Verändert! - Daniels Geschichte

Seit Anfang September arbeitet Daniel in einem guten Kaffeehaus, wohnt in einer Nachsorgewohnung von HELP-FCJG Wien und besucht einen Hauskreis. Im Vergleich zu dem, was noch vor eineinhalb Jahren in seinem Leben los war, hat sich seine Situation enorm verbessert.

 

Auf der Suche nach etwas, das glücklich macht, trieben ihn stattdessen Albträume, Panikattacken und Ängste in die Enge. Er wollte in vollen Zügen genießen und ‚frei sein, doch weder Freunde, noch Jobs, Drogen oder Therapien halfen. Was immer er auch probierte, alles hinterließ ihn innerlich leer.

 

Dass er aus einer christlichen Familie stammte und wusste, dass es Gott gibt, hatte zunächst wenig Einfluss auf sein Leben. Doch seine Familie betete über Jahre hinweg für ihn.

Daniels Situation spitzte sich immer weiter zu. Erst als ihm plötzlich bewußt wurde, dass er auf dem besten Wege war, ins Gefängnis zu wandern, kam er zur Vernunft. Häfen? Das würde er nicht verkraften! In seiner Not begann er, Gott zu rufen.

Als seine Mutter ihm vorschlug, eine christliche Therapie zu machen, willigte er ein. Endlich ein Lichtblick.

 

So kam Daniel bei uns in der Reha an. Vom ersten Tag an konnte er gut schlafen und hatte keine Albträume und Panikattacken mehr.

 

Daniel: „Im gemeinsamen Leben beobachtete ich die Mitarbeiter genau, und erkannte zunehmend, dass es gut ist, mit Jesus zu leben. Der Wunsch in mir: ‚Das will ich auch, so will ich leben!' wurde immer größer. So gab ich mein Leben Jesus. Das gab die entscheidende Wende!"

 

In vielen kleinen Details zeigte sich, wie sich Daniels Denken und Handeln Stück für Stück veränderte. Er begann, sehr viel in der Bibel zu lesen und fing an, dafür zu beten, dass Gott ihn verändern möge. Und siehe da: Dinge, die ihm eben noch völlig in Ordnung schienen, fand er plötzlich gar nicht mehr gut. So änderte sich zum Beispiel seine Haltung gegenüber Autoritäten, und er wurde viel umgänglicher. Wo er vorher sehr ichbezogen lebte, lernte er nun, einen Blick für andere und ihre Bedürfnisse zu entwickeln. Er begann, Verantwortung im Gemeinsschaftsleben zu übernehmen. Auch bei unseren Einsätzen auf der Drogenszene, an denen er nach etwa acht Monaten teilnahm, fiel uns sein Wunsch, jetzt auch anderen zu helfen, positiv auf.

 

Wir freuen uns sehr über Daniels gute Entwicklung!