Anfang der 90er Jahre sprach Gott durch Menschen und Situation mehrere Male unmissverständlich zu Walter Heidenreich (Präsident von HELP International und FCJG Lüdenscheid) über die Mongolei. 1992 brach dann das erste Missionsteam vom Gebetsberg für die Nationen (FCJG Lüdenscheid) in Richtung Mongolei auf. Es ging durch die ehemalige UDSSR, über Berge und durch Täler sowie vorbei an Höhen, wo Göttern gehuldigt werden sollte. Nach einer abenteuerlichen und langen Fahrt quer durch die ehemalige UDSSR erreichte das Team mit Walter Heidenreich zusammen den Westen der Mongolei, Bayan Ulgii. Die Menschen waren hungrig - zum einen waren sie sehr arm und hatten kaum etwas zu Essen, zum anderen waren sie leer und hungrig in ihren Herzen. Schon nach wenigen Tagen fanden Open Air-Evangelisationen auf dem Schwarzmarkt statt. Den Menschen ging die Botschaft Jesu durchs Herz und sie gaben ihm gerne ihr Leben. Viele wurden geheilt und von dämonischen Mächten befreit. "Ist Dr. Jesus da?" wurde unser Team oftmals gefragt ... Dies war der Beginn der Arbeit in der Mongolei ...

Ger

Nachdem Walter Heidenreich den damaligen Präsidenten P. Otchirbat besucht und ihn um Rat bzgl. der Gründung einer mongolischen Organisation gefragt hatte, wurde 1994 die NGO HELP International Mongolia gegründet. HELP International Mongolia und die Zusammenarbeit mit Gemeinden bilden heute die rechtliche Grundlage unserer Dienste in der Mongolei. Dabei ist die NGO verantwortlich für die humanitären Hilfsprojekte, die religiösen Organisationen (Gemeinden) für Schulung, Konferenzen und das IHOW (International House of Worship).

GET READY

"1.000 Missionare für die Mongolei" war das Motto der Missionskonferenzen GET READY (in Lüdenscheid und in Solothurn, Schweiz). Über 1.000 junge und ältere Menschen folgten diesem Aufruf und so wurden zwischen 1995 und 1997 unzählige internationale Teams von Lüdenscheid aus in die Mongolei ausgesandt. Sie dienten den Menschen und begegneten der geistlichen und materiellen Not des Landes. In allen 21 Provinzen des Landes, in allen größeren Ortschaften wurden das Evangelium von Jesus verkündet und Hilfsgüter verteilt. 33.000 Menschen nahmen in dieser Zeit Jesus Christus als ihren persönlichen Retter in ihr Leben auf.

Evangelisation

Unter der Leitung von Axel & Christiane Fischer und durch viele Lang- und Kurzzeit-Missionare ist die sozial-missionarische Arbeit von HELP Mongolei über die Jahre stark gewachsen. Evangelisations- und Barmherzigkeitsdienste, Kinder- und Jugendarbeit, Trainings- und Schulungsprogramme entstanden und auch Gemeinden wurden gegründet. Daraus entstand die Gemeindegründungsbewegung Transformation Mongolia, mit der wir viele Jahre zusammenarbeiteten und die seit 2010 in der Mongolei selbstständig tätig ist.

Konferenzen

1997 organisierte HELP Mongolei die erste christliche Konferenz im Land mit 2.000 Besuchern. Die Gemeinde Jesu war noch sehr jung und so etwas kannte man nicht. Als wir anfangs in die Mongolei kamen, gab es nur sehr wenige Christen in diesem vom Buddhismus durchsetztem Land. Doch durch Evangelisation und dem Erleben der Kraft Gottes änderte sich das bald. Die Gemeinde Jesu wuchs. Um die Christen zu ermutigen, zu schulen und freizusetzen, gab es weitere überkonfessionelle Konferenzen mit internationalen Gastsprechern. Das Christentum in der Mongolei war nicht mehr aufzuhalten ...

2010 übernahm Thomas Wüthrich die Leitung von HELP International Mongolei und leitet die Arbeit in eine neue Etappe, die spannend bleibt!

Konferenz

Gegenwart

Anbetung und Gebet spielten von Anfang an eine wichtige Rolle in unserem Dienst in der Mongolei, weil wir glauben, dass Anbetung im Geist und in der Wahrheit die geistliche Atmosphäre über dem Land und in den Städten verändert. Als das erste Team 1992 von der FCJG Lüdenscheid in die Mongolei aufbrach, war anhaltendes Gebet ein wichtiger Teil des Einsatzes. 1996 kam ein Worship Team der FCJG extra in die Mongolei, um für Gott in der Wüste Gobi ein Anbetungskonzert ohne Zuhörer zu geben. Es war ein Ausdruck unserer Liebe zu ihm! Im Jahr 2000 wurde der Gebetsturm in Ulan Bator erbaut, auch bekannt geworden unter dem Namen Gebetsturm für die Nationen. Über 10 Jahre war dieser Ort für die mongolische Kirche und internationale Teams 24/7 geöffnet. 2006 fand ein Open Air Worship Festival statt - 72 Stunden nonstop Anbetung mit 4.000 Besuchern und Worship Bands aus sieben  Nationen. Verschiedene Anbetungsteams und neue Lieder entstanden über die Jahre in unseren Diensten und es wurden zwei Anbetungs-CDs produziert.

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