Flut - Tausende Essenspakete verpackt
Obwohl selber stark betroffen, stieg unser Team in Bangkok voll in die Katastrophenhilfe mit ein. Sie schreiben: "Die vergangenen Wochen haben wir ziemlich hart gearbeitet. Wir haben tausende Essenspackete verpackt, genauso viele Liter von Trinkwasser verteilt, Tonnen von Reis und Gemüse abgepackt. Dazu kam dann das Austeilen in den Siedlungen in Zusammenarbeit mit Gemeinden vor Ort.
In der ersten Woche nach unserem unfreiwilligen 'Landausflug' (siehe früherer Bericht) waren wir einmal mit allen Männern für volle zwei Tage in der Reha am Schrubben und Saubermachen. Essen und Trinkwasser hatten wir uns mitgenommen.
Zu jenem Zeitpunkt stand das Wasser noch 80-90 cm im Garten. In den Häusern war es zwar trocken aber auch dreckig und schimmelig und einiges war verrostet.
An eine Rückkehr auf das Rehagelände war zu jenem Zeitpunkt nicht zu denken, da es mit Toiletten, Versorgung und Transport schwierig gewesen wäre.
Nun ist das Wasser bei der Reha bis auf ca. 50 cm gesunken und wir denken an eine baldige Rückkehr. Wir werden warten, bis wir mit unseren Pick-up's rein und raus fahren können, denn das wird für die Versorgung und anschliessenden Transporte bei der Renovierung nötig sein.
Unser Gebiet ist ausgerechnet eines derjenigen in Bangkok, welches zuerst überschwemmt wurde und am langsamsten abfliesst.
Wir denken, dass eine Rückkehr noch vor Weihnachten möglich sein wird - nach 7 Wochen. Es wird dann noch nicht trocken sein, aber passierbar. Im Garten und Abstellraum hinter dem Haus wird es noch lange dauern.
Viele Leute haben wir in den letzten Wochen mit unserer Hilfe erreicht. Mit der Gemeinde zusammen wollen wir die Betroffenen am 24. Dez. zu einer öffentlichen Weihnachtsfeier einladen. Dazu erwarten wir mehr als 1000 Leute.
Die Rega-Gäste sind noch alle mit uns und haben sich tapfer geschlagen. Sie haben wirklich gut mitgearbeitet, auch wenn es mal zu Frustphasen kam. Wir bekommen auch ab und zu Anfragen für eine Reha, müssen die Leute aber jetzt erst mal auf das nächste Jahr vertrösten.
Die Hilfsprojekte werden weiter gehen. Nur wird es bald mehr um Reinigung, Reparatur, Renovierung und Wiedererstattung von Gütern gehen. In den meisten Gebieten ist das Wasser weg doch die Leute sind vielerorts noch ohne Einkommen und haben viele Sachen verloren. Hier werden wir so gut wie möglich helfen."
Spenden für Lebensmittelpakete und weitere notwendige Fluthilfe sowie für die spätere
Renovierung/Wiederherstellung unseres Rehazentrums nehmen wir gerne auf fogendem Konto entgegen:
HELP International e.V.
Deutsche Bank PGK Hagen
BLZ 450 700 24,
Konto 26 26 26 5
IBAN: DE50 4507 0024 0262 6265 00
SWIFT-BIC: DEUT DE DB450
Verwendungszweck: Fluthilfe Thailand 1









