Lebensbericht aus unsere Alkohol-Reha
Amraa, 35 Jahre, erzählt:

"Mein Großvater war buddhistischer Lama, und man sagte, ich hätte auch die Bestimmung dazu. So besuchte ich eine religiöse Kunstschule, lernte tibetisch, studierte die Schriften und wurde Schüler eines berühmten Götzenbildhauers. Doch innerlich zweifelte ich, brach schließlich aus diesem Umfeld aus und
...
gründete ein kleines Unternehmen. Nun regelmäßig Geld in der Tasche, fing ich an zu trinken und gründete eine Familie. Durch häufigen Ehekrach stieg ich auf Wodka um, was die Probleme nur vergrößerte.
Ich hörte von Jesus und fing an zu beten und in der Bibel zu lesen, aber ohne Erfolg. Trauriges Resümee: Ehe kaputt, alkoholabhängig, lauer Christ! Ich sah keinen Ausweg!
Da hörte ich von der neuen Alkoholreha von HELP-Mongolei und ging in Therapie. Inzwischen bin ich hier Mitarbeiter geworden und kann den Rehagästen oft weiterhelfen. Und es macht Freude, in der Polsterei meine praktischen Gaben einzusetzen. Mein Leben hat einen neuen Sinn."
