Bayan Ulgi war 1992 die allererste Station des Pionierteams der FCJG in der Mongolei. Sie ist die westlichste Provinz und grenzt an Kasachstan. Hier lebt die größte ethnische Minderheit der Mongolei, die moslemisch geprägten Kasachen. Wir haben seit damals nie aufgehört in diese Randregion zu investieren, auch wenn sie abgelegen, ja geografisch schwer zugänglich ist. Wir haben in dieser Provinz den Aufbau einer staatlichen Sozialstation und verschiedene Hilfsgüteraktionen durchgeführt.

Neue Begegnungen

2009 zogen Hans-Peter & Anita Reiff in die Provinzhauptstadt von Bayan Ulgi. Ihr Herz brannte für die Menschen und diese Region. In den ersten Jahren arbeitete Hans-Peter als Schreinerlehrer in der staatlichen Berufsschule und baute dann eine eigene Schreinerei-Lehrwerkstatt auf. Das Ehepaar lebte in einer ganz normalen Mietwohnung und hieß Nachbarn herzlich willkommen, die sich wunderten, was denn diese Deutschen ausgerechnet in Bayan Ulgi machen ... und so fragten sie nach. Und auf Fragen kann man immer antworten.

Bayan Ulgi Ger 01

Verschieden Volksgruppen vereint

Heute ist eine offene Lebensgemeinschaft um diese Lehrwerkstatt herum entstanden, die eine positive Auswirkung auf die Umgebung hat. Hier leben verschiedene Volksgruppen zusammen, was so in der Region nur selten zu finden ist. Unter der Leitung eines kasachischen Mitarbeiters wurde über die letzten Jahre mehrmals ein Aussteigerprogramm in 12 Schritten für Alkoholiker begonnen. Das Suchtverhalten der Männer ist groß, wird aber oft unter dem kulturellen und religiösen Druck der Gesellschaft verborgen gehalten.
     
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