Stadt-/Landeinsätze

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Ulaanbaatar - Die Hauptstadt

5-mal etwa passt Deutschland flächenmäßig in die Mongolei, die mit ihren 2,7 Millionen Einwohnern eines der am dünnsten besiedelten Länder der Welt ist. Über die Hälfte der Einwohner wohnen in der Hauptstadt (ca. 1,7 Millionen)! Durch den extrem harten Winter sind in der Mongolei in den vergangenen Jahren immer wieder ganze Viehherden eingegangen. Viele Nomaden haben mit den Tieren ihre Existenz verloren und etliche Familien sind in die Hauptstadt gezogen, in der Hoffnung, Arbeit und eine neue Existenz zu finden. Die Arbeitslosigkeit ist hoch und viele landen im Alkohl, was oft Verarmung der ganzen Familie zur Folge hat. Die Nöte der Menschen sind sehr vielseitig.

 

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Einsätze in Ulaanbaatar

Den ganzen Sommer über sind wir an verschiedenen Orten in der Stadt unterwegs, um Menschen mit der guten Nachricht zu erreichen. Ob am Fluss, in der buddhistischen Tempelanlage, bei den Prostituierten im Park, hinter dem Markt, im Krankenhaus oder an sonstigen Plätzen, überall stoßen wir auf viel Offenheit. Geschäftsleute, Arbeitslose, Hausfrauen, Obdachlose etc. viele sind dankbar für ein offenes Ohr und Gebet. So dienen wir den Menschen in der Hauptstadt, wobei wir oft tolle Unterstützung von Teams aus Deutschland haben.

 

kopie vonkleinkopie vonimg 2882Openair-Gottesdienst

"Gemeinsam gegen Alkohol" war das Motto unserer zwei Openair-Gottesdienste in einem Viertel von Bars, Discos, Prostitution und Alkoholkonsum. In voller Lautstärke waren Predigt und Zeugnisse von ehemaligen Alkoholabhängigen auch in den umliegenden Wohnblocks zu hören. Die Reaktionen darauf waren positiv. Ein Mann kam sogar in Hauspantoffeln an und sagte:" Ich bin gerade auf Besuch bei einem Freund, der in einem der Wohnblocks hier lebt. Wir haben jedes Wort verstanden und krankenhausbesuchsind sehr interessiert."

 

Einsatz im Hospiz – Es ist nie zu spät!

Eine Einsatzteilnehmerin erzählt: 

"Ein ganz besonderes Erlebnis hatte ich im Hospiz, wo wir einem schwerkranken Mann Gebet anboten. Während des Gebetes hatte ich den Eindruck, dass Gott noch etwas mit ihm vorhat und selbst die Zeit im Hospiz ihm zum Besten dienen wird. Das sagte ich ihm auch, woraufhin er ein klein wenig nickte. Er hatte zwar schon mal von Jesus gehört, meinte aber, alles vergessen zu haben. In kurzen Zügen erklärte ich ihm das Evangelium und sagte zum Schluss, dass es niemals zu spät sei und er sich jederzeit für Jesus entscheiden könne. Ein Lächeln war nun auf seinem Gesicht. Also fragte ich ihn, ob er sein Leben Jesus anvertrauen möchte. Er antwortete mit "Ja". Obwohl ich schon recht lange gläubig bin und mit vielen Leuten über Jesus geredet habe, habe ich bisher noch nie jemand persönlich zu Jesus führen können. Gott hatte diesen sterbenden Mann vorbereitet und berührt. Dieses Erlebnis war für mich sehr bewegend, und ich werde es wohl auch nie vergessen."