Als die mongolische Kirche vor 25 Jahren ihre Geburtsstunde erlebte, war das verbunden mit einer mächtigen und erstaunlichen Bewegung des Heiligen Geistes. Aber das war erst der Anfang von Gottes Wirken in der Mongolei! Mel Tari aus Indonesien, ein geistlicher Vater und Sprecher der „Revival Fire"-Konferenz, die vor kurzem in Ulan Bator stattfand, sagte mehrmalig: „Der kommende Aufbruch wird ein Hurrikan sein, viel stärker als das, was ihr bis jetzt gesehen habt!" In der ersten Phase seien es die Missionare, dann die lokalen Leiter gewesen, die „die Arbeit gemacht hätten", nun werde es eine Bewegung des ganzen Volkes Gottes werden. Und „die Grundlage des Glaubens ist die Kraft Gottes", so Walter Heidenreich, einer der geistlichen Väter für die Mongolei und ebenfalls Konferenzsprecher. Viele erlebten während „Revival Fire" diese Kraft, ein neues Pfingsten, Heilung und Befreiung. Auch die Botschaften von Rachel Wu aus London und John Cowper aus den USA waren eine große Bereicherung.

Es ist Jesus Team RF

Es ist möglich

Wir sind sehr bewegt von dem, was Gott in den Tagen der Konferenz gewirkt hat. Die insgesamt fast 1000 Besucher aus vielen Teilen des Landes wurden von einem neuen Glaubensfeuer erfasst, das sie und die geistliche Landschaft der Mongolei verändern wird. Der geistliche Hunger der Teilnehmer war enorm, und bei den Aufrufen wurden wir buchstäblich fast überrannt. Bei dem Pastorentreffen gleich zu Beginn der Konferenz ging wie ein geistlicher Ruck durch die Reihen: Es ist möglich, dass die ganze Mongolei errettet werden kann und hunderte mongolische Christen in die Nationen gehen, in denen Dschingis Khan schon einmal war, und noch darüber hinaus, diesmal als Missionare der Liebe Gottes.

Revival Fire 08

Zeugnisse über Zeugnisse

Die folgenden, sehr persönlichen Erlebnisse von einzelnen geben ein Bild davon, wie vielfältig Jesus während der Tage gewirkt hat:

„Vor 19 Jahren erlitt ich einen Schlaganfall. Seitdem konnte ich ein Augenlid nicht mehr hochziehen und sah nur noch auf einem Auge. Ich fiel unter der Kraft des Heiligen Geistes zu Boden. Als ich aufstand, stellte ich fest, dass ich mein Auge öffnen und wieder sehen konnte!" (ältere Frau aus der Henti-Provinz)

„Verursacht durch meine Arbeit hatte ich Schmerzen in der rechten Schulter. Ich wurde geheilt." (Mitarbeiter von HELP)

„Ich wurde von einer Gehbehinderung geheilt, nachdem der Heilige Geist in mir über zwei Tage hinweg verschiedene Befreiungen wirkte." (Mann aus der Wüste Gobi)

„In einer Vision sah ich, wie mein Herz von verschiedenen schrecklichen Schlangen besetzt ist und erlebte Befreiung und Reinigung. Anschließend stellte ich fest, dass meine Nierenschmerzen weg sind!" (junger Mann)

Revival Fire 06


„Ich bin seit acht Jahren gläubig, aber lebte von Gott entfernt und hatte Angst, Missionarin zu werden. Das Feuer des Heiligen Geist kam auf mich und ich fing an zu weinen. Ich wurde von Angst befreit, mein Herz neu entflammt und ich entschied mich, nur für Gottes Reich zu leben. Gott zeigte mir eine Nation, in die ich gehen soll. Dann rannte ich nach vorne und umfasste Walter Heidenreichs Füße, worauf ich eine tiefe Gewissheit empfing, dass Gott mich in den Nationen gebrauchen wird." (eine Teilnehmerin)

„Als ich nach vorne zur Bühne ging und da stand, wurde ich geheilt von meinen Rückenschmerzen." (junge Frau)

„Ich war voller Angst und hatte Suizid-Gedanken. Auf der Konferenz wurde ich vom Heiligen Geist erfüllt und davon befreit!" (junge Frau)

„Ich habe so viel Liebe Gottes empfangen und wurde von meiner Schlafstörung befreit." (eine Teilnehmerin)

Revival Fire 01


„Ich komme mit meinem Sohn aus dem Osten des Landes. Ich habe schon länger Lungenkrebs und wurde sehr berührt während der Konferenz. Seitdem kann ich wieder essen, was ich zuvor nicht mehr konnte." (älterer Mann aus der Dornod-Provinz)

„Zwei Konferenzteilnehmer kamen zu meinem Arbeitsplatz und sagten, sie müssten unbedingt für mich beten. Mir wurde ganz heiß in meinem Bauch. Nun bin ich gekommen und bin so berührt und voller Freude von Gottes Gegenwart!" (junge Frau aus Ulan Bator)

„Ich sah mich während der Konferenz wie in schönen Kleidern vor Gott und er sagte: „Du bist meine Miss!" Im Alltag bin ich zwar schon Großmutter, aber für Gott bin ich eine Miss. Seine Miss! Ich freue mich total." (Mitarbeiterin von HELP aus Ulgii)

„Seit meinem 16. Lebensjahr hatte ich Probleme mit meinen Nieren. Während der Konferenz wurde ich geheilt und die Schmerzen sind weg." (Kasache aus Ulgii)

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„Ich weiß schon lange, dass ich als Missionar nach Afghanistan gehen soll, aber ich hatte Angst. Nun ist es für mich klar: ich werde gehen! Gott hat mich herausgefordert und ich will gehorsam sein." (junger Mann)

„Bei dem evangelistischen Einsatz während der Konferenz habe ich Gott gefragt, wo ich hingehen soll. Er zeigte mir eine Bushaltestelle, wo ich einen Mann treffen würde, die Farbe der Kleidung, die Merkmale seines Gesichtes und sein Alter. Alles traf zu. Der Mann kam anschließend zur Konferenz und bekehrte sich! Ich war total begeistert." (16-jähriges Mädchen aus Henti)

„Bei dem Einsatz fragte ich Gott, wo ich evangelisieren soll. Alles, was er mir sagte, bestätigte sich: Der Ort, eine ältere Frau, Verkäuferin an einem Stand, ihr Name, ihre Gesichtsmerkmale und dass sie ein Finanzproblem hat. Wir konnten für die Frau beten. Ich habe nicht gedacht, dass Gott so real ist!" (junger Mann aus Ulan Bator, früher ein Taschendieb und Schläger)

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REVIVAL FIRE goes on!

Gerade ist ein Team unserer „Holy Spirit" Schule in der Provinz Arhangai unterwegs, um weiterzugeben, was sie empfangen haben. Am Wochenende wird es dort mit den vier örtlichen Gemeinden einen Anbetungs- und Erweckungsabend geben. Weitere Menschen sollen entzündet und neu mit dem Heiligen Geist erfüllt werden!

Mongolen sind ein feuriges und leidenschaftliches Volk. Wenn sie von etwas gepackt sind, dann brennen sie dafür und machen es überall bekannt ... wie diese Zeugnisse zeigen. Gott hat uns gerufen, den Menschen in der Mongolei die Gute Nachricht zu verkündigen. Das machen wir mit ganzem Herzen – den Rest macht Gott ... und er macht das Wunder-bar.


Ichko

„Hallo, ich heiße Ichko. Ich bin im 6. Monat schwanger. Die Ärzte sagten mir, dass ich dringend ins Krankenhaus muss, da kaum noch Fruchtwasser vorhanden war. Am Abend bevor ich ins Krankenhaus musste, beteten meine Glaubensgeschwister für mich und das Baby. Nachdem die Ärzte am nächsten Morgen einen Ultraschall gemacht hatten, teilten sie mir mit, dass genügend Fruchtwasser da sei und ich wieder nach Hause kann. Mein Baby begann sich danach auch viel mehr zu bewegen als vorher. Gott hat ein Wunder in mir getan.“


Zuhause gefunden

Während wir im Stadtzentrum anbeteten, trafen wir diesen Mann, der seit 17 Tagen durch die Stadt zog. Er wusste nicht wohin er gehen und wo er schlafen sollte. Er stellte sich einfach zu uns, schloss die Augen und empfing Gottes Frieden. Es war so herrlich, das anzusehen. Nach der Anbetung kam er direkt mit uns und lebt nun in unserer Männergemeinschaft, um unter anderem frei zu werden von seinem Alkoholproblem.
An diesem Tag beteten wir auch für Kranke, und einige spürten eine Wärme und Veränderung im Körper.

Einsätze in die Mongolei

Wir haben einen Auftrag und wenn du möchtest, kannst du Anteil daran haben. Wie? Ganz einfach: Mache einen Einsatz in die Mongolei. Du kannst dich hier direkt mit uns in Verbindung setzen.


Sommer in der Mongolei bedeutet Einsatzzeit und Sommercamps. Wir nutzten das und der Heilige Geist wirkte auf verschiedene Art und Weise.

Bayan Ulgii - von A nach B

Unser Team aus Bayan Ulgii verbrachte einen Monat in Altai. Sie füllten das Dorf in der Nähe der chinesischen Grenze mit Anbetung und Gebet und fragten den Heiligen Geist, was er für sie vorbereitet hatte. Manchmal staunten sie nicht schlecht über die Antworten: Jemand sah ein bestimmtes Ger vor sich, jemand anderes wusste, es würden sich bald zwei Personen, deren Namen mit „A“ und „B“ begannen, bekehren. Sie fanden das Ger tatsächlich, das ihnen vorher der Heilige Geist gezeigt hatte und als sie diese Familie besuchten, trafen sie auf eine Frau namens „A“riuna, die mit offenem Herzen das Evangelium hörte und Jesus als ihren Retter annahm. Als unser Team einen Tag später ins Krankenhaus ging, trafen sie auf eine ältere Frau, für die sie beten durften. Auch sie nahm Jesus auf – ihr Name begann mit „B“!


Henti

In Henti fand ein Jüngerschaftstraining für Teenager statt. Jeden Tag gingen sie raus und beteten Jesus auf der Straße und auf den Bergen an. Sie bekamen viele Worte der Erkenntnis und erlebten, wie Kranke geheilt wurden. Als sie für ein paar Tage in ein anderes Dorf fuhren, gab der Heilige Geist ihnen vorher ein Wort, dass sie einer Person begegnen würden, die aufgrund eines Überbeins große Beschwerden im Fuß hätte. Sie trafen dann tatsächlich eine Frau mit diesen Beschwerden, beteten für sie und sie wurde geheilt! Im örtlichen Krankenhaus konnten sie für die Patienten beten. Und auch da wurden Kranke gesund und fanden zu Jesus.


Ulan Bator

In Ulan Bator sind wir auf verschiedenen Einsätzen in der Stadt unterwegs, haben u.a. auch Kontakt zu Straßenkindern, die wir regelmäßig besuchen.
Einmal hatten wir eine Anbetungszeit in einer Fußgängerunterführung, die Wände mit depressiven, dunklen Bildern bemalt. Wir beteten für eine Veränderung der Atmosphäre und Entfernung der Bilder. Nur eine Woche später gingen wir wieder durch diese Unterführung und was sahen wir? Maler waren dabei, die Bilder mit freundlichen hellen Farben und Motiven zu übermalen!
Die Männer der Alkoholreha verbrachten zwei Wochen in einem Sommercamp. Als wir an einem Abend um Erfüllung des Heiligen Geistes für sie beteten, empfingen sie ihn sofort. Am nächsten Tag ließen sich einige von ihnen im Fluss taufen. Den umliegenden Nomaden erzählten sie das Evangelium. Ein älterer Mann bekehrte sich und war ganz traurig, als unsere Leute ihre Zelte abbauten und wieder nach Ulan Bator zurückfuhren.


Kids in Ulan Bator

Auch unsere Pflegekinder fuhren während der langen Sommerferien sechs Wochen aufs Land, lebten in zwei Gers umgeben von Nomaden. Über eine wackelige Telefonverbindung hielten die Mitarbeiter mit uns Kontakt, erzählten nur Positives, wie die Kinder sich entwickelten und aufblühten. Neben gemeinsamen Anbetungszeiten, Sport, Spielen und den alltäglichen Arbeiten, die in einem Ger anfallen, halfen sie den umliegenden Familien (die beeindruckt waren, von der Hilfsbereitschaft der Kinder) beim Schafe hüten, Kühe melken und Holz hacken und genossen das Landleben.
     
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