeigt, wird er uns gebrauchen, um Segen für andere zu sein - das ist Multiplikation im Reich Gottes, die neues Leben hervorbringt!

Durch meine zweijährige Amöben-Geschichte (tropische Darmerkrankung, die durch verunreinigtes Wasser übertragen wird) wurde ich sehr vorsichtig im Umgang mit Wasser. Obwohl ich die letzten vier Jahre keine Amöben mehr hatte und gesund war, trank ich immer mein spezielles Wasser, das ich extra in einem der vielen Wassergeschäften hier kaufte. Ich trank nicht mehr vom Wasser hier im Haus. So war ich immer mit »meiner« Trinkflasche unterwegs ...

Die Schlacht im Kopf

Die letzten Monate merkte ich, wie mich wieder Gedanken an diese Krankheit einholten. Ich hatte Bauchschmerzen und auch Durchfall. Meine Gedanken kreisten wieder ängstlich um diese Amöben.
Ende April hatten wir als ganze HELP-Gemeinschaft vier Gemeinschaftstage an einem anderen Ort außerhalb unseres Zentrums. Ich stand vor der herausfordernden Frage: »Kann ich das Wasser dort nun wirklich trinken?« Es war sehr heiß und ich brauchte viel Wasser ... Etwas in mir ermutigte mich, das »Trinkwasser« dort einfach zu trinken.

Endlich frei 03

Frei von Angst

Am nächsten Morgen beteten wir für Heilung, weil einige körperlich krank waren. Ich wusste, dass ich auch Heilung brauchte und zwar für meine Gedanken bezüglich der Amöben. Vor vier Jahren hatte ich Heilung erfahren und wurde körperlich frei von Amöben. Nun spürte ich, dass Gott mich von der Angst vor Amöben freisetzen will.
Ich streckte mich aus nach kompletter Heilung und durfte sie erleben. Das war ein einmaliges Erlebnis. Halleluja! Seitdem fühle ich mich so frei. Bei jedem Schluck normalen Trinkwassers werde ich erneut an diese Heilung erinnert. Nicht mehr ständig mit der eigenen Flasche unterwegs sein zu müssen fühlt sich herrlich an.
Jeannine
Wenn Menschen wirklich Jesus begegnen, dann ändert sich alles - ihr Wesen, ihre Ausstrahlung, ihr Umfeld. Das Leben Jesu in uns hat Kraft ... und diese Kraft ist stärker als alles, was uns begegnet. Edna hat das erlebt.

Seit dem Tag, an dem Edna Jesus begegnet ist und errettet wurde, sind viele wunderbare Dinge in ihrem Leben passiert. Um einige wenige zu nennen: Zwei ihrer Enkelkinder wurden von einer schlimmen Krankheit geheilt, nachdem sie für sie gebetet, prophezeit und zum Herrn geschrieen hatte. Ihr Mann, der die große Veränderung in ihrem Leben sah, war so erstaunt und begeistert darüber, dass er auch anfing zu glauben und nach einer Weile sein Leben Jesus gab. Als Ehepaar erlebten sie Gottes übernatürliche Versorgung, indem sie ihm vertrauten und beteten, als sie nicht genug Geld für Essen und Medizin hatten.

Manila 03

Edna lebt weiterhin mit Freude und Leidenschaft für Jesus. Ihr Leben hat wirklich Ausstrahlung und viele, auch außerhalb ihrer Familie, sind ermutigt und gesegnet durch ihr Beispiel. Wie ihr in dem Bild sehen könnt, hat Gott sie auch finanziell gesegnet, sodass sie und ihr Mann, Mang Boy, eine kleines Geschäft aufmachen konnten, wo sie Essen und andere Sachen verkaufen!
Als ein junger philippinischer Mitarbeiter unseres Dienstes nach einer Deutschland-Tour zurückkam, sagte er: »Europa braucht Missionare!« Er hatte immer gedacht, dass einzig die Philippinen ein Missionsland sei – doch nun sah er Gottes Herzschlag für die Nationen und die zerbrochenen Menschen außerhalb der Philippinen. Und dann: »Wir Filipinos haben eigentlich so viel zu geben!«

Sprungbrett 08

REVIVAL SCHOOL Philippines

Im Gegensatz zu vielen Filipinos, die noch in Minderwertigkeit, Familienbindungen, Drogen oder Armut feststecken, hat er nicht nur den Ausstieg durch Jesus geschafft, sondern dient jetzt seinem Land und will sich zurüsten lassen, um in die Nationen zu gehen. Gott möchte Filipinos auf den Philippinen zurüsten und senden. Deshalb richten wir aktuell ein Schulgebäude ein und starten am 1. August 2017 die REVIVAL SCHOOL (one the Move) – eine sehr praktische Jüngerschaftsschule für hungrige Nachfolger Jesus, die seinem Ruf folgen wollen: »Geht hin und macht zu Jüngern alle Völker und lehrt sie alles zu halten, was ich euch geboten habe!« (Matth. 28,19)

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Learning by doing

Wir werden zusammen wohnen und unser Leben miteinander teilen - so wie Jesus und seine Jünger. Jesus hat seine Jünger überall mit hingenommen und Vieles haben sie im Gehen gelernt - learning by doing.
Das bedeutet, wir haben gemeinsame Lehrzeiten, Zurüstung, Gebet und Anbetung im Schulgebäude oder auf dem Müllberg und in den Slums. Die Schüler lernen einem verlausten Straßenkind oder Drogenabhängigen genauso zu dienen, wie ihrem Zimmerkollegen in der Schule und dabei in der Kraft des Heiligen Geistes zu leben und zu gehen. Es geht nicht um Methode, Struktur und trockene Theorie, sondern um ein Leben, das vom Heiligen Geist bestimmt ist. Wie Jesus, werden wir hören und tun, was wir den Vater tun sehen - egal was es kostet und wohin er uns führt. Auf diese Art lernten auch die Jünger, wurden stark in der Kraft des Heiligen Geistes, Menschen wurden gerettet, befreit, geheilt, befähigt und ausgesandt.

Im August 2017 starten wir mit einem dreimonatigen Trainingsblock mit Filipinos und deutschen Schülern. In 2018 werden wir ganzjährig ein internationales und nationales Training anbieten. Wenn du Interesse hast dabei zu sein, melde dich bei uns per eMail!
Außerdem kannst du die REVIVAL SCHOOL on the Move in Lüdenscheid besuchen und von dort aus in die Nationen springen - Thailand, Texas, Mongolei und auf die Philippinen.

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Unterstützung

Unser Ziel ist, dass die Schule ab 2020 selbsttragend ist. In der jetzigen Pionierphase sind wir jedoch noch auf Partner angewiesen. So suchen wir spezifisch Gebetspartner und Sponsoren für die neue REVIVAL SCHOOL. Zum Beispiel benötigen wir eine Waschmaschine, einen Drucker, einen Rasentrimmer, eine Mikrowelle, einen Reiskocher sowie weitere Einrichtungsgegenstände. Hinzu kommt die monatliche Miete und monatliche Nebenkosten.

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Die Philippinen - eine sendende Nation!

Willst du Anteil daran haben? Schick uns eine eMail, wenn du ein Gebetspartner werden oder/und uns finanziell unterstützen möchtest. Es ist Zeit, dass Arbeiter aus der Ernte für die Ernte zugerüstet werden und losgehen!
Der Höhepunkt unserer Sommerferien war ein Camp am Strand mit dem ganzen Father’s House. Als die Kinder hörten, dass wir an den Strand fahren, sind sie vor Freude in die Luft gesprungen ... denn unser letztes Camp lag schon drei Jahre zurück.
Die Zeit war gefüllt mit viel Spaß am Strand, Spielen, gutem Essen, Schwimmen, Sandburgen bauen und genialen Zeiten als Familie - es war richtig gut! Aber das Beste Geschenk von allem war, dass sich drei unserer jüngeren Kinder, ein Volontär und eine Mitarbeiterin im Meer taufen ließen! Wir hatten sehr gute Zeiten in der Gegenwart Gottes, in denen der Vater im Himmel unseren Teenagern tief begegnet ist und dabei Verletzungen durch Eltern, Ablehnung, Verlassensein und Missbrauch geheilt hat.

Gott hören

Eines unserer jüngeren Mädchen hat öfters gesagt, dass Gott nicht zu ihr spricht. Nach dem ersten Tag am Strand mit viel Schwimmen hatte sie starke Ohrenschmerzen und Gott hat sie während einer Anbetungszeit geheilt. Nach diesem Erlebnis hat sie gehört, wie Gott zu ihr sagte, dass sie sich taufen lassen soll. Sie war so glücklich, dass sie seine Stimme hören konnte! Am nächsten Tag wurde sie getauft und als sie aus dem Wasser kam, liefen ihr Tränen der Freude übers Gesicht und sie hatte das schönste Lächeln auf den Lippen!

Geliebte Kinder

Seit Anfang des Jahres hatten wir immer wieder gebetet und den Gedanken bewegt, neue Kinder aufzunehmen. Nachdem wir jedoch in der Mitarbeiterschaft zahlenmäßig geschrumpft sind, dachten wir, dass wir diese Pläne erstmal aufgeben müssen. Aber Gott forderte uns heraus, nicht zurückzuweichen. Und so haben wir in den letzten drei Monaten fünf neue Kinder aufgenommen! Die Jüngste ist erst fünf Jahre alt. Sie war sehr krank und gerade mal so groß wie eine Dreijährige. Seit sie bei uns im Father’s House lebt, hat sich ihr Gesundheitszustand sehr verbessert und es ist eine Freude, sie hier zu haben!


Die beiden anderen Mädchen haben schon viel Schlimmes erlebt und es bestand die Gefahr, dass ihr Vater sie an Menschenhändler verkauft. Jetzt sind sie hier und dürfen erleben, wie es ist, geliebte Kinder zu sein! Außerdem haben wir noch zwei neue Jungs in die Familie aufgenommen. Auch wenn es für uns mehr Arbeit bedeutet und es jeden herausfordert, die „extra Meile“ zu gehen, erkennen wir mehr und mehr, dass genau das Gottes Herzschlag ist: Die Waisen und die, die zerbrochenen Herzens sind, aufzunehmen! Unsere Entscheidung wurde auf verschiedene Weise bestätigt, wie z.B. unsere „älteren“ Kinder darin aufblühen zu sehen wie sie darin wachsen, große Schwestern (ate) und Brüder (kuya) zu sein. Unser Gott ist ein Gott der Multiplikation! Egal ob es Brote, Fische, Finanzen oder Familienmitglieder sind.

The Rock

Edwina und Jolito hatten beide eine tiefe Begegnung mit Gott und haben sich total verändert – für alle erkennbar. Sie wurde von ihrer Spielsucht befreit, und als ihr Mann ihre Veränderung sah, fing auch er an zu glauben ... und sie haben angefangen, mit dem Heiligen Geist unterwegs zu sein. Das Ehepaar ist sehr arm. Jolito hatte Geburtstag und er war etwas traurig, dass sie kein Geld hatten für eine kleine Feier. Ihre kleine Enkelin hatte gerade „Nichts ist unmöglich mit Gott“ gesungen, als es an der Tür klopfte. Ein Mann, den sie nicht einmal kannten, stand vor der Tür und hatte Brot und einen Kuchen für sie gekauft – einfach so! Nichts ist unmöglich!


Schulpaten gesucht

Die meisten Kinder im Father's House haben einen Paten. Dieser unterstützt das Kind monatlich mit mindestens € 50, um das Schulgeld zu bezahlen. Wenn der Pate gerne möchte, kann er seinem Patenkind auch eine Kleinigkeit zu Weihnachten oder zum Geburtstag senden, das ist jedoch ganz individuell. Die Patenkinder sind brieflich mit dem Paten in Kontakt und informieren über ihre Schulzeugnisse. Wir suchen noch Paten für unsere neuen Kinder im Father’s House. Falls du gerne eine Patenschaft übernehmen möchtest, kannst du dich gerne bei uns melden. Gerne informieren wir dich über weitere Details.

Danke

Als Mitarbeiter, Volontäre und Kinder möchten wir aus tiefstem Herzen DANKE sagen für eure Freundschaft und alle Unterstützung! Ihr seid ein sehr wichtiger Teil unseres Dienstes und unserer Familie!
     
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