Mit Jesus will ich weiter laufen ... über meine persönlichen Grenzen, über Landesgrenzen hinaus ...
Nach meiner Ausbildung zur Krankenschwester, fragte ich Gott, wie es weitergeht mit meinem Leben. Schon lange hatte ich eine Liebe zu Indien und den Eindruck, nach meiner Ausbildung einen Einsatz dort zu machen. Vorher wollte ich aber noch drei Monate mit HELP in Manila unter Kindern arbeiten, denn meine Vision ist, in Indien Straßenkindern zu dienen. So plante ich drei Monate Manila und direkt im Anschluss drei Wochen Indieneinsatz.

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Überraschung

Im Father’s House in Manila lernte ich viele Dinge über Mission und suchte Gott auch für weitere Wegweisung nach dieser Zeit. Völlig unerwartet redet er zu mir darüber, dass die Philippinen mein neues Zuhause sein werden. Ich war völlig überrascht und fragte Gott immer wieder, ob er meinte, ich solle in Manila für längere Zeit leben. Immer wieder, wenn ich ihn fragte, hatte ich Frieden in mir. Ich bat Gott um Bestätigung durch andere Menschen für diesen folgenreichen Schritt. Zwei Tage später fragten mich die Leiter des Father’s House, ob ich Mitarbeiter werden wolle. Ich sehe darin die Bestätigung, um die ich Gott gebeten hatte.

Indien ist nach wie vor auf meinem Herzen, aber scheinbar sind Gottes Wege mit mir anders ...

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Auf dem Wasser gehen

Zurück in Deutschland vermisse ich die Philippinen sehr und weiß, dass es das Land ist, in das Gott mich für die nächste Zeit gerufen hat. Nun bereite ich mich darauf vor zu gehen – immer Jesus hinterher über das Wasser. Ich darf lernen, Dinge, Freundschaften, Familie loszulassen und mich ganz abhängig von ihm zu machen. Während eines Gottesdienstes schenkte Gott mir ein ganz neues Bild von Mission. Mission bedeutet, voll Sehnsucht ihm hinterherzulaufen in das Erntefeld der Nationen.

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Bild und Gedicht

Zu dem Bild habe ich auch ein Gedicht geschrieben:

Lass uns laufen
Über das Wasser in das Ungewisse,
bis an die Enden der Erde,
folgt sie IHM.

Wo immer ER hingeht, sie wird folgen,
um IHM nahe zu sein,
um bei IHM zu sein.

ER läuft von Stadt zu Stadt,
von Land zu Land,
von Nation zu Nation - sie folgt.

Denn ohne IHN kann sie nicht sein,
ohne IHN will sie nicht sein.
Schneller, immer schneller läuft sie,
um IHN zu ergreifen.

Was ER will, will sie auch
Nationen zum Vater zu bringen
ist ihr Herzensschrei.

Darum läuft sie schneller, immer schneller
und hinterlässt Spuren seiner Liebe,
denn von Liebe ist sie getrieben.

Sie hat Sehnsucht nach IHM,
hört nicht auf zu laufen.
Anna Renner

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