Offene Türen im Gefängnis

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In Henti (Mongolei) ist unter den Gefangenen eine große Offenheit für den christlichen Glauben zu spüren. Neulich haben wir uns im Anschluss an einen Gottesdienst mit allen getroffen, die sich einen Neubeginn in ihrem Leben wünschten und/oder an einer Art Gottesdienst oder Hausgruppe interessiert sind. Dazu sind ca. 40 Männer gekommen. Wir sind gespannt, wie sich die Gefängniseinsätze weiter entwickeln!

Mehr zu unserem Dienst in Henti gibt es auf den folgenden Seiten.
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Zeugnis von Amraa, 35

 

Mein Großvater war buddhistischer Lama, und man sagte, ich hätte auch die Bestimmung dazu. So besuchte ich eine religiöse Kunstschule, lernte tibetisch, studierte die Schriften und wurde Schüler eines berühmten Götzenbildhauers. Doch innerlich zweifelte ich, brach schließlich aus diesem Umfeld aus und gründete ein kleines Unternehmen.

Nun regelmäßig Geld in der Tasche, fing ich an zu trinken und gründete eine Familie. Durch häufigen Ehekrach stieg ich auf Wodka um, was die Probleme nur vergrößerte.

Ich hörte von Jesus und fing an zu beten und in der Bibel zu lesen, aber ohne Erfolg. Trauriges Resümee: Ehe kaputt, alkoholabhängig, lauer Christ! Ich sah keinen Ausweg!

Da hörte ich von der neuen Alkoholreha von HELP-Mongolei und ging in Therapie. Inzwischen bin ich hier Mitarbeiter geworden und kann den Rehagästen oft weiterhelfen. Und es macht Freude, in der Polsterei meine praktischen Gaben einzusetzen. Mein Leben hat einen neuen Sinn.