Licht in der Finsternis

„Mir war wirklich nicht bewusst, dass Bosnien so muslimisch ist“ - Diesen Satz hat man immer wieder von dem ein oder anderen aus unserem Team gehört. Neben jeder Schule steht eine Moschee, überall sieht man die Minarette in den Himmel ragen. Man kann nicht mal eben auf die Straße gehen und in der Öffentlichkeit Jesus anbeten oder das Evangelium verkündigen.
Doch über all dem steht Gott und sein Licht scheint in der Finsternis. Wie wunderbar war es zu hören, wie Jesus Muslimen begegnet und sie zu leidenschaftlichen Nachfolgern macht und zu sehen, wie kleine Gemeinden aufsprießen und hungrig sind nach mehr von unserem lebendigen Gott.

„Es war wirklich ein Privileg all diese Leute kennenzulernen, mit ihnen anzubeten, sie im Glauben zu stärken und zu ermutigen. Ihre Geschichten zu hören hat auch mich extrem erbaut“ - Tobi, Wien

Ermutigt

Geistliche Ermutigung und Bestätigung von Gottes Reden empfing auch eine Gruppe amerikanischer Missionare. „Bosnien ist bekannt als Friedhof für Missionare.“ - Wurde mit diesem Statement unser Treffen noch eingeläutet, war von Entmutigung am Ende nichts mehr zu spüren; Dankbarkeit, Hoffnung und Vision erfüllten den Raum.

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Anbetung als Schlüssel

Auch unsere südamerikanischen Missionars-Freunde Oscar und Dania, die uns eingeladen haben, waren glücklich und ermutigt. Ihr Ziel ist es u.a. eine Hausgemeinde zu gründen und es hat sich angefühlt als wäre der Startschuss dafür schon gefallen, als wir mit einigen unserer neuen bosnischen Freunde in ihrem Garten Gottesdienst feierten. Ein besonderes geistliches Momentum war, als während unserer Anbetungszeit unter offenem Himmel der Muezzin anfing zu rufen und gleichzeitig die Kirchenglocken läuteten, während eine Bosnierin leidenschaftlich und lauthals Jesus in ihrer Landessprache anbetete. An diesem Abend ist etwas passiert in der geistlichen Welt!

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„Ich empfinde, dass Anbetung in Wahrheit und im Geist ein Schlüssel für Bosnien ist. Es war wirklich besonders wie gerade im Lobpreis so viel Ermutigung freigesetzt wurde. Anbetungszeiten wie diese sind dort sehr selten, weil die meisten, die wir trafen kein Instrument spielen können. Ich glaube fest, Gott will uns dort gebrauchen, seine Gemeinde in Anbetung zu trainieren“ - Franz, Wien

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Bosnien braucht Jesus!

Besonders war es auch die bosnische Hauptstadt Sarajevo zu besuchen und geistlich wahrzunehmen. Der Jugoslawien-Krieg ist hier noch sehr präsent, man sieht sehr viele Denkmäler und die Atmosphäre ist geprägt von Misstrauen und einem Festhalten an der Vergangenheit. Bosnien braucht Heilung, Wiederherstellung und Versöhnung – Bosnien braucht Jesus! Und Bosnien ist auf Jesu Agenda! Er hat Rettung, Heilung und wahren Frieden für dieses wundervolle Land – Halleluja!

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Dankbar

„Eines meiner Highlights war es, das Evangelium in einem Slum bei Menschen predigen zu dürfen, die vom Müllsammeln leben. Im Anschluss daran wurde eine Frau von Atemnot geheilt und konnte danach sogar durch den Raum tanzen.“ - Sandi, Wien
„Bevor ich mit dem Einsatzteam unterwegs war, war ich extrem erschöpft und müde. Obwohl ich viel am Übersetzen war, war ich am Ende der drei Tage total erfrischt und ermutigt. Sogar meine muslimische Freundin sprach mich verwundert darauf an, dass ich auf einmal so frisch sei.“ - Azemina, Zenica/Bosnien

Mina I

Wir sind total dankbar und ermutigt von dieser Zeit, all den offenen Türen und Herzen und sind sehr gespannt, was Gott hier noch alles vorhat. Wir glauben auf jeden Fall, dass wir nicht das letzte Mal dort waren und haben große Vision für weitere Einsätze und Workshops.
     
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