Vielen Dank, Walter und Irene Heidenreich! Es ist ein Vorrecht, euch zu kennen und es war eine besondere Ehre, euch eine Woche in Wien zu haben. Was Gott durch euch und euren Dienst weltweit und auch hier in Österreich wirkt, ist genial. Danke, dass ihr euch kompromisslos vom Heiligen Geist leiten lasst. Danke, dass ihr immer wieder in Wien Ermutigung und Liebe sät.

Erweckung 07

Europa

Am diesjährigen österreichischen Nationalfeiertag versammelten sich ca. 300 Christen aus Wien, um für das Land und die Regierung zu beten. Walter leitete die Versammlung im Gebet für Erweckung in Europa. Sein Dienst gipfelte in persönlichen Segnungen, besonders für die anwesenden Pastoren und Leiter, die sich aufmachen, Erweckungsträger für Österreich und Europa zu sein.

Erweckung 06

Apostel-Lehre

Wir hatten zu einem Tagesseminar ins IHOP Wien (Gebetshaus) eingeladen. Arne Schulz, Janina Mahrt und Irene Heidenreich führten uns in die Anbetung und leiteten uns an, in der Freiheit des Heiligen Geistes diese Zeit gemeinsam zu gestalten. Tengerin-Doo-Anbetung (mongolisch für »Himmelslied« oder »Sound of Heaven«) bereitete eine Atmosphäre, in der die Apostel-Lehre von Walter Heidenreich in offenen Herzen landen und wirken konnte. Jeder der ca. 100 Besucher wurde von Gottes Kraft und seiner Liebe berührt und auferbaut. Zwei Teilnehmer folgten dem Drängen des Heiligen Geistes und ließen sich direkt in der Badewanne taufen ... und vieles mehr ...

Erweckung 04

Selbst erlebt ...

»Der Heilige Geist hat mich so tief berührt. Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben erlebt, wie es sich anfühlt, Kind zu sein.« (Heidi, 58 Jahre)
»Durch das Wirken des Heiligen Geistes habe ich so herzhaft und leidenschaftlich gelacht und mich innerlich gefreut, wie seit vielen Jahren nicht mehr.« (Irma, 24 Jahre)
»Bei der Apostel-Lehre habe ich Gottes Vaterherz und seine Liebe für mich und andere Menschen stark erlebt. Das hat mich noch mehr freigesetzt, anderen in Liebe zu dienen.« (Julia, 27 Jahre)
Schon lange hatten wir uns auf den Einsatz der REVIVAL SCHOOL aus Lüdenscheid bei uns in Wien gefreut und waren voller Erwartung. Und dann war’s soweit ... Mit sieben Autos und hochmotiviert kamen sie an: Die komplette Schule - 21 Schüler, sieben Mitarbeiter und drei Kleinkinder. Sofort war »Leben in der Bude«! Herrlich unkompliziert, wenn die Familie zusammenkommt, mit dem einen gemeinsamen Ziel: »Dein Reich komme, Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden ... so auch in Wien!«

Let it echo 05

Die Schüler waren voll am Start. Schon im Vorfeld hatten sie für den Einsatz in Österreich gebetet und Impulse vom Heiligen Geist bekommen. Natürlich hatten wir auch einiges geplant, aber denn zeigte Gott uns auch noch ganz spontan, was wir in Wien machen, beten, singen usw. sollten. Es waren zwei reichlich gefüllte und starke Wochen!

Prater

Ein Impuls der Schüler war, im historischen Riesenrad Wiens - bekannt als Prater – anzubeten. Wir mieteten zwei Kabinen und über 40 Personen drehten sich im Rad und beteten prophetisch über Wien an, segneten die Stadt, die Menschen und riefen die Gegenwart und Herrschaft Gottes aus!

Let it echo 04

Leopoldsberg

»Ein weißes Haus über Wien« ... das war ein weiterer Impuls. Okay, wo ist dieses weiße Haus? Wenn Gott so spricht, dann hat er auch einen Plan und wer kennt Wien besser als er? Mit der ganzen Truppe sind wir zum Leopoldsberg marschiert und haben von dort aus Gottes Wahrheiten über der Stadt proklamiert.

Let it echo 08

IHOP Wien

Die REVIVAL SCHOOL unterstützte uns auch bei unseren regelmäßig stattfindenden Jüngerschaftstraining-Abenden. Viele junge Wiener kamen, wurden ermutigt und zugerüstet. Einige wurden im Heiligen Geist getauft! Danke, Jesus!

Let it echo 09

Ein toller Nebeneffekt: All die jungen Wiener haben von der REVIVAL SCHOOL gehört, denn die Schüler haben von sich erzählt und von dem, was Gott in ihrem Leben macht ... So etwas zu hören weckt Hunger nach mehr und vor allem danach, das selbst zu erleben.

Evangelisation

Neben den vielen Anbetungs- und Gebetseinsätzen, haben wir auch zwei evangelistische Einsätzen gemacht und mit der ganzen Mannschaft die gute Botschaft der Liebe Gottes zu den Menschen in die Stadt gebracht. Wir sind so dankbar dafür, dass bei diesen Einsätzen auch Menschen Jesus als Herrn in ihr Leben eingeladen haben.

Let it echo 06
Christen aus verschiedenen Wiener Gemeinden haben gemeinsam EIN Herzensanliegen: junge Menschen sollen Jesus kennen lernen!
Deshalb beteten wir gemeinsam und organisierten den Live-Austragungsort für JESUSHOUSE WIEN. Mit dabei sind Freunde aus u.a. evangelikalen, charismatischen, katholischen, arabischen und afrikanischen Gemeinden, vom ERF, von YWAM, Baptisten und Pfingstler. Fünf Tage hintereinander wurde JESUSHOUSE live aus Wien gesendet. Tausende junger Leute wurden mit einem qualitativ hochwertigen Bühnenprogramm via Satellit mit dem Evangelium erreicht. Viele haben die Botschaft vom Kreuz zum ersten Mal in ihrem Leben gehört.

Jesus House 04a

Wertvoller als der Schneeleopard

Während der JESUSHOUSE-Woche waren wir jeden Nachmittag unterwegs, um junge Leute zu JESUSHOUSE einzuladen und Menschen von Jesus zu erzählen:
Eine junge Frau vom WWF hatte vorher noch nie gehört, dass sie für Gott noch viel wertvoller ist, als der mongolische Schneeleopard, für den sie Spenden sammelte.
Eine Studentin war tief berührt von einem prophetischen Wort, dass Gott sie sieht. Ihr Freund hatte sie gerade verlassen. Sie ließ sich gern von Jesus erzählen.
Flüchtlinge aus Afghanistan und dem Iran sind mit uns direkt von ihrer Unterkunft zu JESUSHOUSE mitgekommen, um mehr von Jesus zu hören.

Jesus House 03a

Predigt aus dem Sarg

Vor Berufsschulen wurde aus einem Sarg gepredigt, dass nur in Jesus echtes Leben ist. Auf dem Uni Campus haben wir in unzähligen Gesprächen Studenten von unserer persönlichen Beziehung zu Jesus erzählt. Samstagnachmittag wurde bei House Music, Flashmob und Hip Hop mitten in der Fußgängerzone Hunderten das Evangelium gepredigt. Von der Liebe Gottes bewegt, ließen Menschen gern für sich beten.

Jesus House 06a

JESUSHOUSE-WG

Junge Erwachsene aus ganz unterschiedlichen Gemeinden lebten während JESUSHOUSE sieben Tage zusammen. Morgens um 6:00 h - noch vor der Arbeit, Uni oder Schule - beten sie gemeinsam Jesus an. Nachmittags brachten sie das Evangelium der Liebe Gottes auf die Straßen, an die Berufsschulen, Uni, ins Flüchtlingsheim und zum Bahnhof. Und abends nahmen sie dann ihre (neuen) Freunde mit zu JESUSHOUSE.

Jesus House 05a

Was ist JESUSHOUSE?

JESUSHOUSE sind seit 1998 europaweit einzigartige, überkonfessionelle Veranstaltungen, die parallel von mehreren hundert christlichen Jugendgruppen ausgerichtet werden und dazu einladen, sich mit den wesentlichen Fragen des Lebens auseinanderzusetzen und über Gott und den christlichen Glauben ins Gespräch zu kommen. Organisiert wird JESUSHOUSE von proChrist e.V. (Kassel, Deutschland). Das fünftägige Bühnenprogramm beinhaltet Live-Musik, Interviews, Filmclips, Impulsvorträge von einem Evangelisten und die Einladung zu einer persönlichen Glaubensentscheidung. Per Livestream haben dieses Jahr Gemeinden aus Deutschland, Österreich und Kroatien die Veranstaltung miterlebt.
Der Flohmarkt von HELP-FCJG Wien ist schon richtig legendär. Es gibt ihn mittlerweile seit Jahrzehnten und gehört zu uns wie der Prater zu Wien. Jeder ist herzlich willkommen und jeder schaut auch gerne vorbei ... ob auf ein Schwätzchen oder um ein paar kostbare Raritäten günstig zu erhandeln. Wir sind immer wieder überwältigt, wie schnell sich unser Hof Wochen und Tage vorher mit gutem »Gebrauchten« füllt. Die Leute aus der Nachbarschaft bringen ihre Schätze und wir dürfen sie verkaufe. In den 10 Stunden, die dann unser Flohmarkt geöffnet ist, strömen ca. 2.000 Menschen in unser Zentrum und kaufen fast alles leer! Ein echter Segen für unseren Dienst, denn der Erlös kommt uns direkt zugute.

Flohmarkt 06

Doch das Allerbeste ist, dass mitten in dem Getümmel dieses Flohmarkts viele eine Begegnung mit Gott hatten. Wir konnten für Unzählige beten. Menschen wurden tief berührt von Gottes Liebe, Schmerzen wurden besser und sieben Leute übergaben Jesus ihr Leben. Obergenial! Danke, Jesus!

So schön und so einfach

»Gott hat mein Herz so stark zerbrochen für Österreich und die Menschen in Wien. Seine Liebe für die Besucher hat mich immer wieder gedrängt zu beten und zu segnen. Da waren diese beiden Teenager, 15 bis 16 Jahre alt, für die ich beten konnte und als ich ihnen das Evangelium erzählt hatte, lud erst der Junge tief gerührt Jesus in sein Leben ein und dann das Mädchen. So schön und so einfach.« (Kevin)

Flohmarkt 03

Aufgefallen

»Plötzlich fiel mir dieser große Mann auf, der sehr interessiert und erstaunt beobachtete, wie Kevin für einen jungen Mann betete. Wir kamen ins Gespräch und ich konnte ihm das Evangelium und mein Zeugnis erzählen und für ihn beten. Er war so offen und vorbereitet und gab sein Leben Jesus.« (Gianni)

Flohmarkt 04

Brunnen der Heilung

»Wir hatten mitten auf dem Hof, am Brunnen eine kleine Oase mit zwei Bänken zum Ausruhen gestaltet und immer wieder ergaben sich dort wundervolle Begegnungen. Isabelle, eine ältere Dame aus der Nachbarschaft, wurde von ihren starken Rückenschmerzen geheilt. »Ich spüre, dass Sie mit Gott verbunden sind«, sagte sie hinterher dankbar. Eine andere ältere Frau hatte nach einem Gebet keine Bauchschmerzen mehr und auch mit ihren Knien wurde es um einiges besser. Danke, Jesus!« (Franz)

Flohmarkt 07

Ein besonderes Dankeschön gilt auch dem Team vom Wiedenhof, das extra aus Deutschland angereist war, um uns zu unterstützen. Praktisch und in einem Geist. Ihr seid der Hammer!
Drogenabhängig. Alkoholabhängig. Hasserfüllt. Hoffnungslos. Tieftraurig. Erledigt ... schon sehr früh begann ich meine Karriere. Meine ersten drei Lebensjahre waren meine große Schwester und ich mit meiner Mutter unterwegs. Ich fühlte mich immer von Herzen geliebt. Aber Mama war manisch-depressiv, hatte Alkohol- und Drogenprobleme und immer mit brutalen und sadistischen Männern zu tun. Meine Schwester lernte erst mit ca.10 Jahren sprechen. Und so kam es manchmal vor, wenn Mama gerade in einer Depression war, dass wochenlang niemand auch nur ein einziges Wort mit mir sprach ...

Paul 09

Missbrauch - Gewalt - die Hölle auf Erden

Ich erinnere mich an Vieles. Alle Geschichten hat mir meine Mutter in den letzten Jahren selbst erzählt oder bestätigt. Zum Beispiel wie ein paar Männer Bierflaschen auf meine Mama schossen, um sie anschließend mit einem Messer am Hals und unter ständigem Drohen und Anschreien durch die Scherben kriechen zu lassen. Es hat auch mal jemand versucht, mich und meine Schwester zu ersticken, hat aber Gott sei Dank nicht geklappt - wir haben überlebt.
Einer ihrer Freunde hat mich immer am Hals zum Fenster raus gehalten, wenn ihm was nicht gepasst hat und gedroht, mich fallen zu lassen, wenn sie nicht tue was er sagt. Meine Mutter schrie um Hilfe, doch als die Nachbarn mich sahen, wie ich draußen hing, applaudierten sie nur begeistert. Unfassbar. Mama resignierte. Sie konnte sich nicht wehren. Aber trotz alledem fühlte ich mich immer von ganzem Herzen von ihr geliebt. Was für eine Powerfrau.

Paul 08

Meine neue Familie und ich

Wir wurden oft von der Polizei aufgegriffen oder haben dort übernachtet. Schließlich holten sie mich irgendwann ohne Vorwarnung mitten in der Nacht aus der Zelle. Mama schlief. Als sie wach wurde, war ihr geliebter Junge weg. Neun Monate totale Kontaktsperre. Ich danke Gott so sehr, dass er meiner Mutter genug Kraft gegeben hat, um all das durchzustehen.
Ich kam innerhalb von wenigen Monaten in mehrere Familien. Bei einer wurde ich von zwei der leiblichen Kinder misshandelt. Aber Gott wusste schon ganz genau, wo ich wirklich hin sollte, und so kamen meine Schwester und ich schließlich in zwei verschiedene christliche Pflegefamilien. Wir hatten das große Glück, dass ihre und meine Eltern in dieselbe Gemeinde gingen. Mein Pflegevater war dort Pastor und wir hatten eine Wohnung im Gemeindehaus. Meine Pflegemutter kündigte ihre Stelle als Lehrerin am Gymnasium und kümmerte sich liebevoll um mich.

Ich war ein absolutes Einzelgängerkind, hatte bis zu meinem 15. Lebensjahr nur einen Freund, Jakob, den leiblichen Sohn der Pflegeeltern meiner Schwester. Mit dem Adoptivsohn meiner Pflegeeltern (meinem kleinen Bruder) stritt ich immer massiv und war oft sehr böse zu ihm. Aber als ich 16 war, versöhnten wir uns und wurden die allerbesten Freunde, und vor allem Brüder.

Paul 10

Die Schraube nach unten

Ich war als Kind auf eine gewisse Art und Weise ein Psychopath. In meinem Kopf waren nur absurde, kranke und schon gar nicht altersgemäße Gedanken. Schon in der ersten Klasse faselte ich oft nur wirres Zeug, war lange nicht ansprechbar oder kroch unter die Tische und begrapschte die Mädchen. Ständig dachte ich an Sex oder daran, wie ich die nächste Schlägerei anfangen konnte. Oder ich war einfach nur tieftraurig. Nachts konnte ich nur schwer einschlafen und träumte jahrelang jede Nacht, dass ich in den Keller gehe, eine Tür öffne und jemand meiner Mama in den Kopf schießt.
Mit sechs begann ich Sachen anzuzünden oder ging zur Autobahn und zerschmiss Glasflaschen vor fahrenden Autos. Mit 11 zog ich für ein paar Monate Gasdosen, hatte meinen ersten Alkoholrausch und begann zu rauchen. Mit 14 den ersten Joint, mit 15 jeden Tag bekifft, mit 16 Bong geraucht und jeden Tag Alkohol getrunken. Um alles zu finanzieren, verkaufte ich 13 Jahre lang Drogen und konsumierte alles Chemische, was der Markt hergab. Mit 19 begann ich Morphium zu nehmen und kurz darauf alle möglichen schweren Tabletten. Ich hatte ein Level erreicht, wo ich einfach alles nahm, was ich in die Finger bekam. Jahrelang war ich nicht mal sozialversichert, hatte keine eigene Wohnung. Ich hatte viele verschiedene Schlüssel von anderen Wohnungen und blieb mal da, mal dort.

Meine Einstellung mit 21 war: »Ich bringe mich zwar nicht um, aber mache mich so dicht und Party, dass ich keine 30 werde.« Mit 23 spuckte ich Blut, wurde ins Krankenhaus gebracht und man diagnostizierte COPD – eine schwere Lungenkrankheit. Ich bekam sehr schwer Luft, vor allem im Sommer. Mit 28 versuchte ich dann endlich den ersten Entzug.

Paul 11

Neue Chance

Mein Pflegevater riet mir gleich zu HELP-FCJG Wien zu gehen, aber ich wollte es erstmal staatlich versuchen. Außerdem wollte ich nur mit dem Alkohol aufhören; das Kiffen und andere Drogen wollte ich mir bewahren. Therapie abgebrochen. Ein halbes Jahr später habe ich mich dann endlich bei HELP-FCJG Wien beworben und wir vereinbarten, dass ich direkt nach dem klinischen Entzug kommen kann.

Die ersten Wochen waren sehr schwierig für mich und vor allem war ich sehr schwierig. Wir hatten nach ca. einem Monat ein Gespräch, wo ich gefragt wurde, ob das alles Sinn macht bzw. das Richtige für mich ist. Fast eine ganze Stunde sagte ich kaum ein Wort und dachte ständig daran, wie toll es doch wäre, jetzt zurück in meine Stadt zu fahren, mir alle möglichen Drogen zu holen und richtig einen drauf zu machen. Gott schenkte Franz und Paul Geduld, und nach einer Stunde kam ich endlich aus mir raus und konnte reden. Wir entschieden, dass ich bleiben konnte.

Paul 12

Durchbrüche

Ich wurde so herzlich in die Gemeinschaft aufgenommen, als wäre ich ein Familienmitglied, das sehr lange weg war und jetzt endlich wieder heimkehrt. Vielen Dank dafür.
Und was dann passierte, hätte ich mir nie zu träumen gewagt:
Bei einer Lehre habe ich das Sprachenbeten empfangen. Mann, haben die mich vielleicht genervt. »Hör nicht auf.« - »Rede lauter.« Aber das war der essentielle Grundstein. So erlebte ich es hier bei vielen Dingen. Erst haben sie mich genervt oder ich konnte gar nichts damit anfangen, doch auf einmal begriff ich den geistlichen Wert der Dinge und konnte gar nicht mehr genug davon bekommen. Das hat mein Leben grundlegend zum Guten gewandelt. Danke an euch alle. Ich habe jeden einzelnen von euch ganz fest in mein Herz geschlossen.

Come to the Light

Ich war im Mai in Lüdenscheid bei Come to the Light und Achim und ich lebten vier Tage im Haus Wiedenhof (Drogenreha der FCJG Lüdenscheid). Dort war eine ganze Schar von Leuten, die etwa in meinem Alter und völlig verliebt in Jesus waren. Das hat sehr stark auf mich gewirkt. Wir machten einen Stadteinsatz. So frei, wie die anderen Leute von der Wiedenhof-Reha mit Jesus unterwegs waren, war es gar nicht anders möglich, als dass das Eis nun endgültig für mich brach: Am nächsten Tag machte ich einen Workshop mit - Anbetung mit dem Wort -, wo ich mich zum ersten Mal vor vielen mir fremden Menschen niederkniete und Gott anbetete. Das kostete mich viel Überwindung. Aber schon in dem Moment, als ich anfing, spürte ich, wie sich etwas in mir veränderte: Es packte meinen mir im Weg stehenden Stolz für etwas wirklich Sinnvolles beiseite.
Am Abend war ich für die Begrüßung der Besucher zuständig. Ein Mann fragte mich, ob ich auch für Heilung bete und ich betete sofort mitten im Eingangsbereich für ihn. Das wäre 12 Stunden vorher noch undenkbar gewesen. So groß ist der Herr. Später sah ich einen Jungen. Ich wusste sofort: Für denn soll ich beten. Ich betete für ihn und beantwortete ihm einige Fragen. Dann musste ich zurück zu meinem Posten. Am Ende des Abends kam eine Frau, die zu Beginn des Abends auf einer Geige spielte, zu mir und sagte, dass der Junge, für den ich zuvor gebetet hatte, gerade sein Leben Jesus gegeben habe. Ich konnte es gar nicht fassen, war so von Freude erfüllt. Jesus begann mich wirklich frei zu machen. Grüße an den Wiedenhof, ihr seid mir ein großes Vorbild - genauso wie die Menschen hier in Wien. Danke, dass ich von euch allen lernen darf.

Paul 05

Taufe und Lebensbeichte - alles wird neu

Dann war bei uns in Wien das Seminar Open Heaven. Es löste bei mir das tiefe Bedürfnis aus, mich endlich taufen zu lassen. Am Montag nach dem Wochenende hatte ich einen wunderschönen, zweiteiligen Traum, in dem ich bei einer Veranstaltung zweimal Leute dazu aufgerufen habe, ihr Leben jetzt Jesus zu geben, was sie dann auch taten.

Ich mache seit 19 Jahren Rapmusik, habe seit meinem 15. Lebensjahr Lieder aufgenommen und so haben sich ca. 200 Stücke angesammelt. Ich hatte das Bedürfnis, wieder mal meine Musik zu hören. Aber ich fand alles so leer und bösartig, teilweise gar dämonisch, krank und pervers. Ich entschied mich, alles loszulassen, redete am nächsten Tag mit Veronika, dass ich das am Freitag bei der Taufe verbrennen möchte. Sie riet mir dazu, es sofort wegzuschmeißen. Ich rang mit mir: Soll ich wirklich sofort so sang- und klanglos mein Lebenswerk vernichten? Nach einer Stunde gingen wir gemeinsam los und ich schmiss alle CDs, die ich je gemacht hatte, in die Mülltonne. Dann begann ich alles aus dem Intrenet Runtergeladene zu löschen - alles, was ich konnte. Danach legte ich bei Franz eine Lebensbeichte ab. Nie hätte ich mir träumen lassen, dass ich es schaffe, auch meine dunkelsten Geheimnisse einem Menschen zu offenbaren. Aber Gott gab mir einen richtigen Schub und befreite mich völlig von meiner Schuld.

Paul 06

Am nächsten Tag ließ ich mich taufen. Mein Pflegevater taufte mich und meine Freunde von HELP-FCJG Wien feierten mit mir. Meine Pflegeeltern kamen mit meiner leiblichen Mutter. Vereint. In Liebe. Mit einem gemeinsamen Sohn. Was für eine Ehre. Wie sehr bin ich von Gott gesegnet. Unglaublich. Und jetzt befreit er mich jeden Tag weiter. Gott ist unendlich gut zu mir.

Paul 07

Es ist nie zu spät

Es ist für niemanden zu spät. Egal, wie kaputt dein Leben auch sein mag, wie sehr du an dir zweifelst. Egal, wie unverzeihlich dir deine Sünden auch vorkommen mögen, für Gott ist nichts unmöglich. Ich bin jetzt seit März 2015 vollkommen clean, trinke keinen Alkohol mehr und rauche keine Zigaretten mehr. Es ist wunderschön. Ich bin so dankbar und möchte dich gerne einladen, diese göttliche Befreiung auch zu erleben. Es gibt keine unlösbaren Probleme. Es gibt keine ausweglosen Situationen. Für Jesus Christus ist NICHTS unmöglich. Komm ... und erlebe, was ich erlebt habe. Gott liebt dich so unendlich, dass er seinen einzigen Sohn gab, der für ALLE deine noch so schlimmen Sünden am Kreuz gestorben ist. »Wen der Sohn frei macht, der ist wirklich frei!«
Paul
Normalerweise ist in den österreichischen Sommerferien wenig los im Land, aber für uns war die Sommerbibelschule in den Bergen mit Walter Heidenreich und Petra Feddersen der Sommerhit.

SoBi 05

Die glücklichsten Menschen auf Erden

Als Team waren wir im Haus des Lebens in Hoch-Imst (Tirol) für eine Woche eingeschrieben. »Die glücklichsten Menschen auf Erden« waren der Titel, Inhalt und das Ergebnis einer starken und ereignisreichen Woche! Herrliches Ambiente, intensive Gemeinschaft, neue Freunde, ermutigende Lehre und vor allem das starke, persönliche Erleben der Kraft des Heiligen Geistes. Walters apostolische Botschaft von der neuen Geburt setzte eine Dynamik in Gang, in der viele ihre persönliche Wiedergeburt, die Taufe im Heiligen Geist sowie die Glaubenstaufe - im eiskalten Gebirgssee - empfingen!

SoBi 03

Zeugnisse

Ein 19-Jähriger sagte: »Vorher war ich echt religiös. Jetzt bin ich ein Kind Gottes. Wow. Neu geboren im Wasser und im Geist. Alles neu!«
Und eine 83-Jährige meinte: »Jetzt geht das wahre Leben los!« Wir alle sind wirklich als glückliche Menschen nach Hause gefahren!
Durch göttliche Zufälle kommen immer wieder Christen aus aller Welt in unser Haus. Wir können sie segnen und sie sind ein Segen für uns. In allem erkennen wir Gottes Handschrift, wie er uns mit diesen besonderen Menschen verknüpft und vernetzt:

Dr. Salman Hasan kommt aus dem Irak. Er lebt mit seiner Familie in Tschechien. Als Christ hat er Verfolgung durch den IS am eigenen Leib erfahren und weiß, was es heißt, wenn Christen ihr Leben um Jesu willen verlieren. Regelmäßig reist er in den Irak, z.B. nach Mossul, um dort die Christen zu ermutigen und zu lehren. Außerdem vernetzt und schult er arabische Christen und Einheimische in Europa. Staunend sehen wir, wie Gott uns durch Dr. Salman Hasan neue Türen öffnet und wiederum neue göttliche Begegnungen entstehen.

Goettliche Zufaelle 03

Oscar und Dania sind Missionare in Bosnien. Sie kommen aus Honduras und Nicaragua. Ihre tiefe Liebe zu Jesus und ihre Bereitschaft alles zu geben, damit das moslemische Bosnien errettet wird, berührt uns tief. Gott brachte sie kurzfristig und wie zufällig in unser Haus. Sie konnten neu in die Vaterliebe Gottes eintauchen, sich erholen und Jesus begegnen. Jetzt haben wir neue Freunde und eine Einladung nach Bosnien.

Goettliche Zufaelle 05

Oscar hatte riesigen Spaß, als er unsere Holzwerkstatt sah. Er wollte uns unbedingt etwas bauen. Als gelernter Schreiner liebt er Holz! Genau in diesen Tagen brauchten wir jemanden, der uns einen Holzsarg für evangelistische Einsätze zimmert. Oscar war begeistert und das Ergebnis wunderschön.
Wir gemeinsam mit vielen Christen sehnen uns nach Erweckung und Reformation in Österreich. Wir glauben, dass Gott im ganzen Land geistlichen Durchbruch und eine heilige Erneuerung schenken will und wir wollen das gerne erleben! Alles, was wir dazu tun können, wollen wir gerne tun. Mit dieser Sehnsucht im Herzen hat uns der Heilige Geist inspiriert, in alle österreichischen Bundeshauptstädte zu gehen. Dort werden wir mit Lobpreis und Gebet, Altäre der Anbetung aufrichten. Wo Jesus erhoben wird, zieht er Menschen zu sich und die geistliche Atmosphäre verändert sich nachhaltig ... UND DU BIST HERZLICH EINGELADEN, DABEI ZU SEIN!

Anbetung 03

Wozu laden wir dich ein?

Wir werden zusammen beten und uns vom Heiligen Geist leiten lassen!
Wir werden die Königsherrschaft Gottes proklamieren!
Wir werden öffentlich, unter freiem Himmel und bei jedem Wetter Jesus anbeten!
Wir werden den Vater von ganzem Herzen mit Dankbarkeit und Lobpreis verehren!
Wir werden die biblische Wahrheit bekennen!

Natürlich wissen wir und ist uns klar, dass es überall in Österreich treue und hingegebene Gemeinden und Beter gibt, die in ihren Städten genau das kontinuierlich tun und dieser Einsatz unserer Geschwister ist durch nichts zu ersetzen. Wir sind so dankbar für die vielen treuen Beter und Anbeter in unserem Land. Wir folgen mit dieser Aktion einfach im Gehorsam einem Impuls des Heiligen Geistes.

Anbetung 04

Einheit

Auf die Frage »Gott, was hast Du mit dieser Aktion vor?«, war unser Empfinden, dass Jesus ein übergreifendes Verständnis von Einheit im Leib Christi in Österreich auf dem Herzen liegt. Er liebt es, wenn sein Volk in einem Geist zusammenkommt und darum laden wir alle ein, die diese Vision teilen oder unterstützen wollen, mit dabei zu sein.

Termine

Bisher haben wir zwei Termine im August und im September festgelegt und würden uns riesig freuen, wenn ihr dazu kommt und mit uns gemeinsam Jesus über Österreich erhebt. Bei Rückfragen könnt ihr euch sehr gerne bei uns melden:
Sonntag, 13.08. in Innsbruck um 14:00 h im Huttererpark, Franz-Greiter-Promenade
Mittwoch, 20.09. in Eisenstadt um 13:00 h bei der Aussichtswarte Gloriette
Wir würden uns riesig freuen, wenn ihr dazu kommt und mit uns gemeinsam Jesus über Österreich erhebt. Bei Rückfragen könnt ihr euch sehr gerne bei uns melden.
Weitere Termine sind in Planung und geben wir auf unserer Event-Seite bekannt!
Jede Woche sind wir auf den Plätzen und Straßen Wiens unterwegs, mit der guten Nachricht, dass Jesus vergibt, heilt, befreit, hilft und für jeden einen Platz in seinem Herzen hat. Und jedes Mal glauben wir, dass Gott uns Gelegenheiten gibt, um Menschen in seiner Kraft zu dienen, ihnen das Evangelium eins zu ein zu verkündigen oder es auch zu einer großen Gruppe zu predigen und für sie zu beten. Das passiert aber nicht nur bei Einsätzen, sondern auch, wenn wir privat unterwegs sind, denn im Reich Gottes gibt es keine Einsatz- und Freizeiten - das Reich Gottes ist immer. Wir erleben super Sachen ... ganz natürlich und unkompliziert ...

Prompte Gebetserhoerung 03

Wir waren beim Prater, um Menschen von Jesus zu erzählen. Während ich mit einer Frau sprach, hatte ich die ganze Zeit über ein Bild von ihr, wie sie in einer Küche steht und kocht. Im Verlauf des Gesprächs stellt sich heraus, dass sie gerne Gebet für eine Arbeitsstelle haben wollte, weil sie arbeitslos war. Und ja, sie war gelernte Köchin! Also betete ich, dass sie schon bald eine gute Arbeitsstelle als Köchin bekommt. Dann sagte sie, jetzt müsse sie aber schnell gehen, denn sie hätte einen Vorstellungstermin in einem Restaurant. Eine Stunde später kam sie wieder an dem Platz vorbei, wo wir waren. Sie strahlte, umarmte und küsste mich: »Ich habe den Job, sogar mit festem Vertrag!«
     
Nach oben
Wir setzen für eine komfortable Webseitennutzung Cookies ein. Mit der Nutzung unserer Webseite erklärst du dich damit einvestanden, dass wir Cookies verwenden.